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Nicht mehr als ein feuchter Händedruck? – Zum „Friedensvertrag“ von Hells Angels und Bandidos

Es ist jetzt ein gutes 3\4 Jahr her, da sprach Brandenburgs damaliger Innenminister Jörg Schönbohm ein Verbot gegen den „Chicanos MC Barnim“ aus. Angesichts eskalierender Gewalt und andauernder Auseiandersetzung zwischen „Hells-Angels“, „Bandidos“ und ihren Sub-Organisationen sagte der im Abschied begriffene „General“: „Der Staat lässt sich nicht auf der Nase herumtanzen“. Wenngleich es erst das 4. Vereinsverbot im Bundesland darstellte und Nachfolger Speer diese Maßnahme gegen „Rocker“ nicht als „Allheilmittel missverstanden wissen wollte ging doch eine erhebliche Signalwirkung davon aus , die eine Diskussion um bundesweiten Handlungsbedarf in der Folgezeit kräftig anheizte.

Nachdem die Auseinandersetzungen der Konkurrenten um verschiedene Geschäftsbereiche einstweilen „fröhlich weitergingen“, überraschten die Gruppen am Mittwoch mit einer Art „Friedensvertrag“ der , im Beisein eines renomierten Rechtsanwaltes per Handschlag geschlossen, ein offizielles Ende der zum Teil blutigen Rivalität signalisieren soll.

Ist da tatsächlich das Licht des Friedens in „die Engel“ und ihre Gegenüber eingedrungen oder entspricht der „Handshake von Hannover“ nicht mehr als der Einsicht, dass eine kritische und sensibiliserte Öffentlichkeit beim Ringen um Geld und Einfluss schlicht hinderlich ist und es somit einer nachhaltigen Imagekorrektur bedurfte.
„Sieg der Vernunft“ oder Blendwerk (so z.B. die Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei)- Was meint ihr?

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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