Nazi-Aufmarsch in Eberswalde im Vorfeld abgesagt
Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Politik, Tags: Ahrensfelde, Axel Vogel, Bernau, Bodo Ihrke, Eberswalde, Gregor Beyer, Kerstin Kaiser, Petra Bierwirth, Werneuchen, Wilfried Gehrke, 1.200 mal gelesen
Die traumatische Wirkung des zugigen Bernauer Busbahnhofes scheint den Leuten vom “Kah-Mops” noch mehr zugesetzt zu haben als ich erwartete hätte. Nachdem sie sich in Bernau vor Wochenfrist die Beine in den Bauch standen wurde der für heute angekündigte Nazi-Aufmarsch in Eberswalde bereits im Vorfeld kurzfristig abgesagt. Gefehlt haben sie nicht und die Leute auf dem Bahnhofsvorplatz hatten durchaus ihren Spaß. Die Radsportler des SV Motor Eberswalde brachten mit Bürgermeister Boginski den Staffelstab der “Tour de Tolerance” von Ahrensfelde nach Werneuchen.
Seites der politischen Lokalprominenz (einige kamen auch von etwas weiter her) u.a. gesichtet:
Bodo Ihrke, Petra Bierwirth (SPD), Axel Vogel (Bündnis 90/ Die Grünen), Kerstin Kaiser, Arno Günther (LINKE), Gregor Beyer (FDP), Wilfried Gehrke (CDU).
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Es würde mich nicht wundern, wenn Herr Ihrke sich diesen Erfolg allein auf die Fahne schreibt.
Das Ergebnis zählt. Es fiel positiv aus. Zum Glück.
Mal ganz ehrlich, wieviel Eberswalder, Einwohner von Eberswalde waren zum entsprechenden Zeitpunkt auf dem Bahnhofsvorplatz?
Die MOZ schrieb, die Eberswalder haben den Naziaufmarsch verhindert.
Lächerlich. Beschäment. Von meinen Kollegen, davon habe ich mindestens 300, habe ich keinen gesehen. Man sollte aufhören alles nur gut zu schreiben. Würden die, die wir in unserer Stadt nicht haben wollen, sich den Spass machen und ihr Versammlungsrecht auf Zeiten von Fußballspielen verlegen, die Trägheit der “Entgegensteller” würde sich noch mehr offenbaren.