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„Kahlschlag am Flugplatz Finow“ in der „Barnimer Bürgerpost“

Am Flugplatz Finow (Foto: H. Ginnow-Merkert)

Der illegale Kahlschlag am Flugplatz Finow erregt weiter die Gemüter der Barnimerinnen und Barnimer. In der soeben erschienenen Juli-Ausgabe der „Barnimer Bürgerpost“ fanden wir dazu folgenden Artikel des Kreistagsabgeordneten Johannes Madeja (BVB)

Kahlschlag auf dem Flugplatz
Am 12. Mai 2010 informierte uns die Märkische Oderzeitung – da war alles vorbei. Vorbei war es schon am 30. April, dem Tag, an dem die Naturschutzbehörde einen Stop der Fällungen verfügte. Die Routine der unteren Naturschutzbehörde – jahrelang bewährt – hatte einmal mehr Erfolg. Man wird (schein-)aktiv, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Nun sollte man jedoch die Naturschutzbehörde nicht allein schelten. Gegen professionell agierende Umweltverbrecher hat so eine Behörde nur begrenzte Möglichkeiten. Ich frage mich aber: Wo waren die Anwohner, z.B. die Bewohner der Fliegersiedlung, die sie ja jetzt gerne »Märkische Heide« nennen und wo auch der Eberswalder Bürgermeister wohnt? Ist das Interesse an einem Waldstreifen als Schutz vor Fluglärm nicht so groß, wie seit Jahren behauptet? Die Fällungen waren für die Flugsicherheit nicht erforderlich, insbesondere vor dem Hintergrund, daß bald nur noch eine Start- und Landebahn von 800 m Länge gebraucht wird. Zu dieser Jahreszeit waren die Fällungen aus naturschutzfachlicher Sicht sogar verboten. Eine Genehmigung konnte es also nicht geben und die gab es auch nicht. Die angeblich geplante großflächige Munitionsberäumung kann man wohl getrost als Märchen und schlechte Ausrede abheften.
Was war also der Grund? Die Frage ist sicher schnell beantwortet, wenn man weiß, was mit den hunderten Festmeter Kiefernholz passiert ist und wer das Geld dafür kassiert hat. Natürlich ist das ein Umweltsandal, aber wer interssiert sich schon dafür? Die Schuldigen dürfen sicher sein, daß sie straffrei bleiben, schließlich
haben sie nur so gehandelt wie diverse Vorgänger, die auch straffrei geblieben sind. So geht das im Barnim.
[…]

Den vollständigen Artikel lesen Sie im Juliheft der „Barnimer Bürgerpost“ – Diskutieren dürfen Sie hier bei uns auf dem Barnim-Blog.


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