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Kürbisse pflanzen – Ein Erfahrungsbericht

Die Wetterprognosen für den restlichen Mai sind eigentlich ganz vielversprechend. Die Temperaturen bleiben zwar zunächst unbeständig, die Zeit der Nachfröste sollte aber vorbei sein. Vor ein paar Tagen habe ich deshalb bereits ein paar Kürbispflanzen in die Erde gebracht.  Ich habe mich diesmal für die Sorte „Green Hokkaido entschieden. Die Früchte werden zwar nicht   monströs groß (1,5-2 kg) , haben aber einen herrausragend feinen Geschmack und sind (wie ich eben gelesen habe) besonders in der makrobiotischen Küche gern gesehen.

Als Standort wählte ich einen ehemaligen Komposthaufen in sonniger Lage, den ich mit frischer Komposterde zu einem kleinen Hügel ausgebaut habe. Wenn man bei der Voranzucht nicht zu ungeduldig ist (ich halte mich an die „goldene Regel“ nach der zunächst 4 echte Blätter“ ausgebildet sein müssen) wachsen die Jungpflanzen eigentlich recht unproblematisch an. Mein regelmäßiger Konkurrent  sind allerdings Schnecken. Besonders die „Nackten“ scheinen Mini-Kürbisschen (die „erwachsenen“ Pflanzen sind  ihnen wohl zu pelzig) ausgesprochen gierig in ihren Speiseplan aufzunehmen.

Als „gewaltfreier Gärtner“ lasse ich das Getier (so ich nicht mal versehentlich rauftrete) leben, sammel die ungebetenen Gäste ab und experimentiere mit verschiedenen Abdeckungen (in der Nacht besonders wichtig).
In diesem Jahr versuche ich es erstmals mit Brennnesselmulch (grob zerlegte Triebe ohne Wurzelwerk). Zum Ersten verfügt nicht nur die Jauche der „Urtica“ über einen ausgesprochen hohen Nährwert und 2. sind Schnecken überwiegend „Aasfresser“ , die Angewelktes bevorzugen.

Ob das was bringt werde ich sehen und  an dieser Stelle berichten. Ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg im Garten!

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Stefan, wie ich sehe sind wir nicht nur Brüder im Geiste, sondern auch im Garten: Habe soeben grüne und gelbe Zucchini, Hokkaido-Kürbis, 4 Sorten Paprika und natürlich Freilandgurken gepflanzt. Alles aus Grüntal (Gärtnerei Schubert) geholt, die übrigens auch morgen am Pfingstsonntag bis 12 Uhr geöffnet haben.

  2. @Karl-Heinz:
    Die Gärtnerei, die dieser Tage schließt verschenkt ja auch ein riesiges KundenpotentialDie Hokkaidos habe ich ich diesmal aber selbst aufgepäppelt. Ich wünsch Dir auf jeden Fall maximale Ernteerfolge!

  3. @an die Gärtnermeister Stefan und Karl-Heinz: Ein Kürbis ist auch nichts anderes als ein Blog. Man braucht viel Dünger (Gehirnschmalz), viel Wasser (das soziale Umfeld) und freundliche Bienen oder Hummeln, die die Blüten dann auch befruchten ( Leser und Kommentatoren) . Und die Schnecken und andere Schädlinge gibt es auch in der virtuellen Kürbis- ich meine natürlich – Bloggerwelt. Ich gebe zu, es ist ein etwas gewagter, dennoch zutreffender Vergleich im Stile eines Naturpoeten und hoffe mit Euch auf eine gute Ernte für Kürbissuppe,-kuchen,-brot,- pasta,-auflauf usw. Beste Pfingstgrüße.

  4. Pingback: Der Kürbis in der Küche – Eine vielseitige Frucht! – By Stefan Stahlbaum