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Heraus zum 1. Mai – Demos, Kundgebungen und andere Veranstaltungen im Barnim

„Wir gehen vor!“ – Unter diesem Motto stehen im Jahr 2010 die Mai-Demonstrationen bzw. Kundgebungen des DGB. In Eberswalde startet der Demozug, begleitet von den „Spielleuten 1963 e.V. „um 10.00 Uhr. Von der  Grabowstraße geht es zum Markt.
Hier findet dann ein Fest mit Familienprogramm, Infoständen und Musik statt.
Die Mai-Ansprache hält  Susanne Stumpenhusen (Vorsitzende ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg).

Das Bernauer Maifest findet zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr auf dem Marktplatz bzw. an der Bürgermeisterstraße statt. Wie in der Waldstadt ist auch hier ein Familienfest mit Kinderprogramm und Live Musik ( CherryDolls) geplant. Neben Wortbeiträgen von Personal- und Betriebsräten haben sich MdB Dagmar Enkelmann und Rainer Fornell (Bürgermeister von Panketal) als Gastredner angekündigt.

Ebenfalls ab 10:00 Uhr feiert das Strandbad Wukensee (Biesenthal) Saisoneröffnung. Von einem Rahmenprogramm mit Gewinnspiel und nicht zuletzt dem angekündigten Wildschweinbraten werden sich sicherlich viele Gäste begeistern lassen.

Gleiche Stadt-Anderes Thema: Das Steinwerk (Alte Seideweberei, Lanker Straße 5, 16359 Biesenthal) feiert „100 Jahre Biesenthaler Erfindergeist“. Das Programm umfasst:
-eine historische Fotoausstellung vom 1910-2010
-Biesenthaler Oldtimer der Karosseriegeschichte
-Wilschwein und Bier vom Fass
-Natursteinarbeiten
-Live-Konzert mit „Planetenfabrik“ (ab 18:00 Uhr, UKB: 5€)

Im Foyer von Schloss Börnicke spielt ab 17:00 Uhr , im Rahmen der „Siebenklang“- Reihe,  die amerikanische Sängerin & Pianistin Vienna Teng mit ihrer Band und präsentiert dabei Songs, „die sich zwischen Folk, Pop, Klassik, Jazz bewegen.“

Basteln mit Naturmaterialen heißt es im KulturGut e. V. Börnicke zwischen
10:00 Uhr–13:00 Uhr. Treffpunkt ist der Speicher auf dem Schlossgelände.
„Hollerbüchse und Weidenpfeife“ ist einWorkshop für Kinder mit Erkundung des Schlossparks.

Schlager-Fans (es soll ja noch immer welche geben) dürften an der „Waldbühne“ des Landgasthauses Helenenau voll auf ihre Kosten kommen. Ab 18:00 Uhr startet hier ein Open-Air-Konzert mit Michelle- und Andrea Berg-Double. Das Gasthasu befindet sich im Helenenauer Weg 3 (16321 Bernau/OT Börnicke)

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33 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Schöne Anspielung im Titel auf die bekannten SED-Parolen. Mancher wird sich erinnern, dass diese „Losung“ einst sogar Friedhofsmauern (von außen) zierte.

  2. Naja zumindest die Sozialdemokraten arbeiten noch immer gern mit diesem „Klassiker“. Wo du aber grade bekannte Parolen aus einem Land namens DDR ansprichst, mein persönlicher Favorit (eher stilistisch denn inhaltlich) ist ja immer noch:
    „Die FDJ geht in den Wald und macht den Borkenkäfer kalt.“

  3. Schön fand ich auch (am Anklamer Volkstheater gesehen):
    40 Jahre DDR – 40 Jahre sozialistisches Theater
    und in der Hermann-Ducker-Allee in Berlin-Karlshorst:
    40 Jahre DDR – 40 Jahre Trabrennen

  4. Morgen wird das frei zugängliche „World Wide Web“ übrigens 17 Jahre alt. Und natürlich findet sich hier auch eine Datenbank mit DDR-Parolen.
    Hier noch ein Beispiel:
    „Auf allen Märkten der Welt – Chemie aus Bitterfeld“

  5. Die DDR-Symbolik hatte schon manches Lustige. So die Fahne mit dem runden Emblem. Mein Opa sagte zu deren Bedeutung:

    Schwarz war die Nacht, als die Roten kamen und uns goldene Ähren versprachen. Da mussten wir ganz schön zirkeln, dass wir nicht unter den Hammer kommen.“

  6. Für uns als ländliche Region hätte ich dann auch noch Einen:
    „Jede Rübe ein Meilenstein auf dem Weg zum Sozialismus!“
    Und selbst an uns Blogger hatten die Polit-Poeten offensichtlich bereits gedacht:
    „Greif zur Feder Kumpel“.

  7. Nun mal im Ernst… ein Nachtrag zu den obigen Veranstaltunghinweisen:

    Samstag, 01.05.2010, 13:00 Uhr
    Freiheit ohne Arbeit oder Arbeit ohne Freiheit?
    Podiumsdiskussion in Eberswalde, Paul-Wunderlich-Haus (Saal)
    Ein Streitgespräch am Runden Tisch zwischen Margitta Mächtig (Fraktionsvorsitzende „Die Linke“ im Kreistag Barnim) und Götz Trieloff (Fraktionsvorstzender FDP|Bürgerfraktion Barnim in der StVV Eberswalde). Moderation D. Rietz (Märkische Oderzeitung)

  8. Für mich gilt auch zum 1.Mai: „Jedermann an jedem Ort, mehrmals in der Woche Sport.“

    Ein Spruch allerdings hat überlebt, bzw. wurde von den Treuhand-Ganoven zur Perfektion gebracht: „Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr rauszuholen“.

  9. Ja, der Mai ist gekommen und beginnt nun einmal laut Kalender mit dem 1. Mai, ein geschichtsträchtiger Tag, den die Einen so und die Anderen so erlebt haben. Die Sichtweise wird bestimmt von denen, die diesen Schönen Tag für ihre Dinge mißbraucht haben bzw. noch heute mißbrauchen. 1. Mai ist auch Volksangeltag, ich finde, etwas sehr schönes, trifft es doch alle Schichten der Bevölkerung ohne politische Grundaussage. Kampf – und Feiertag der Werktätigen, das würde ja heute die Minderheit betreffen und zu DDR – Zeiten ein Tag mit Symbolcharakter. 1. Mai war aber auch immer Volksfest und liebe Mitbürger, da sind alle gern hingegangen, ob mit roter Nelke oder ohne. Man kann alles schlecht reden, man kann alles der bösen DDR Gesellschaft zuordnen, man kann auch die Kommunisten und Ernst Thälmann als Terroristen bezeichnen. Eines kann man aber nicht, egal wie die Gesellschaft auch gerade aussieht und egal welche Politik unser handeln bestimmt, der 1. Mai leutet einen schöner Frühlingsmonat ein – und das ist das einzigste, was mich wirklich interessiert. In diesem Sinne, genießen Sie den Frühling, solange es ihn noch gibt!

  10. @Bodo Heinrich
    Die Werktätigen (= Arbeitnehmer) eine Minderheit in der Gesellschaft???
    Habe ich da etwas falsch verstanden?

    Wenn auf der einen Seite das Kapital sitzt, muss es einen Gegenpart auf der Seite der Lohnempfänger geben. Das ist meine Auffassung. Und da das Kapital sehr mächtig ist, müssen sich sehr viele Arbeitnehmer zusammenschließen, um überhaupt etwas bewegen zu können. Deshalb ist der Einsatz für Arbeitnehmerrechte und zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von abhängig Beschäftigten im Rahmen gewerkschaftlicher Arbeit stets aktuell. Lobbyarbeit eben. Man kann ruhig darüber witzeln, doch wir sollten froh sein, dass es noch einen 1. Mai als „Tag der Arbeit“ gibt (auch wenn er diesmal kein arbeitsfreier Tag ist, weil er auf einen Samstag fällt).

  11. Natürlich sind Werktätige keine Minderheit, die meisten geben sich aber so, weil ihnen der Tag der Arbeit am A…… vorbei geht. Arbeitskampf machen die Gewerkschaften und ihre Bosse, für den „Normalen“ Werktätigen ( man sollte sie mal fragen, ob sie denn auch wirklich noch so genannt werden wollen ? ) ist es zumeist ein „arbeitsfreier Tag“, verbunden mit nem Wochenende doch nen Kurzurlaub wert. Das ist es, was die meisten bewegt, da bewegen nur noch wenige ihren Hintern. Gibts denn in Deutschland eigentlich noch Grund für etwas zu kämpfen? Also dieses Gefühl verliert sich immer mehr, bei den ehemaligen Werktätigen gibt es noch vereinzelte Kämpfer, ein Großteil hat sich mit seinem Schicksal abgefunden. Den Noch – Werktätigen geht es zumeist doch noch recht gut, ne Menge Urlaub, billiger Auslandsurlaub All inclusive tröstet über manches hinweg. Die meisten Deutschen sind nur noch ein Volk von Ja – Sagern, Köpfe runter und bloß nicht auffallen. Wir haben doch jetzt Demokratie und Meinungsfreiheit, jeder hat die Chance seine Meinung kund zu tun, ohne daß ihn gleich die Stasi – Quatsch, natürlich ist der Verfassungschutz gemeint, mitnimmt oder ? Eines haben wir aber ganz sicher, Reisefreiheit, na und das ist doch schon mal was, wir haben gut zu essen und zu trinken, wir haben ne Menge Ablenkung und Unterhaltung in den schönen Talkshows und Volksfesten, warum kämpfen, wofür? Deutschland – Party – und Urlaubsland, Tag der Arbeit – is halt wegen der Tradition, aber kaum noch mehr!

  12. Mensch, Bodo, ich glaub du warst schon lange nicht mehr draussen vor Tür… ;-)! Sicher hast du in einigen Punkten recht, aber dass kämpfen sich heutzutage nicht mehr lohnt, da halte ich dagegen, denn es fängt ja sozusagen schon in Kinderschuhen an, seine Rechte durchzuboxen.(Kindergarten, Schule etc.). Nun mal im Ernst, guck doch mal in die einzelnen Bevölkerungsschichten hinein, was definierst du als „gut gehen“ unter den Werktätigen? Viele leben am Existenzminimum und trauen sich gar nicht auf die Straße zu gehen, weil sie Angst haben, das ihnen dann noch mehr genommen wird, von dem was sie haben. Wieviele Menschen gehen den ganzen Tag arbeiten für einen Lohn, wo diese sogenannten Ja-Sager nicht mal ein Bein aus dem Bett stellen würden, geschweige ein Auge dafür zu öffnen. Und natürlich kann man jetzt auch reisen, wohin man möchte, aber das nötige Kleingeld dafür muss dann auch vorhanden sein. Die meisten beziehen zu ihrem Lohn noch zusätzlich Hartz IV, so kann das doch auch nicht sein.
    Wahrscheinlich ist das Denken unter Menschen immer noch anders, wenn man von Arbeitslosigkeit noch nicht betroffen war. Das der 1. Mai für viele nicht mehr so eine Bedeutung hat wie früher, das hat eben auch die Zeit mit sich gebracht. Gerade deshalb, ist das doch super, wenn die Gewerkschaften etc. diesen Tag nutzen, um die Menschen wachzurütteln. Stell dir doch mal vor, jedem Einzelnen würde alles wirklich am Ar…. vorbeigehen, dann wär man jetzt nicht da, wo man heute ist. Kampf lohnt sich immer, auch wenn das Ergebnis anders ausgeht, als man hofft. Das sollte sich jeder vor Augen halten. Jeder Mensch hat eine eigene Persönlichkeit und die sollte man sich von keiner „Politik“ kaputt machen lassen. Und die sogenannten „Ja-Sager“ haben doch ihre festen Positionen heutzutage. Und genau deshalb, sollten solche Tage, wie der 1. Mai wieder viel mehr genutzt werden, um dem Volk klarzumachen, dass wir EIN Volk sind, denn die Schere der Armutsgrenze geht immer weiter auseinander! Wir sollten dankbar sein, dass es immer noch Menschen gibt, die sich für andere einsetzen und nicht alles so gleichgültig und selbstverständlich hinnehmen und das nicht nur am „1. Mai“.
    Ich gebe Andreas vollkommen recht in seiner Auffassung, denn auch er ist einer von denjenigen, der sich in seiner Freizeit immer gern engagiert und für das Gute kämpft! Nun, denn, allen noch ein schönes Maiwochenende!

  13. @der Hönower:
    Als „Walther-Ulbricht-Zitat (Quelle: Wikipedia) gilt außerdem:
    „Wenn ich durch die Straßen gehe
    und etwas Neues, Schönes sehe
    Weis‘ ich stolz darauf:Das hat mein Freund getan!
    Mein Freund, der Plan!“

  14. Einen schönen Ersten Mai!

    @Silvi. Ja, viele Menschen beziehen Leistungen nach „HartzIV“ bzw. sind „Aufstocker“ nach dem SGBII und finden diese Lebenssituation unbefriedigend oder schlecht.
    Aber wo waren diese Menschen (man sagt im Barnim leben ca. 5.000 „Aufstockerinnen“ und „Aufstocker“) heute um 10.30 Uhr auf dem Eberswalde Marktplatz? Sie kommen nicht! Sie demonstrieren nicht. Ob mit oder ohne Losung.
    Es kommen die üblichen Verdächtigen: Gewrkschafts- und Parteifunktionäre, Gewerkschafts- und Parteimitglieder und Kulturinteressiere, denn heute spielte das R&B Collegium.
    Doch es gab keinen Aufschrei, der Markplatz war leergefegt. Was soll sich denn dann ändern im Land? Wo ist der Druck auf die schwarz-gelbe Politik? Wo ist der Aufschrei? Der Ruck! Nichts dergleichen. Ich habe nur Menschen gesehen, die Kugelschreiber, und Schlüsselbänder an den Ständen eingesammelt oder den Kindern einen Luftballon in die Hand gedrückt haben. Aber zahle ich meinen Gewerkschaftsbeitrag, dass Kinder mit Gas-Luftballons ausgestattet werden?
    Im Übrigen war auch Andreas Steiner da, ob man seine Anwesenheit als kämpfen bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln.

    Ich wünsche einen schönen, sonnigen 1. Mai!

  15. @R. Frank
    Jeder Tag im Jahr sollte für Arbeitnehmer der 1. Mai sein!
    Inbesondere vor dem aktuellen Hintergrund, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Eberswalde erneut zu einer 38,5-Stunden-Woche bei 5 % Lohnverzicht (und gleichbleibendem Arbeitpensum bzw. sogar fortschreitender Arbeitsverdichtung !) „gezwungen“ worden sind und der Personalrat unter der Vorsitzenden Barbara Bunge keine wirkliche standhafte Personalvertretung darstellt.
    Ich bin nur froh, dass der Personalrat der Kreisverwaltung nicht so windelweich agiert, ansonsten wären dort wahrscheinlich auch schon die Verzichtsrunden für Mtarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zuge der Haushaltskonsolidierung begründet und eingeleitet worden.

    Bitte beheulen Sie als wahrscheinlich rechter neoliberaler Sozi und Ihrke-Unterstützer nicht den relativ leeren Eberswader Marktplatz am 1. Mai. Sie verdienen vielleicht genug und Sie sind nicht davon betroffen.
    Waren Sie beim Umzug überhaupt dabei und haben Farbe gezeigt oder nur als „stiller Beobachter“ des Geschehens anwesend?

    Gewerkschafter brauchen Unterstützung in den Betrieben und Verwaltungen. Wenn der Organisationsgrad zu niedrig ist, ist die Schlagkraft auch nicht groß genug. Als Gewerkschafter und Politiker können wir also nur appellieren und Überzeugungsarbeit leisten.

    Wer mich kennt, weiß, dass ich mich nicht davor scheue zu kämpfen, nur eben nicht gegen solch ein Phantom wie Sie es sind.

  16. @Silvi:
    Am Existenzminimum leben ganz sicher eine ganze Menge Leute. Aber sollte bei aller Kritik auch nicht vergessen, dass dieses Minimum in Deutschland im weltweiten Vergleich doch eher hoch liegt. Wohnung, Ernäherung, medizinische Versorgung, diverse Vergünstigungen (GEZ, Telefon, Schwimmbäder etc.) – daran dürfte es niemandem mangeln – soweit man es denn will. Nicht das man das falsch versteht – sind auch in meinen Augen soziale Mindeststandards. Aber sollte man bei aller „Kampfbereitschaft“ auch nicht vergessen. Für deren Erhalt, da lohnt das „Kämpfen“ dann aber schon.

  17. @Dr.Steiner:
    Wenn ich diese einseitige Hetze gegen die 38,5 Stunden-Woche höre, dann wird bei mir wieder „der Kaffee“ kalt. Was spricht den mehr für die Solidarität unter den Kollegen, wenn alle Verzicht üben, um den Arbeitsplatz des Kollegen zu sichern. Die Kassen der Kommunen sind klamm, da musst Du schon erklären, woher das Geld kommen soll. Unbenommen bleibt davon natürlich, sich für eine bessere Finanzausstattung der Kommmunen beim Land und beim Bund einzusetzen. Aber solange das nicht erreicht ist, bleibt alles nur blinde Polemik. Und bei aller Kritik an zunehmender Arbeitsdichte, könnte ich mir vorstellen, dass manch Mitarbeiter der Stadtverwaltung jetzt eher einen „Blick“ für Maßnahmen der Effizienssteigerung im eigenen Umfeld hat. Denn auch auf diesem Wege lassen sich Freiräume schaffen. Da kann es sicher nicht schaden, alte verwaltungs-bürokratische Strukturen zu überdenken und zu durchbrechen. Sofern dies seitens der Leitungsebene gewollt ist. Aber bei Herrn Gatzlaff könnte ich mir das gut vorstellen. Was die Effizienssteigerung im eigenen Arbeitsumfeld angeht, kann ich von meiner Seite bei der Sparkasse nur positives berichten. Wenn man will, dann gehts…

  18. @Karl-Heinz: Wer weisst den Kommentatoren eigentlich diese Gravatar-Fabelwesen zu und warum habe ich den Tintenklecks mit den Hühnerbeinen? Das vom Hönower sieht viel schöner aus

  19. @Stefan: Das macht WordPress vollautomatisch bei allen, die es nicht schaffen, endlich mal ihr eigenes Foto bei gravatar.com hochzuladen.

    Ich finde die kleinen Monster jedenfalls abwechslungsreicher als den „blassen Typ vor der grauen Wand“.

  20. Für ´nen Troll wie mich passen die Viecher doch. ;-)

  21. @?? Barnim-Blog (KHW????): Sarkasmus ick hör dir trappsen… :-)

  22. Ihr habt da drüben in der Eberswalder Redaktion machmal komische Ansichten. Wir sollten mal ne Abstimmung machen, wer der beliebteste Kommentator hier ist.

  23. @Bernau: Wieso? Michael Peukert führt die Liste der Kommentatoren mit 195 ganz klar an! Es folgen Mathias Wiegand mit 126 Kommentaren und Margitta Mächtig mit 75. Die Autoren haben wir mal außen vor gelassen, sonst würde Dr. Steiner mit über 800 Kommentaren vorn liegen.

  24. zu Kommentar 16/Dr. Steiner:
    Für Sie heißt also: Rechter neoliberaler Sozi*=Ihrke Unterstützer?!
    Man, was haben Sie für ein verschobenes Welt- und Feindbild!
    Ich bin weder rechts noch neoliberal und Ihre persönlich beleidigenden Anfeindungen empfinde ich als völlig überzogen.

    Ich bleibe bei meiner These, den Menschen, einschließlich den HartzIV-Empfängern, „Aufstockern“ und auch von Ihnen beklagenswerten Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung geht es zu GUT. Sie gehen nicht auf die Straße; auch nicht am 1. Mai. Die Menschen in diesem Land sind satt und zufrieden. Es regt sich kein Protest; jedenfalls ist er nicht sichtbar – auch nicht in Eberswalde. Alle sind satt und zufrieden. Der 1. Mai ist eine Rechtfertigungsveranstaltungen für Gewerkschaften (Bin im Übrigen selbst Mitglied – also sparen Sie sich die Polemik gegen mich diesmal).

    * Was ist das eigentlich?

  25. Mal ´ne Frage. Wer ist Barnim-Blog Eberswalde und wer Bernau?

  26. Liebe Block-Väter, geben Sie doch bitte mal eine deutsche Anleitung zur Einstellung eines Bildes, dann… ja dann :-)

  27. @Michael Peukert, Kommentar Nr. 18:
    Ich glaube, Du hast da etwas nicht ganz richtig verstanden. Der Verzicht der Mitarbeiternnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Eberswalde hat nichts mit Soldarität zu tun. Es ist schlichtweg die Angst vor dem eventuellen Verlust des eigenen Arbeitsplatzes, dass man sich auch zukünftig mit 5 % weniger Lohn einverstanden erlärt hat. Auf eine Art „schwarze Liste der Querulanten“ kommt keiner gern, denn Arbeitsplätze gewinnt man nicht so einfach jede Woche im Lotto. Ganz davon abgesehen, dass die 5 % mehr an Lohn der auch vom Bürgermeister viel beschworenen Kaufkraft Eberswaldes gut getan hätte, weil das Geld zu einem großen Teil zurückgeflossen wäre.
    Und nun zum leidigen Thema: Woher das viele Geld nehmen um die Beschäftigten der Stadtverwaltung Eberswalde einigermaßen „anständig“ zu bezahlen? Du gibst ja nur die Worte von Herrn Gatzlaff wieder, der gebetsmühlenartig wiederholt, dass von den Kritkern dann auch Gegenvorschläge gemacht werden müssen woher das Geld genommen werden soll. Nun, solche Gegenvorschäge wurden zur Genüge gemacht.
    Ich möchte Dir ein aktuelles Beispiel aus der letzten StVV, Tagesordnungspunkt 15.2 und 15.3 (BV/341/2010: Bebauungsplan Nr. 601 „Wohnpark Finow“
    Einleitung der Aufhebung der Satzung; BV/342/2010: Bebauungsplan Nr. 601/1 „Wohnpark Finow“
    Einleitung eines Aufstellungsverfahrens) geben:
    Es ist nicht Aufgabe der Stadt, die Erschließungskosten für die Grundstücke zu übernehmen. Hier zum Beipiel hätte gespart werden können, indem man sich bemühen würde, einen pivaten Investor zu finden, der dort bauen möchte. Meiner Meinung ist dies ein hohes Risiko was die Stadt bei zukünftig sinkenden Einwohnerzahlen und wenig Hoffnung auf ein mehr an Arbeitsplätzen an einem weniger attraktiven Wohnstandort eingeht, die Erschließung in Eigenregie zu übernehmen. Herr Triller hatte es richtig erkannt und benannt…

    Oder betrachten wir doch einfach mal den Verkauf der Stadtwerke: Hiermit hat man einen Goldesel, eine Cash-Cow geschlachtet, die permanente Einnahmen bringt. Dafür hat man das unselige Baff gebaut, was heute der Stadt Jahr für Jahr finanziell wie ein Klotz am Bein hängt und weit hinter den „prognostizierten“ Besucherzahlen zurückbleibt. Kurioserweise tönen jetzt die gleichen Stadtverordneten, die damals diesem Verkauf zugestimmt haben mit den progressiven Kräften in der StVV überein, alles dranzusetzen, um Netz und Produzent wieder in die öffentliche Hand zu bekommen. Kann man so etwas als eine haushaltspoltisch weitsichtige und nachhaltige Stadtpolitik bezeichnen?