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Zoff im Brandenburgischen Viertel – Initiative strebt Abwahl von Carsten Zinn an

Zinn

Foto: Carsten Zinn

Der „Buschfunk“ wusste es, wie immer, zuerst. Heute berichtete auch die Märkische Oderzeitung, dass eine Bürgerinitive aus dem Brandenburgischen Viertel (Eberswalde) die Abwahl des Ortsvorstehers Carsten Zinn anstrebt und an einem offenen Brief arbeitet.
Die Kritik verschiedener Vertreter sozialer Vereine und Verbände des Kiezes enzünden sich insbesondere an Äußerungen, die der streitbare Ehrenamtler in Folge eines Frühlingsfestes von Spätaussiedlern getätigt haben soll. Nach MOZ-Angaben hatte er „nach der Fete an etliche Empfänger – so die Stadtverwaltung und die Ausländerbeauftragte des Kreises Barnim – eine E-Mail geschickt, an die er Fotos von Müllhaufen anhängte. Seine elektronische Nachricht hatte er mit der Überschrift „Frühlingserwachen auf Russisch“ versehen.“

Carsten Zinn, den ich in verschiedenen Zusammenhängen als ausgesprochen konstruktiv und zupackend erlebt habe, wird wie folgt zitiert:

„Ich bin als Ortsvorsteher offenbar vielen zu unbequem“, urteilt er. Auch wenn es zu einer Abwahl kommen sollte, werde er sich nicht verbiegen lassen, zumal ihm weder Trinkgelage noch Korruption oder Ähnliches angekreidet werden könnten.“

Letzendlich „bleibt abzuwarten welche stichhaltige Gründe man in Übereinstimmung mit der Brandenburger Kommunalverfassung für ein eventuelles Abwahlbegehren anführen kann. Seine Arbeit für den Stadtteil wird der 52-jährige, soviel scheint sicher, konsequent weiterführen.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

14 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Kommentar vom Autor gelöscht (weil: keine Lust auf anonyme Beschimpfungen)

  2. Es ist schon bedrückend, dass, wie in diesem Falle, keine Kritik in der Sache geäußert werden darf, ohne dass man gleich Gefahr läuft, mit der Keule der Ausländerfeindlichkeit erschlagen zu werden.
    Carsten Zinn hat die richtigen Verursacher benannt. Es waren, wenngleich sie es nicht zugeben, die Gäste des Frühlingsfestes für Spätaussiedler!
    Unglücklich allerdings seine Wortwahl des „russischen Frühlinsgerwachens“. Doch wenn man Zinn kennt, so weiß man, dass er oft Dinge in ironischer Weise etwas zu handfest kommentiert.
    Doch das sollte kein Grund für eine Abwahl darstellen. In der Tat erwächst der Eindruck, einen unbequemen Querkopf loswerden zu wollen.

  3. Was hier versucht wird, kann ich nicht nachvollziehen. Mittels Fakten werde ich den Beginn des Werdegangs versuchen darzustellen.
    Meine Balkonblickrichtung weist in Richtung Rückseite der Turnhalle
    Frankfurter Allee, kann somit zwangsläufig vieles mitbekommen, was auf dem Platz mit den einladenden Bänken abgeht. Am Tage sind es Rentner und Schüler, Pflegepersonal mit zu Pflegenden auf Spaziergang/fahrt, spielende Kinder…
    Noch vor einigen Wochen war es ein Treffpunkt für ca. 12 junge Leute, die untereinander nicht deutsch sprachen. Am häufigsten war dies Freitags.
    Das eigetlichen Probleme die von diesen Leuten ausgingen, waren, dass sie ihren Müll nicht in vorhandene Behältnisse verbrachten, weit über Mitternacht laut waren und sie ihre Notdurft hinter den Büschen verrichteten. Bei schlechtem Wetter stellten sie sich unter den Verbinder zur Prenzlauer Straße.
    Mindestens zwei mal ging ich auf diese Personengruppe zu und unterhielt mich ihnen. Dabei gab ich zu verstehen, dass sie den Platz bitte so verlassen sollen, wie sie ihen vorfanden.
    Irgendwann, wenn gute Worte nicht helfen, werden die Dinge beim Namen genannt.
    Für mich war die Polizei zu träge. Personalien aufnehmen, Platzverweis,…
    Mein Ansprechpartner war/ist Herr Zinn. Die Büsche sind beschnitten, also keine Deckung mehr. Die Beleuchtung funktioniert wieder, schon könnte man gesehen werden.
    Dass sich Herr Zinn an die richtige Adresse wandte – seit Wochen ist
    Ruhe.
    Im Übrigen, die Bilder habe ich, aus eigenem Anschub, Herrn Zinn zur Verfügung gestellt.
    Warum dieser Vorfall in die Öffentlichkeit getreten wurde und es bis zur Abwahl gehen soll, unerklärlich.
    Das Bemühen des Herrn Zinn war/ist es Ordnungswidrichkeiten zum Wohle der Bürger zu vermeiden.
    Die Freiheit des Einen, ist die Freiheit des Anderen.

  4. ich verstehe nicht, warum sich in dieser sache so viele verdutzt zeigen. die mitgliederstruktur der linken und ihre bis heute wirkende historische ideologielinie ist ganz klar ausländerfeindlich. freilich verstehen sie es unter dem etikett links=gut dies zu tarnen. aber es ist doch offensichtlich, dass nach der npd die linke die antisemischste und fremdenfeindlichste partei deutschlands ist.
    kein wunder also…

  5. @Monika Neudorf: Ich möchte mich im Moment nicht weiter zu den Vorwürfen gegen Herrn Zinn äußern. Da das hier für mich nciht die richtige Stelle ist und ich mit ihm ein persönliches Gespräch führen möchte.
    Aber Ihren letzten Kommentar halte ich für völlig deplatziert und einfach nur dumm! DIE LINKE auch im Barnim wie überall ist alles andere als Ausländerfeindlich! Wir sind es, die sich seit Jahren im Barnim für eine bessere Situation von asylbewerberInnen einsetzen. Gegen die SPD, CDU und FDP stehen wir dort aber sehr allein auf dem Feld. Grundsätzlich verwehre ich mich solcher Äußerungen. Ich ganz persömlich habe mit einem Freund das Jugendbündnis F.E.T.E. ins Leben gerufen, was sich seit Jahren auf verschiedenen Ebenen gegen Rassismus und Fremdenhass einsetzt! Unser Kreisverband ist Mitglied und aktiver Organisator von antifaschistischen und toleranten Initiativen, die sich für eine demokratische Kultur einsetzen (z.B. Brandenburg Nazifrei oder Tolerantes Brandenburg). DIE LINKE ist meist auch die erste Partei, wenn es darum geht Naziaufmärsche zu verhindern und braune Ideologie die rote Karte zu zeigen.
    Ich könnte diese Liste ewig weiterführen…

    Grundsätzlich würde ich Sie bitten, sich vorher mit unserer Programmatik und unserem Handeln auseinanderzusetzen und solche Vergleiche zu unterlassen!

    Ich werde mich zu gegebenen Zeitpunkt zu den Vorwürfen gegen Herrn Zinn äußern, ich möchte aber vorher noch mit einigen Menschen reden und ein möglichst objektives Bild der Lage im BBV zu erhallten.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Sebastian Walter
    Kreisvorsitzender DIE LINKE Barnim

  6. nun mal nicht so sehr echauffieren, herr walter!

    dass Sie als junger mensch ehrliche ziele verfolgen, bestreitet doch niemand. Doch es ist genau jener plakative antifaschismus der ddr, den ich meine. wissen Sie, ausländischen Mitbürgern kommt man nicht mit sich selbstverherrlichenden bekenntnisritualen entgegen. Vielmehr muss man auf sie und ihre kultur eingehen. Dieses oberflächliche sichselbstdarstellen war der grund, warum in der ddr, die Ihre partei ja nun unzweifelhaft maßgeblich geprägt hat (…), offiziell alle völker brüder waren, der ausländerhass aber just im osten am stärksten hochgekocht ist und bis heute währt. Schauen Sie sich in der welt um – es sind immer die kommunistischen länder, die gastunfreundlich und fremdenfeindlich sind: nordkorea (land mit der niedrigsten ausländerquote, obwohl dort jeden tag gegen faschismus, militarismus, chauvinismus, populismus, ismus, ismus, ismus „gekämpft“ wird), kuba, ehem. SU-länder. Umfragen belegen, dass die strukturelle masse der parteimitglieder Ihrer partei, fremdenfeindliches gedankengut in sich trägt. Natürlich aus anderen motiven als etwa bei den hohlbirnen von npd & co. und sicherlich auch nicht rassistisch motiviert. Aber schauen Sie in die ddr zurück – wie wurden „Gast“arbeiter dort behandelt, wie wurden sie untergebracht? Fragen Sie mal eltern und großeltern danach, welchen status der jugoslawische stahlarbeiter im auge der achso antifaschistischen, solidarität-propagierenden genossen in eberswalde (oder anderswo) hatte.

    Ich leuge nicht, dass sich Ihre partei bemüht, junge, vorzeigbare leute nach vorne zu stellen, die progressiv denken. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die mitgliederstruktur Ihrer partei (und die ist – das werden Sie zugeben – von vielen altkadern dominiert) anders beschaffen ist und anders tickt.

    Bzgl. antisemitismus brauchen wir – so hoffe ich – nicht zu diskutieren. Die regelmäßigen ausbrüche Ihrer partei gegen israel werden natürlich als „antizionismus“ und „israelkritisch“ verharmlost – doch in wirklichkeit steckt dahinter nichts anderes als die nahtlose fortsetzung des antisemitismus in rotem gewande – wie er schon in der ddr üblich war. (das hat es natürlich (offiziell) im antifaschistischen musterstaat auch nicht gegeben ;-)

  7. @Sebastian:
    Natürlich ist auch das Engagement der Linken (nicht nur im Barnim) gegen Fremdenfeindlichkeit anerkennenswert, wichtig und ernst zu nehmen. Eine Beschäftigung mit dem „Mythos des antifaschistsichen Staates DDR und seiner Partei“ im Bezug auf Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ist (auch wenn es nicht ganz zum Ausgangsthema passt) aber durchausinteressant.
    Wir haben zu diesem Thema im Zusammenhang mit einer Ausstellung der „Amadeo Antonio Stiftung“ im Dosto vor gut 2 1/2 Jahren schon einmal kurz berichtet.

  8. @ Monika Neudorf:
    Sie schreiben: „Bzgl. antisemitismus brauchen wir – so hoffe ich – nicht zu diskutieren. Die regelmäßigen ausbrüche Ihrer partei gegen israel werden natürlich als „antizionismus“ und „israelkritisch“ verharmlost – doch in wirklichkeit steckt dahinter nichts anderes als die nahtlose fortsetzung des antisemitismus in rotem gewande – wie er schon in der ddr üblich war.“

    Habe ich das richtig verstanden? Jede Kritik an der israelischen Regierung und der israelischen Armee, wie z.B. im Zusammenhang mit den Überfällen auf die Schiffe mit Hilfsgütern für die Menschen im Gazastreifen, bei dem 9 Menschen getötet wurden, ist in Ihren Augen „Fortsetzung des Antisemitismus“?
    Bitte erläutern Sie, was Sie mit „nahtloser Fortsetzung“ meinen? Wem gegenüber fehlt die „Naht“?

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerd Markmann

  9. @ Monika Neudorf
    Weiter oben schrieben Sie: „die mitgliederstruktur der linken und ihre bis heute wirkende historische ideologielinie ist ganz klar ausländerfeindlich. freilich verstehen sie es unter dem etikett links=gut dies zu tarnen. aber es ist doch offensichtlich, dass nach der npd die linke die antisemischste und fremdenfeindlichste partei deutschlands ist.“

    Das sind starke Behauptungen:
    Die Mitgliederstruktur der Linken sowie die die historische Ideologielinie sind „ganz klar ausländerfeindlich“.
    Und: nach der NPD sei die Linke „die antisemitischste und fremdenfeindlichste Partei“ in der BRD.

    Bitte belegen Sie diese Behauptungen.

    @Stefan
    Mit dem Ausgangsartikel hat diese Diskussion nichts zu tun. Deine Idee, eine gesonderte Diskussionslinie dazu zu eröffnen, findet meine Unterstützung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerd Markmann

  10. Liebe Frau Neudorf,

    Sie schreiben, ich als Person sei der „beste Beleg“ für Ihre Behauptung, daß die Mitgliederstruktur der Linken „ganz klar ausländerfeindlich“ sei.
    Ebenso sei ich „bester Beleg“, daß die historische Ideologielinie der Linken „ganz klar ausländerfeindlich“ sei.
    Außerdem bin nach Ihrer Auffassung auch noch „bester Beleg“ dafür, daß die Linke nach der NPD „die antisemitischste und fremdenfeindlichste Partei“ in der BRD sein soll.

    Bitte begründen Sie Ihre Auffassung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerd Markmann

  11. Sehr geehrter Herr Markmann,

    nur mal vorab: ich bin nicht Ihr MfS-Kontaktmann, den Sie hier mit Kaderrhetorik zu irgendetwas trietzen können.

    Inhaltlich: Ihre Entgleisung ist symptomatisch: Es heißt immer (sinngemäß): „Man wird doch wohl noch Kritik an der israelischen Regierung üben dürfen, ohne Antisemit zu sein.“ Dieser Satz wird immer gebetsmühlenartig durch die Linke vorgeschoben, um dann die antisemitische Hetze umso wirkungsvoller unter die Menschen zu streuen.

    Welche Rolle haben jüdische Opfer in der Erinnerungskultur der DDR gespielt? War es nicht immer der heroische Sowjetsoldat, um den es ging? „Juden? – das hat es bei uns nicht gegeben.“ Von Anbeginn leugnete die DDR das Existenzrecht Israels und die Linke tut es bis heute. Der ehem. Duisburger Oberbürgermeister-Kandidat der Linken rief letztes Jahr zum Boykott israelischer Produkte auf – das gab es in Deutschland zuletzt… – Sie wissen schon.

    Regelmäßig macht sich diese Partei mit palästinensischen Terroristen gemein und faselt etwas von humanitären Einsätzen. Selbst Sie schlagen diese Rhetorik hier an und schwadronieren von Hilfsgütertransporten beim neuerlichen Zwischenfall. Sie meinen wohl das türkisch-palästinensische Terrorschiff, das gut getarnt nach Gaza wollte im Schutze linker Bundestags-Terrorhelfer?! Beschämend, dass sich die Linke mit solchem antisemitischen Mob gemein macht. Aber das ist ja gerade der Trick bei der Sache: Man tauft das Kind einfach um und verschleiert die wahren Motive. Wie immer sind es die Linken (und leider auch die Grünen), die als erste und bei jeder Gelegenheit auf Israel einhacken und dabei die gesamten Verbrecherstaaten drumherum in Schutz nehmen.

    Horchen Sie sich doch mal in der Mitgliederschaft der Linken um. Da werden Sie viel plattes, ausländerfeindliches Gerede hören. Ich weiß, dass dies ein unangenehmer, wunder Punkt für Sie und viele weltverbesserische Leser dieses Blogs ist. Aber, wenn sie ehrlich sind, dann werden dies die Leute bestätigen müssen. Und damit meine ich nicht die blumigen Parteitagsreden am Mikrofon – sondern die Meinung der Leute in der Freizeit.

    Die Rolle und Behandlung der Gastarbeiter in der DDR, die ablehnende bis feindliche Haltung weiter Schichten der Linken-Wählerschaft gegenüber die (andere) Religion ausländischer Mitbürger in den neuen Bundesländern, der Gleichlauf von Wahlergebnissen der Linken und NPD/DVU (wo die Linke besonders stark, dort auch NPD/DVU überdurchschnittlich) sind offensichtliche Indikatoren für die Mentalität dieser Partei. Mitglieder und Wähler der Linken haben signifikant geringeren Bezug zu ausländischen Medien, Personen, Literatur usw. Und zwar in einer Dimension geringer, dass dies nicht mehr der statistischer Schwankungsbreite unterfällt sondern ein klarer Zusammenhang besteht.

    Aber ich verurteile deshalb niemanden. Man kann ja so leben. Lediglich die Verwunderung über die angeblich achso untypische Entgleisung des Herrn Zinn hat mich verwundert. Denn für mich gibt es da nichts Verwunderliches. Vielmehr reiht sich auch diese in die Philosophie und Rhetorik der Linken ein. Was glauben Sie wohl, was die betroffenen Leute bei uns im Brandenburgischen Viertel darüber denken…

  12. @Neudorf: Entschuldigen Sie bitte, aber meine Mitgliedschaft in der SED und im MfS oder anderer Organisationen ist sehr begrenzt.
    Sie führen hier viele Behauptungen ins Feld, ohn jedoch einen einzigen Beweis dafür zu nennen. Zeigen Sie mir bitte ihre Angesprochenen Statisken. Grundsätzlich wird es wohl erlaubt sein, dass ich gern sehen würde, wie Sie Ihre Behauptungen untermauern.
    Natürlich gab es eine misserable Ausländerpolitik in der DDR auch über die großen Fehler in der Erinnerungskutlur der DDR sind wichtig und auch richtig. Trotz allem möchte ich Sie bitten, keinen rund Umschlag hier zu vollziehen. Im Moment sind wir die Partei DIE LINKE und nicht mehr die SED!!! Es sind 80.000 Menschen in dieser Partei, im Barnim sind wir die Mitgliederstärkste Partei. Und Sie behaupten hier frei weg, dass wir nach der NPD die rassistischste Partei sind…
    Wenn Sie den Rassimus in Ostdeutschland auf die DDR Politik zurückführen, finde ich das genauso falsch. Jetzt kann ich Ihnen sagen, dass der latente Rassismus in Bayern usw. viel weiter in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen ist als in Ostdeutschland (das beweisen weit bekannte Studien). Auch der staatlich verordnete Rassismus in der BRD (Residenzpflicht, Gitscheinsystem,…) ist nicht Ohne, dieser leistet auch rassitischen Resentiments in Deutschland vorschub. Jetzt das alles auf die DDR zu schieben ist für mich nicht zu begreifen!
    Es ist richtig, dass die DDR viele Fehler gemacht hat. Aber ich verwehre mich als demokratischer Sozialist, dass sie als Gegenargument, Nordkorea oder Kuba ins Feld führen. Das sind für mich keine sozialistischen Staaten! Ich würde Sie einfach bitten diese rückwärtsgewanden Debatten nicht weiter unter diesem Thema zu führen! denn solche Debatten haben nur Sinn, wenn wir daraus Rückschlüsse für die heutige Politik ziehen, also aus alten Fehlern lernen. Das ist aber nicht der Fall! Sie versuchen hier mit Beschimpfungen, viele Menschen zu verunglimpfen, die in der DDR gelebt und gearbeitet haben und auf keinen Fall Rassisten waren oder sind.
    Der Barnim hat eben nichts draus gelernt, da immernoch Menschen aus anderen Länder hier wie Menschen dritter oder vierter Klasse behandelt werden, mit Gutscheinen abgespeist und in einem desolaten Asylbewerberheim dahin vegetieren müssen.

    In diesem Artikel ging es darum, die auch für mich fragwürdigen Äußerungen von Carsten Zinn zu hinterfragen. Aber dazu brauchen wir eine versachlichte Debatte.

    Ich bin gern bereit mit Ihnen über die Israel/Gaza Problematik zu diskutieren. Ich sage Ihnen nur eins gerade zu der Gazahilfsflotte: Waren das Terroristen? Weil sie Öffentlichkeit gegen die Blockade schaffen wollten und sich mit Stöcken gegen einen Akt der Piraterie gewährt haben?
    Ich sage Ihnen gleich vorweg, bitte unterlassen Sie die Vorwürfe des Antisemitismus gegen meine Person. Ich kritisiere nicht das Judentum, sondern die Regierung und die herrschende Politik in Israel! Dagegen haben auch in Tel Aviv 10.000 Menschen protestiert… Sind das auch alles Antisemiten?

    Übrigens? wie setzen Sie sich eigentlich für einen demokratischen und toleranten barnim ein?

  13. Nun kommen Sie mal alle wieder auf den Teppich zurück.

    Hier ging es darum, dass ein paar deutsche Lümmel aus dem Brandenburgischen Viertel, die untereinander lieber russisch als deutsch sprechen, deswegen als Russen bezeichnet werden. Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun (ein Deutscher ist in Deutschland nun mal kein Ausländer) und ist übrigens eine Beleidigung aller Russen, die mit diesen Eberswalder Lümmeln absolut nichts zu tun haben.

    Ich werde die „Diskussion“ zu diesem Artikel jetzt schließen, da sie nichts mehr mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat.