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Aus Schaden wird man klug? – „Kiss my Rock Festival“ auch für 2011 angekündigt

Eine erfolglosere und in ihrer Außenwirkung desaströsere Veranstaltung hat es in unserer Region wohl schon lange nicht mehr gegeben. Das „weiträumig“ angekündigte „Kiss my Rock“-Spektakel bei Biesenthal hat rückblickend gute Chancen als „Rekordfestival der Negativschlagzeilen“ in die Geschichte einzugehen. Kaum Zuschauer, happige Preise, Bands die, offensichtlich auf Grund eklatanter, technischer Mängel, „zum Schutz von Leib und Leben“ die Bühne nicht betraten und und und…
Grade die geplanten Top-Acts wie Christina Stürmer und Oomph hoben angesichts des vorgefundenene Standarts abwehrend die Hände. Bilder zum Equipment finden sich z.B. auf „Optinal Mittelgrund“.

„Nie wieder Kiss my rock“ heißt es in Konsequenz nicht nur auf Grassis World Blog. Der Veranstalter, die Yuco GmbH aus Bernau, sieht das erwartungsgemäß ein „bisschen anders“. Die schlechten Besucherzahlen werden zwar bedauert, ansonsten aber klopft man sich sogar ein bisschen auf die Schulter. In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung heißt es:

„Der Ablauf des zum ersten Mal stattgefundenen Festivals verlief ohne Zwischenfälle und wie wir von vielen Besuchern und Freunden erfahren haben, auf sehr hohem Niveau.“


Ist das jetzt totale Realitätsausblendung oder gesunder Zweckoptmismus. Zur Zukunft des misslungenen Erstlings steht jedenfalls geschrieben:

„Unser Team gibt jedoch nicht auf und will aus den gesammelten Erfahrungen lernen und im kommenden Jahr erneut das Festival aufleben lassen – hoffentlich dann in jeder Hinsicht als vollen Erfolg. „

Wir werden sehen ob der Volksmund recht behält und „Schaden klug macht“. Auf dem Highfield-Forum meint ein User: „ich bin gespannt auf die nächste folge von „kiss my rock – wie man geld verbrennt“. bitte haltet mich auf dem laufenden(…)“.

Aus Schaden wird man klug? -
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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Schade eigentlich. Als ich das erste mal davon erfuhr, habe ich wegen J.B.O. und Oomph! auch darüber nachgedacht hinzugehen.
    Nur bei dem Moto „Für jeden was dabei“ hört es dann gang schnell auf.

    Man kann es eben nicht jeden recht machen, sondern man muss sich eine Zielgruppe definieren. Für mich wären das pro Band 50,- Euro gewesen – dass gibts auch billiger. Der Rest interessiert mich nicht.

    Auf einem großen Festival gehört nun mal keine AC/DC-Cover-Band oder Ähnliches, sondern nur die Originale. Die Coverband bekomme ich für 5 bis 10 Euro in fast jeder Kneipe oder auf kostenlsoen Volksfesten.

    Ich denke, WithFullForce, MeraLuna, Woodstage oder auch WackenOpenAir sind da gute Vorbilder. Die Musik ist eindeutig in einer Stilrichtung und die Fans kommen.

    Die Mischung machts ist falsch, sondern die eindeutige Zielgruppe. Und die Pressemitteilung ist wirklich der Hammer. Ich glaube nicht, dass sich Sponsoren für 2011 finden werden.

    Viele Grüße

  2. Beim W:O:A hat auch ne coverband gespielt nämlich Skyline. Auch wenn Thomas Jensen da mit gespielt hat bleibt es trotzdem ne Coverband, die unteranderem auch AC/DC covert!!! also würde ich nicht jedes Festival verachten auf dem eine Coverband spielt. Es gibt nämlich auch solche Bands die besser sind als das Original! Wenn auch selten!!!

  3. Sorry, ich bin ja nicht gleich gegen alle Coverbands. J.B.O. sind ja auch ganz groß darin.

    Doch wenn auf einem so „großen Festival“ die Bands spielen, die auch zwei mal im Jahr hier in der Dorfkneipe auftreten und das nicht nur ganz unten im Kleingedruckten auf den Poster steht, dann ist da doch wirklich am Ende die Puste (oder das Geld) ausgegangen.

  4. Ein zweites mal wird es nicht geben,der Veranstalter Yuco GmbH scheint
    aufgegeben zu haben und zahlungsunfähig zu sein.