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Rette sich wer kann: Bodo Ihrke kehrt als Landrat zurück!

Viele hätten ihn am liebsten zum Teufel oder sonst wohin gewünscht. Auch unter den Kreistagsabgeordneten schwand in den letzten Monaten die Überzeugung für die Unterstützung des Landrates a.D. Bodo Ihrke, dies offenbarte das gestrige Ergebnis. Doch nun kehrt er zurück – wie Phoenix aus der Asche. Am 4. Mai wird Ihrke den Landkreis Barnim dann wieder „regieren“ können. Doch für die nächsten vollen 8 Jahre? Glaub ich nicht.
Tja, Schuld daran ist nur Günther Spangenberg!!! Er, der als ältester Kreistagsabgeordneter die undankbare Aufgabe hatte, das Los zu ziehen. Ich werde Günther mal fragen, ob er sich vorher die Hände gewaschen hat, bei solch einem Ausgang!
Doch mal im Ernst: Schlecht vorbereitet wird „der Alte“ in sein neues altes Amt nicht zurückkehren. Hat er doch in den letzten Monaten als Landrat a.D. eifrig „illegal“ die Sitzungen der hohen Verwaltung besucht. Noch heute wurde er gesehen, wie er kurz vor 11.00 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus flux zur „Dienstberatung Landrat mit Dezernenten“ schritt. Vielleicht noch nachträglich ein Fall für die Kommunalaufsicht. Mal schauen.

Bleibt mir nur noch Euch (ich gebe zu, etwas früh am Abend) ein musikalisches Betthupferl zu präsentieren, welches etwas über meine Stimmungslage an solch einem denkwürdigen Tag aussagt:

http://www.youtube.com/watch?v=SKhUW0XFy0g

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Veröffentlicht von

Dr. Andreas Steiner, Diplom-Geograph und Waldökologe, lebt seit 1999 im Barnim. Als Fachgutachter ist er bei einem Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Berlin beschäftigt, der innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von klein- und mittelständischen Unternehmen im Bereich Technologie betreut. Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich der Querdenker und -tuer ehrenamtlich in der Umwelt- und Sozialpolitik.
Im Rahmen der Brandenburger Kommunalwahlen 2008 wurde er als Parteiloser für Bündnis 90/Die Grünen in die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung gewählt. Ende 2011 musste er aufgrund eines Wohnsitzwechsels dieses Mandat niederlegen. Derzeit gehört er der Gemeindevertretung Schorfheide an und ist Vorsitzender der Fraktion Freie Wähler/Bürgergemeinschaft Kommunalabgaben (BKB).
Steiner hat Mitgliedschaften der GRÜNEn LIGA Brandenburg und der NaturFreunde Oberbarnim-Oderland. Seine Hobbys sind Wandern, Radfahren, Schwimmen, Saunieren, Kochen – und natürlich der ehrenamtliche Journalismus, insbesondere wenn es um die Behandlung kritischer und brisanter Themen geht.
Folgenden Leitspruch eines großen deutschen Gewerkschafters hat er sich zum Lebensmotto gemacht: „Nicht Ruhe, nicht Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit“ (Otto Brenner, 1968).

53 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Lieber Herr Dr. Steiner, 28 : 28, spätestens da hätte der Bodo sagen sollen: „Jetzt reicht es“. Nein, der Bodo lässt noch einen Umschlag ziehen, um dann zu bekunden: Leute, bis Freitag gebe ich Euch zufällig Bescheid, genau so, wie ich zufällig Landrat geworden bin. Landrat mit Auflagen? Nö, das braucht kein Barnimer! Ich kann nur sagen:“Bodo, Du hast ne´Klatsche vorm Herren bekommen!!!“ Im Kreistag mögen Dich die Meisten nicht mehr. Hättest Du nur… Die Bezüge sind doch gesichert… Man, man, man… Neuwahlen? Ja!!! Dann hat Carsten noch eine Chance. Und der ist doch nun wohl mal DER Kandidat. Beste Grüße in den Barnim, sendet Robert Faltich…;o)

  2. Lieber Herr Faltich,
    unserem werten Landvoigt geht es nicht um Imagepflege, sondern allein um Machterhalt und Pfründesicherung. Das habe ich in den letzten Jahren erkennen müssen. Deshalb meine unermüdlichen Scharfschüsse gegen seine Person.
    Doch leider ziehen meine grünen Kolleginnen und Kollegen da nicht gleichwertig mit, sondern unterstützen noch diese Klüngelsoße.
    Bereits im August letzten Jahres habe ich den Barnimer Grünen vorgeschlagen, sich frühzeitig und bundesweit auf die Suche nach einem/r geeigneten Kandidaten/in für das Landratsamt zu begeben, der/die von den Grünen und vielleicht auch von der breiten Bevölkerung getragen wird. Eine echte Alternative also. Den/die hätten wir mit Sicherheit gefunden. Doch was ist passiert? Gar nichts, Untätigkeit. Ich habe da leider keinen Einfluss, da ich kein grünes Parteibuch habe. Kann also nur Vorschläge machen.
    Und jetzt haben wir das Schlamassel.

  3. Haben Sie doch, spätestens nach dem letzten Kommentar, endlich den Arsch in der Hose, Herr Doktor Steiner, und treten Sie wenigstens den GRÜNEN bei. Dann dürfen Sie auch abstimmen, mitentscheiden und vor allem im Namen der Grünen die Klappe aufmachen.
    Und wer weiß, vielleicht können Sie dann auch schon in wenigen Jahren hier im Barnimblog Ihren dann glorreichen Austritt aus eben dieser grünen Partei erklären und durch öffentliche Schmähartikel gegen alles und jeden, der/die in Verdacht ist, mit der Grünen-Partei zusammenzuhängen, diesen Entschluss, und Ihre Erkenntnise daraus, therapeutisch verarbeiten.
    Ich wünsche Ihnen dabei und beim Versuch, endlich eine Selbsthilfegruppe für gescheiterte und entäuschte SPD-Mitglieder zu finden, viel Erfolg.

  4. @R. Frank
    Glauben Sie mir, eine solche Selbsthilfegruppe hätte regen Zulauf. Auch von ehemaligen SPD-lern, die jetzt bei den Linken sind. ;-)
    Den „Arsch in der Hose“ würde ich Ihnen wünschen, hier endlich mit klarer Identität aufzutreten und nicht mit Kürzeln im Namen.
    Wie hat Sie Ihre Mutter genannt?
    R.-chen, hast Du Deine Suppe auch artig gegessen, sonst gibts morgen kein schönes Wetter…

  5. INFORMATION an alle Autoren und Leser des Barnim Blogs.

    SPD und CDU haben landkreisübergreifend vor der Wahl im Kreistag Barnim am 21.04.2010 ein Szenario vorbereitet, was folgendermaßen aussah:

    Für den Fall, dass Bodo Ihrke nicht wiedergewählt wird, tritt Carsten Bockhardt als Dezernent zurück und verlässt den Barnim. Zu diesem Zwecke hat der Landrat von Oberhavel, Schröter (SPD), die Besetzung des Postens des 1. Beigeordneten von OHV lange hinausgezögert.

    Es galt innerhalb der SPD-CDU-Koalition von OHV die Absprache, dass die SPD den Landrat weiterhin soll stellen dürfen, die CDU bekommt den 1. Beigeordneten. Der Landrat wurde bereits im September 2009 durch den Kreistag gewählt. Der Amtsinhaber Schröter setzte sich ohne Gegenkandidaten durch.

    Die CDU konnte sich allerdings nicht auf einen Kandidaten für den Posten des 1. Beigeordneten einigen. Es konkurrierten und konkurrieren 2 Personen aus der CDU-Kreistagsfraktion miteinander. Pikant dabei: Der innerhalb der CDU die geringere Unterstützung genießende Bewerber wird vom SPD-Landrat favorisiert. Letzterer wünscht sich nämlich einen möglichst schwachen 1. Beigeordneten. Deshalb führt er seit Monaten die CDU vor und schiebt die Benennung eines Vorschlages immer weiter raus – obwohl das Auswahlverfahren längst beendet ist.

    Man hat solange gewartet, bis die Sache im Barnim durch ist. Wäre Ihrke nicht gewählt worden, hätte der SPD-Landrat von OHV Carsten Bockhardt als 1. Beigeordneten von OHV vorgeschlagen und somit die CDU-Fraktion im Kreistag mit dem Argument besänftigt, dass er (Landrat Schröter) aufgrund des Streits innerhalb der CDU-Kreistagsfraktion OHV quasi gezwungen war, einen neutralen 3. Bewerber zu suchen. Das hätte die CDU zähneknirschend akzeptieren müssen und Carsten Bockhardt wäre Vize-Landrat von OHV geworden.

    Was für Bodo Ihrke vorgesehen war, weiß ich noch nicht.

    Obige Ausführungen sind KEINE Hirngespinste sondern entsprechen exakt dem seit Monaten durchdeklinierten Fahrplan.

  6. @ Dr. Andreas Steiner: Nicht aufregen, mit bestimmten Menschen ist eine Diskussion einfach nicht möglich. Ich halte es in diesen Fällen immer mit Konfuzius: Setze Dich an das Ufer des Flusses und warte, bis die Leichen Deiner Feinde vorbei geschwommen kommen. Will in diesem Fall heißen: Meistens entlarven sich diese Leute selbst.

  7. Gott sei Dank sind Sie, Herr Doktor-Ing. Valentin, nicht Landrat dieses Landkreises geworden. Ihr Freund-Feind-Denken, Ihre grundsätzliche Ablehnung des politischen Systems und einiger konsensualer Regeln des menschlichen Miteinanders und Ihre teilweise niveaulose Kommunikation hätten unseren Landkreis in ein sehr schnelles Verderben geführt. Ich danke daher ganz ausdrücklich den Abgeordneten der Linksfraktion im Kreistag für ihr umsichtiges Vorgehen am vergangenen Mittwoch!
    Die Welt des Medizintechnik-Vertreters ist die Ihre – lassen Sie jedoch bitte die Finger von der Politik.

  8. @R. Frank
    Genau und stringent auf den Punkt gebracht!!

    @F. Valentin (oder Valli??)
    Demokratie ist nicht so Ihr Ding, oder?

  9. @R. Frank und Matthias Adler: Sie werden mich nicht auf Ihr armseliges Niveau herunterziehen. Sie haben aber natürlich die Demokratie gepachtet und wissen alles von Medizintechnik-Vertretern zun der weiten Welt. Man beachte den letzten Satz von Kommentar Nr. 7.

  10. R. Frank spricht von konsensualen Lösungen. Als ob Herr Ihrke auf solche hinarbeiten würde. Der zieht sein Ding durch und fertig.

    Die Menschenverachtung, die aus den Worten von R. Frank spricht („Verderben“) ist des BarBlog unwürdig.

    Ich distanziere mich davon und bin erschüttert über so viel Hass, Verbissenheit und mangelnde Diskussionsbereitschaft.

  11. Herr Doktor Valentin – verstehen Sie doch endlich, weder Sie noch ich können „Demkoratie pachten“. Genau darin liegt wohl ein Missverständnis bei Ihnen – aber das können Sie ja nun in Ruhe an der Biegung am Fluss lernen, während alle an Ihnen vorbeischwimmer werden.
    Sport frei!

  12. Es ist nett gemeint, Herr Sterneberg, aber Sie brauchen sich nicht von meinen Äußerungen zu distanzieren. Das mache ich im Zweifel selbst.

    Wirkliche Menschenverachtung, Hass und Verbissenheit (Stichwort: „Arschgesicht“) können Sie dem o.g. „Artikel“ von Herrn Dorktor Steiner entnehmen. Und so schließt sich wieder der Kreis…

  13. @R. Frank: Unter Nichtschwimmern wie ihnen und ihrem Adlatus Adler ist derjenige mit einem Kanu im Vorteil. Ich hab eins. Und jetzt Schluß, quatschen Sie mich nicht weiter von der Seite an. Wahrscheinlich können Sie am Freitag um eins ihren Aktenschrank abschließen, ich habe auch am Freitag meine Zeit nicht gestohlen. Und die ist mir für die Diskussion mit solch‘ Superschlauen einfach zu schade.

  14. Es macht keine Freude, Kommentare zu lesen, wo sich die Autoren gegenseitige Beschimpfungen und Unterstellungen an den Kopf werfen und dabei das eigentliche Thema völlig aus den Augen verloren wird.
    Ein bisschen mehr Disziplin auch in einer Online-Konversation meine ich kann man schon erwarten!

  15. Pingback: In Sachen Bodo Ihrke: Eine Art Presse- bzw. Internetspiegel zum Glückspilz der Woche – Von Stefan Stahlbaum

  16. @Valentin
    Wann kommt endlich die Fäkalsprache, Herr Doktor? Wenn nicht mal mehr Pseudoargumente ziehen?

    Ich bin im Übrigen nicht der Adlatus von Irgendjemandem, allerdings frage ich mich schon – nachdem Sie hier und anderswo bis zum Erbrechen über Demokratie, das Demokratieverständnis im Allgemeinen, angebliches undemokratisches Verhalten Anderer und sonstwas fabuliert haben – wieso jemand wie Sie, der bei der direkten Wahl gnadenlos durchgefallen ist, dann im Nachhinein versucht, durch die Hintertür des Kreistages – dessen Legitimation zur Wahl des Landrates Sie persönlich direkt und indirekt im Zuge der Direktwahldebatte in Zweifel gezogen haben – doch noch versucht, diesen Posten zu ergattern – undemokratischer geht es nicht! Ihrke hatte wenigstens zahlenmäßig (DEUTLICH) die meisten Stimmen, Ihr Abschneiden war zu vernachlässigen aber vor dem Hintergrund Ihrer Person erstaunlich!

    Wenn Sie hier übrigens hier ´nicht von der Seite vollgequatscht´ werden wollen, sollten Sie zukünftig solche Foren meiden, deren wesensbildendes Merkmal die Diskussion konträrer Standpunkte ist, was nach meiner Einschätzung auch Ihr baumfokussierter Adlatus noch nicht begriffen hat!

  17. Der große Artikel in der heutigen MOZ auf Seite 2 von Sabine Rakitin ist zu empfehlen: „Wenn ein Kreistag Tollhaus spielt“
    Darin zieht sie ganz schön vom Leder. Ein Lob dem bissigen Journalismus!
    Und Bodo zieht auf dem Bild ne Schnute.

  18. @Andreas:
    Die heutige Berichterstattung der MOZ hat (egal wie man inhaltlich dazu steht) tatsächlich eine neue Qualität. Bislang stand man dem Landrat, so jedenfalls habe ich es empfunden, in der Regel „schlimmstenfalls“ neutral gegenüber.
    Großes Lob übrigens für Deine hohe Akzeptanz gegenüber der Kommentare von Matthias Adler (auch wenn ich die herzliche Verniedlichung etwas übertrieben finde). Ihr seid ja oft nicht einer Meinung. Ich hatte schon befürchtet, dass die faire und konstruktive politische Diskussion langsam aus der Mode kommt.

  19. @All. Jetzt geht hier richtig die Luzie ab… Ich bin verwundert… Jut, die LR -Wahl war die eine Sache. Jetzt geht es weiter. Was macht der neue/alte Landrat mit dem SGB II/Hartz IV/Arbeitslosengeld II? Der LK BAR favorisiert die Option. Und das war in der letzten Ausschusssitzung Soziales/Senioren von C.B. der O-Ton: „Der Barnim favorisiert die Option…“ Na holla die Waldfee…“. Lieber C., dann hat der LK BAR auf einen Schlag ca. 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr an Bord, wenn es denn so kommt (Wer bezahlt das?). Der LK BAR ist der größte Arbeitgeber im LK Barnim. Derzeit sind ca. 760 Mitarbeiter/innen beim LK Barnim beschäftigt. Mit Genehmigung einer Option dürften es über 1000 sein. Wenn es dem Landkreis Barnim gelingt, die Option zu erhalten, singe ich schon mal: „Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld, wer hat so viel Pinke, Pinke, wer hat so viel Geld…“

  20. Und noch ein Tipp an alle Fraktionen und Ausschüsse: Laden Sie sich doch Gremienvertreter und Gremienvertreterinnen ein! Personalräte/innen, Vertrauenspersonen der Behinderten Menschen, usw. Wer weiß besser Bescheid als ganau diese Leute….;)
    Machen Sie es,tun Sie es………

  21. Herr Matthias Adler deligitimiert sich selbst.

    Er schreibt, dass das Ergebnis von Herrn Valentin zu vernachlässigen sei. Also 15% der Wähler zu vernachlässigen, ist schon eine gehörige Anmaßung.

    Übrigens: Die CDU hattte bei der Kreistagswahl 2008 13% – vielleicht sollten wir die auch vernachlässigen; dann wäre gestern Ihkre sofort aus dem Rennen gewesen…

    Fänden Sie dieses Vorgehen unfair, Herr Adler? Ja? Ich auch! Dann hören Sie aber bitte mit Ihrer Hetze gegen kritische Kommentatoren und Kandidaten auf.

  22. Ich akzeptiere das überraschend gute Ergebnis von Herrn Valentin gern, komme dann aber nicht umhin zu realisieren, dass Bodo Ihrke die direkte Wahl durch die Barnimer Bürger jeweils klar gewonnen hat. Da hilft es dann wenig weiter, wenn Einige hier die Masse der Nichtwähler 1. mehr oder weniger allein in die Verantwortung von Ihrke schreiben und dann 2. fast automatisch auf sein imaginäres Minus-Konto setzen. Ich denke auch Andreas Steiner wird bestätigen können, dass wir uns derlei „Milchmädchenrechnungen“ z.B. im Zusammenhang mit Naturschutzaktionen (und zwar völlig zu Recht) entschieden verbeten haben. Da hieß es sinngemäß regelmäßig:
    „Ach , sie haben 1000 Unterschriften gegen/für Vorhaben xy gesammelt? Das ist ja schön, aber bedenken sie mal, wie viel Leute da nicht unterschrieben haben. Die sind wohlmöglich alle dafür/dagegen.“

    Wenn man letztlich der Überzeugung ist einen neuen Landrat zu wollen, dann sollten es die Gegenkandidaten, bei aller Liebe zur Sachlichkeit, nicht versäumen die bisherigen Schwächen der Arbeit zu benennen und sich selbst als Alternative darzustellen. Das ist im Direkt-Wahlkampf, in meiner Erinnerung , nicht wirklich geschehen.

  23. Hallo Miteinander,

    ist jemand von Ihnen in der Lage mir die im Amtsblatt vom 04.03.2010 unter Beschluss- Nr.:114-8/10 Punkt 4 benannte Anlage 2 zum Auswahlverfahren
    zukommen zu lassen. Das wäre sehr freundlich, da meine diesbezügliche
    Anfrage an die Pressestelle der Kreisverwaltung Barnim nicht beantwortet
    wurde. Desweiteren interessiert mich die Gesamtanzahl der Bewerber für den Landratsposten.
    Ich hoffe mir kann da jemand von Ihnen helfen.

  24. Hallo, lustige Kerlchen gibt es hier bei euch im Barnim. Erst sticheln und provozieren was das zeug hält und wenn sich dann einer wehrt, wird noch nachgetreten. Ich meine die, die euren Bodo so verbissen verteidigen. Sind deren Vertreter im Kreistag auch so hinterhältig? Dieser Adler lebt wahrscheinlich in einer Traumwelt.

  25. @Strauß, insgesamt gab es 25 Bewerber, von Arbeitslosen ALG II Empfängern bis zum Landrat a.D., leider nur 2 Frauen.
    Welchen Beschluss war das inhaltlich?

  26. Frau Mächtig,
    ich danke Ihnen für diese erste Info. Der von mir benannte Beschluss bezieht sich auf die öffentliche Ausschreibung der Landratsstelle und die Anlage 2 soll das Auswahlverfahren regeln. Mich interessiert nun nach dem bekannt gewordenen Ablauf dieser „Wahl“, von wem und nach welchen Kriterien eine Vorauswahl getroffen wurde. Es wäre ja möglich das man auf diesem Wege im Vorfeld bereits „gefährdende“ Gegenkandidaten ausgesiebt hat. Nicht das ich solch ein Verhalten hier irgendjemand bestimmten unterstellen möchte, ich kenne die beteiligten Personen schließlich nicht persönlich, dennoch im Bereich des Möglichen erscheint mir, bei den bekannt gewordenen Vorgängen in diesem Landratsamt, einiges.

  27. Die Anforderungen an einen Landrat sind formal sehr gering. Lebensalter, Wohnort und passives Wahlrecht.
    Ihre Vermutung, dass in diesem Verfahren bereits Kriterien Eingang fanden, die für B. Ihrke eine priviligierte Bewertung zuließen, so ist dies zu verneinen. Das Rechtsamt hatte die formale Prüfung der Zulässigkeit der Bewerbung vorzunehmen und alle für zulässig erklärt. Der zuständige Ausschuss war der Kreisausschuss (Der Kreisausschuss ist wie folgt besetzt: 3 DIE LINKE, 2SPD, 2 CDU, je 1 Bürgerfraktion Barnim/Bauernverband, FDP, Grüne/Bündnis für ein demokratisches Eberswalde und der fraktionslose Landrat, der natürlich unbesetzt war.) unter Einbeziehung des Vorsitzenden des Kreistages. Dieser und ich, als amtierende Vorsitzende des Kreisausschusses, waren beauftragt einen Fragekatalog zu erarbeiten, der genutzt wurde, um die in einer vorangegangenen Sitzung ausgewählten 6 Bewerberinnen/Bewerber gleichberechtigt zu befragen. Die Fragen waren:
    1. Was macht Sie zum qualifizierten Bewerber für die Funktion des Landrates im Barnim?
    2. Wir suchen eine tatkräftige Persönlichkeit (PK), welches sind ihre stärksten Eigenschaften, woran machen Sie dies fest?
    3. Wir suchen eine verantwortungsvolle PK, welchen Führungsstil bevorzugen Sie?
    4. Wir suchen eine einsatzfreudige PK, welche Stärken und Schwächen würden Sie sich zuschreiben?
    5. Wir suchen eine entscheidungsfreudige PK, beschreiben Sie bitte Ihre Vorstellungen zur Entscheidungsfindung innerhalb der Verwaltung
    und des Kreistages.
    6. Sie haben sich mit der Struktur des Hauses Vertraut gemacht. Wie beurteilen Sie diese und sehen Sie Änderungsbedarf, wenn ja welchen?
    7. Sie haben sich mit den politischen Strukturen des Kreistages vertraut gemacht. Welche Vorstellungen der Zusammenarbeit zwischen
    Kreistag und Verwaltung haben Sie?
    8. Welche Schwerpunkte sehen Sie für die weitere Entwicklung des Landkreises? Welche größten Defizite sehen sie im Barnim?
    9. Welche Aufgaben schreibt die Brandenburgische Kommunalverfassung
    dem Landrat als untere Kommunalaufsicht zu?
    10. Es ist der 22. August- welches Resümee der ersten 100 Tage werden Sie ziehen können?
    Zur Beantwortung dieser Fragen standen allen Bewerbern jeweils 30 Minuten zur Verfügung. Ob sie die nutzten oder nicht blieb ihnen überlassen.
    Ich sagte es bereits auf dem Kreistag, das Verfahren war fair und gleichberechtigt. Das war nicht die Frage, eher, ob es eine politische oder Bestenauslese war.

  28. Dank Ihrer ausführlichen Information ist meine Neugierde weitestgehend
    gestillt. Frau Mächtig , wären Sie so nett, mir zu guter letzt noch mitzuteilen,
    wie die von Ihnen erwähnten 6 Bewerber ausgewählt wurden. Denn diese Vorauswahl ist jene, welche mich eigentlich interessiert. Ging es hier wirklich nur nach dem passenden Parteibuch, oder wie darf ich dieses doch für die spätere Wahl entscheidende Auswahlverfahren verstehen?

  29. Da haben sich einige Barnimer enttäuscht über die Wahl des Landrates gezeigt.

    Schade, denn alles ist demokratisch und transparent vor sich gegangen.

    Ich erinnere nochmal an die Wahlsiege von Bodo Ihrke:
    Haushoher Sieg in der ersten Runde der Direktwahl,
    noch besseres Ergebnis bei der Stichwahl,
    haushoher Sieg in der ersten Runde der Wahl im Kreistag,
    Patt in der zweiten Runde,
    Nase vorn beim Losverfahren.
    Das Gesetz schreibt diese Art der Entscheidungsfindung zwingend vor.

    Sehen wir uns die Gegenkandidaten an.

    Frau Mächtig verliert zwei mal, obwohl die Linkspartei noch bei der Bundestags- und Landtagswahl alles abgeräumt hat.
    Der Wähler hat sich wohl besonnen.
    Das Argument, direkte Wahlen seien die demokratischeren, ist vom Wähler zweimal vom Tisch gewischt worden,
    obwohl die siegverwöhnte Linkspartei nicht müde wurde, diese Sicht der Dinge zu verbreiten.
    Nichteinmal in Biesenthal, Frau Mächtigs Heimat, hat sie gewonnen.
    Dann zieht sie sich als Kandidatin zurück. Richtig so, denn wer in der Direktwahl so wenig Zustimmung erhält, sollte auch nicht weiter antreten.

    Was macht nun die Linkspartei, sie vermittelt in der Öffentlichkeit den Eindruck, dass sie ohne eigenen Kandidaten in die zweite Runde der Landratswahl geht.

    Stimmt das?

    Nein, denn sie wählen sich heimlich und ohne jede öffentliche Diskussion
    einen der Bewerber, den der Kreisausschuss für geeignet hält, als ihren Favoriten aus. Einen jungen Mann, der sicher damit einverstanden war, dass ihn die Linkspartei vorschlägt. Bei der einzigen Frau, hat das wahrscheinlich mit der Frage, ob sie sich auch von der Linkspartei vorschlagen lassen würde, nicht geklappt.

    Der Kreistag ich daraufhin heillos zerstritten.
    Patt und Los.

    Verursacht von wem auch immer.

    Aber, die Linkspartei ist mit ihrer Personalpolitik gescheitert. Als stärkste Fraktion im Kreistag hat sie nichts erreicht.

    Frau Mächtigs Lösungsmodelle wurden gewogen und für zu leicht befunden.

    Wer die, zugegeben tolle Zustimmung der Bevölkerung bei der Bundes- und Landtagswahl in nicht einmal einem halben Jahr so grandios verspielt, sollte über einen Rücktritt als Fraktionsvorsitzende im Kreistag nachdenken.

    Schliesslich geht die Politik im Barnim weiter.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass nun plötzlich die Zeichen wieder auf Zusammenarbeit stehen sollen, nur weil die Wahl vorüber ist.

    Frau Mächtig hat sich der Presse gegenüber enttäuscht gezeigt, nicht vom designierten Landrat angerufen worden zu sein.

    Ist das ein Wunder?

    Die nächste Zeit erfordert von allen Verantwortungsträgern im Kreistag Entscheidungen, die dem ganzen Landkreis nützen und nicht nur einzelnen Gruppen. Dazu braucht man Mehrheiten, die bestimmt nicht vom Himmel fallen.

    Also, Genossen von der Mehrheitsfraktion, springt über eueren Schatten und fangt mit einer neuen Fraktionführung an, Verantwortung mitzutragen. Schliesslich haben euch eine ganze Menge Barnimer gewählt.

  30. Herr Keil, lassen wir es bitte dabei, dass sich jede/r um seine Partei kümmert und da gibt es in beiden Parteien eine Menge zu tun.

    1. Ob Du es Dir vorstellen kannst oder nicht, die Fraktionsvorsitzende der LINKEN handelte entsprechend gemeinsam beratener Schritte in der Fraktion und nicht, wie Du hier zu unterstellen versuchst, im Alleingang.

    2. Du kennst das Gebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden…“,

    Makarenko, ein anerkannter russischer Pädagoge, sagte einmal:
    „Und das ist das Allerschwerste, die Forderung an sich selbst.“

    Damit Dir das nicht wieder passiert, will ich gern wiederholen, was der Kreistagsvorsitzende vergangenen Mittwoch erklärt hatte, aber möglicherweise, hörte man es da oben, wo Du gesessen hast, nicht so deutlich:
    Der Kreisausschuss hatte zwei Tage zuvor, nach der Anhörung der 6 ausgewählten Kandidaten eine Reihenfolge festgelegt, die abgestimmt wurde. Dort erlangt Herr Ihrke 4 Stimmen und die beiden Kandidaten Hoffmann und Matthies jeweils 3 Stimmen. Da dies aber nicht gleichzeitig einer Reihung der Vorschläge für den Kreistag entsprach (siehe Kommunalwahlgesetz für Brandenburg), war es erforderlich sich zu verständigen, wer wen vorstellt.
    Das die SPD im Einvernehmen mit CDU und FPD Bodo Ihrke vorschlagen würde, war bekannt, ebenso wie, das Herr Vida Dr. Valentin vorschlagen wird. So bedurfte es einer Abstimmung mit der Bürgerfraktion wer wen vorschlägt und es gab die Verabredung sie die Volljuristin, Frau Hoffmann und wir den Diplomverwaltungswirt Herrn Matthies, was wir dann auch taten.

    3. Ich glaube Dir gern, dass es nicht in Deine Vorstellung von Politik passt, dass dies kein „abgekartetes“ Spiel war und schon gar nicht mit den Kandidaten abgesprochen, sondern konsequente Fortsetzung eines Weges der da lautete: „Nicht weiter so“. Den Kandidaten haben wir erst anschließend erklärt, warum wer wen vorgeschlagen hatte. Im übrigen entscheidet dies auch nicht der Kandidat, denn der verpflichtet sich ja mit allen politischen Kräften zum Wohle des Landkreises zusammenzuarbeiten.

    4. Wir haben es von Anfang an öffentlich gemacht und sind auch deshalb selbst angetreten, dass wir ein „weiter so“, nicht wollten. Und dies hieß eben einen Wechsel an der Spitze.
    Weder die Mehrheiten noch das Glück haben diesen Wechsel ermöglicht.
    Dies haben wir zur Kenntnis genommen und ich habe dies natürlich B. Ihrke gesagt, als ich ihm den Strauß der Fraktion überreichte.

    5. Ich hätte nicht auf einen Anruf von Herrn Ihrke gewartet, wenn er nicht (im Kreishaus und Fernsehen) angekündigt hätte, dass er sich mit den Fraktionen beraten wolle, bevor er das Mandat annimmt.
    Und es wäre eben nicht Bodo Ihrke, wenn er auf die Frage, mit wem er denn gesprochen habe, es tunlichst vermied hier Namen und Fraktionen zu nennen, sondern auf „Informationswege“ verwies.
    Und für uns ist dies der Hinweis, es wird ein „weiter so“. Ja das haben wir zu respektieren.
    Da helfen weder verletzte Eitelkeiten noch „hätte“ und „wäre“. Da gilt es Realitäten anzuerkennen und zu schauen, wie man unter den gegebenen Bedingungen seinen Wählerauftrag erfüllen kann.
    Und da hat DIE LINKE genügend Erfahrungen in der Einbeziehung und dem Ausschluss aus Entscheidungen.
    Also verlass Dich drauf, wir nehmen unsere Aufgabe ernst, egal unter welchen Bedingungen.

    Warum kannst Du so schwer mit Wahlen und deren Ergebnissen umgehen?
    Verlieren und Gewinnen gehört dazu- das ist nichts Außergewöhnliches und nicht diskreditierendes, sondern Bestandteil von Demokratie.
    Und für mich, für uns LINKE gehörte dazu anzuerkennen, dass es eine Mehrheit für eine/n linken Kandidaten/in im Kreistag nicht geben wird, also haben wir uns auf das konzentriert, was möglich war, die Bestenauslese aus den vorliegenden Bewerbungen.

    In diesem Sinne: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“

  31. @Strauß: Wie genau die Veranstaltung stattfand, die zur Auswahl der sechs Kandidatinnen und Kandidaten führte, kann ich Ihnen nicht im Detail sagen, da ich nicht dabei war.

  32. Herr Keil,
    Danke für Ihre Ratschläge…Auch wenn ich es irgendwie nicht ganz verstehe, warum Sie sich in innerparteiliche Dinge, als Sparkassendirektor einmischen… Ich möchte Sie nicht mit Debatten der LINKEN belasten. (Meine Ersparnisse sollen doch sicher sein bei Ihnen) Leider habe ich das Gefühl, dass Ihre Wahrnahme der Realität eine sehr eigene ist. Aber das steht Ihnen ja auch zu. Aber lassen Sie mich kurz ein paar Sachen klar stellen.
    Wir Entscheiden immernoch gemeinsam als Partei wer wo welche Mandate für unsere Partei annimmt oder abgibt. Auch wenn Ihnen das nicht passt ,wird Margitta Mächtig weiter Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Kreistag Barnim bleiben. Sie hat die volle Unterstützung des Kreisvorstandes und der Kreistagsfraktion.
    Weil Sie anders als z.B. Petra Biewirth an einem Vorankommen des Landkreises interessiert ist. Jenseits von Machtinteressen und Parteienklüngel. Die SPD spielt weiterhin Gallisches Dorf im Barnim und sperrt sich gegen eine Zusammenarbeit mit der Linken. (Auch Frau Biewirth muss verstehen, dass sie sich nicht mehr im Bundestag befindet…)Das ist nicht nur peinlich, sondern auch sehr schade. Denn Herr Ihrke könnte alle seine Wahlversprechen mit uns einlösen und verwirklichen, wenn es ihm Ernst wäre. Aber leider hat Herr Ihrke selten Wort gehalten.

    Dann vielleicht noch eine Sache, DIE LINKE steht bei allen Wahlen weiterhin deutlich über 30%. Die SPD allein ohne CDU/FDP/Gruene wäre nicht in der Lage gewesen solche Ergebnisse zu erzielen. Aber nun gut. Jetzt haben wir einen Landrat… Jetzt geht es darum unsere Parteipolitik mal langsam abzulegen und zum Barnimer Weg zurück zu kehren. Das bedeutet, dass wir die Gräben zwischen den Fraktionen schließen und für den BArnim eine progressive Politik gestalten.
    Ich sage Ihnen ganz deutlich: DIE LINKE im Barnim, wird sich keiner sachorientierten Politiik mit der SPD verschließen. Das hat sie auch noch nie getan. Die SPD ist am Zug, hier zu handeln.
    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sehr sinnvoll und erfolgsversprechend ist, mit „ihren“ Genossen aus der SPD zusammenzuarbeiten (siehe FETE in Eberswalde) aber leider ist das wohl im Kreistag nicht möglich… Das finde ich schade. Es wird auch nicht einfacher, wenn ihre Genossen der LINKEN eine Zusammenarebit mit der DVU vorwerfen. Das ist nicht nur die Höhe sondern einfach peinlich!

    Aber nun gut. Morgen ist der nächste Kreistag und ich bin gespannt wie sich die SPD verhalten wird. Sie und wir alle haben die Chance trotz allem einen Neuanfang zu starten. Da dürften, Personen keine Rolle spielen.

    Und wie gesagt, ich werde dafür streiten, dass Herr Ihrke viele seiner Wahlversprechen (viele waren auch schon vorher wahlversprechen der LINKEN) einhalten kann, mit Stimmen der LINKEN, wenn Sie den Landkreis voranbringen.

    Mit besten Grüßen,
    Sebastian Walter
    Kreisvorsitzender DIE LINKE Barnim

  33. @Josef Keil
    Ihre Lobhudelei auf Herrn Ihrke erinnert mich an die Phrasen zum 40. Jahrestag (zum Abgesang) der DDR.
    Oder ist es das Symptom, was Klaus Labod im Kommentar Nr. 52 zum Artikel „Bodo Ihrke doch nicht alter und neuer Landrat im Barnim? – Ehemaliger Amtsinhaber vertagte Wahlannahme nach Losentscheid“ geschildert hat?

  34. Ein herzliches „Hallo“ zusammen! Eigentlich wollte ich im Internet etwas über Veranstaltungen und kommunale Höhepunkte finden und bin dann durch Zufall hier gelandet. Da ich die einzige vorhandene regionale Tageszeitung abgeschafft habe, um mich nicht noch länger über die Darstellung der Geschehnisse und Ereignisse im landschaftlich schönen Barnim aus Sicht der Berichterstatter zu ärgern, war es für mich doch sehr erstaunlich, welche Leute und namentlichen Größen aus unserem Umfeld hier präsent sind.
    Schade ist nur immer, daß kaum der „normale Bürger“ diese Plattform für Gespräche und Gedankenaustausch kennt, geschweige denn lesen wird.
    Das ist wie bei Maischberger, Illner u.s.w., da sitzen auch immer die gleichen Leute, die nur eines wirklich beherrschen ( das lernt man ja wohl sogar auf der oberen politischen Bühne ), viel zu reden, aber nichts zu sagen oder sich gar festzulegen.
    Den Grund für diese Betrachtungsweise muß ich Ihnen wohl nicht nennen, den meisten Menschen, also die Mehrheit der Bürger interessiert überhaupt nicht mehr, wer Landrat, wer Bürgermeister, welche Partei oder gar das “ Warum „. Dieser Trend setzt sich seit langem fort, auf kommunaler Ebene bis hin zur Bundestagswahl. Die Politik erreicht schon lange nicht mehr das „gemeine“ Volk, die Menschen in Deutschland, im Bundesland, im Landkreis oder auch in der Stadt. Wenn man sichdas ganze Gerangel um die Landratswahl aber auch diese Diskussionsrunde anschaut und liest, da geht es nicht um grundlegende Dinge, die alle Bürger interessiert, es geht in erster Linie um einen Kleinkrieg zwischen Machtinhabern, Machtbesessenen, Machtverlorenen, Mitläufern, Gönnern und Selbstdarstellern. Wenn dann alles vorbei ist, klopft man sich gegenseitig auf die Schulter und trinkt einen zusammen oder geht zusammen in die Sauna, Golfen, Tennis spielen u.ä.. Position beziehen, klare Aussagen treffen, die nicht gleich am nächsten Tag wieder beschönigt oder “ richtig gestellt “ werden, das gibts doch nur im Kino. Die politische Plattform mit ihrem Dunstkreis hat sich längst von der Realität und dem Bürgerwillen verabschiedet – soviel zur ausgeübten und angewandten schönen “ Demokratie „. Da wird doch tatsächlich von Mehrheiten gesprochen, von Wahlgewinn und von Wahlsiegen, sorry, ich kann keine Mehrheiten erkennen, denn die “ Mehrheit “ der Bürger auch dieses Landkreises hat die Landratswahl einen Sch…. interessiert, die Zahlen kennen Sie alle und darüber sollte sich die Politik Gedanken machen. Da kann ich nur sagen, sein Sie doch bloß zufrieden, daß es keine Wahlpflicht in Deutschland mehr gibt, was könnte da alles Böses entstehen und eine Wahl wäre dann sowas von unberechenbar. Statt dessen bleibt zum Glück alles wie es war, klappts heute nicht mit der Partei, dann nehm wir mal die andere, kann ja nach der nächsten Wahl wieder anders sein. Im Volksmund sagt man “ Pack schlägt sich und Pack verträgt sich “ oder “ Es wir alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird “ – paßt doch ganz gut zur Politik. Nun, wir haben wieder einen berechenbaren neuen alten Landrat, die Karten sind wieder gut verteilt, ein jeder bekommt ein bißchen ab vom Kuchen und der politische Friede zieht bald wieder ein, die meisten Bürger interessierts sowieso nicht. Die meisten und vor allem wichtigen Entscheidungen werden sowieso nur von “ Auserwählten “ oder “ Gewählten “ getroffen, Bürgermeinung ( ach ja, konnte doch jeder in der MOZ nachlesen oder im Amtsblatt, wer es nicht hat oder nicht liest, auch gut, wir haben ja den demokratischen Weg eingehalten, so wie es das Kommunalgesetz vorschreibt ). Und meine Damen und Herren, solange es Hartz4 gibt, die Menschen noch ein vom Steuergeld bezahltes warmes Zuhause und ein Dach über den Kopf haben, nicht hungern und dürsten müssen, der Fernseher mit tollen Talkshows läuft, brauchen sich unsere Politiker und die Herrschaften des Dunstkreises keine Gedanken um ihr Wohl und um den bürgerlichen Frieden machen. Und außerdem, auch hier wie überall, nach mir oder nach uns die Sinnflut, aber das haben die Menschen ja selbst hier in unserem Landkreis zu Genüge kennengelernt. Aber Eines, sehr verehrte Leser und Schreiber muß man hier dennoch feststellen, der Barnim hat wenigstens einen standhaften und kampferprobten Landrat, der den Stürmen dieser Zeit gewachsen ist und somit wenigstens im Kreistag Barnim Beständigkeit demonstriert. Wäre gut, wenn das auch in anderen Bereichen so wäre und nicht ständig neue Hiobsbotschaften über Amtsmißbrauch, Kuruption, Vorteilsnahme, Fehlentscheidungen und Intrigenwirtschaft den Alltag erschüttern. In diesem Sinne wünsche ich allen streitbaren Mitbürgern auch weiterhin angeregte Diskussionen und bleiben Sie schön wach ……..sam !

  35. Für eine Teilnahme an der Umfrage:
    „Im Barnim wurde der Landrat gelost. Was meinen Sie?“ auf meiner webseite wäre ich dankbar.

  36. @ Bodo Heinrich
    Weitgehend gebe ich Ihnen in der Einschätzung Recht.
    Probleme habe ich damit, dass „kampferprobt“ ein gewichtiges Qualitätsmerkmal eines Landrates sein soll. Es ist eher schwammig. Da gibt es für mich wichtigere (harte) Kriterien für die Beurteilung.

    Keine Hiobsbotschaften über Amtsmißbrauch, Korruption, Vorteilsnahme, Fehlentscheidungen und Intrigenwirtschaft? Ja sicherlich. Doch warten Sie mal ab, bis der Deckel vom Topf runter ist. Das wird leider erst nach der Endihrkefizierung passieren. Doch dieser Zeitpunkt ist jetzt (möglicherweise) leider in die fernere Zukunft gerückt.

  37. @Doktor Steiner
    Wenn Sie gar ncht mehr weiter wissen kommen Sie mit einem „Nazivergleich“. Wie erbärmlich!
    Nach dem beleidigenden „Arschgesicht“ kommen Sie nun mit der „Endihrkefizierung“… Die Zeit ist meiner Ansicht nach echt reif, dass Sie sich mäßigen und auf ein normales Kommunikationsniveau kommen.
    Wo bleibt die Moderation hier im Blog.? Hat der Propagandist Steiner hier freie Hand? Na, dann gute Nacht BarnimBlog!

    Zum Glück vergisst das Netz nicht und Wählerinnen und Wähler, Barnimerinnen und Barninmer, Leserinnen und Leser können diese geistreichen und teilweise niveaulosen Ausdünstungen jederzeit hier wiederfinden und zu gegebener Zeit ihre Schlüsse daraus ziehen.

    Zum Thema:
    „Kampferprobt“ ist sehr wohl ein wichtiges Kriterium in der Politik. Denn ein Wahlamt setzt zumeist einen Kampf um die Kandidatur, das Mandat und schließlich um poltische Positionen voraus. Bündeln von Interessen und Ringen um Mehrheiten ist eben auch „Kampf“. Insoweit ist, und da gebe ich Herrn Heinrich Recht, Bodo Ihrke ist ein berechenbarer, standhafter und kampferprobter Landrat.
    Sie, Herr Steiner, verstehen politischen „Kampf“ offensichtlich nur als verbale Auseinandersetzung mit Ihren SPD-Intimfeinden hier im Blog, denn in der Stadtverordnetenversammlung in Eberswalde kann ich nach fast 1,5 Jahren Engagement und Tatkraft in der Sache bei Ihnen nicht erkennen. Glück auf!

  38. @ R. Frank
    Ihre Kläfferei amüsiert mich immer wieder.
    Zeigt sie mir doch, dass ich die Finger gut in die Wunde gelegt und mit meinen Einschätzungen wieder einmal ins Schwarze getroffen habe.
    Erstaunlich jedoch Ihre mangelnden Kenntnisse über die Eberswalder Stadtpolitik.

  39. @ Dr. Steiner
    Meine Kommentare sollen Sie eigentlich zum Nach- und Umdenken anregen. Und verdrehen Sie bitte nicht die Tatschachen: Sie „kläffen“ hier ordentlich und vor allem „geschützt“. Das möchte ich nicht unwidersprochen lassen. Daher melde ich mich zu Wort.

  40. Nach Worten eines hochrangigen SPD-Mitgliedes wäre im Barnim „auf eine Intrige der Linken hin beinahe ein dahergelaufener Hilspolizist zum Landrat gewählt worden“.

  41. @Monika Neudorf: Dieses Zitat kann man wohl in das Reich der Märchen und Legenden verweisen, es sei denn, Sie können es belegen. Niemand, der in der SPD Verantwortung trägt, wird die Bundespolizei als „Hilfspolizei“ bezeichnen.

  42. @Monika Neudorf
    Woher haben Sie diese Info, dass der Landrat von OHV dies gesagt haben soll? Stand das in der MOZ, hat der rbb darüber berichtet oder ist es allein Mundpropaganda??

  43. Ich würde mich über eine solche Bemerkung nicht wundern, es entspricht dem, was an abwertenden Sprachgebrauch auch hier stattfand. Ich glaube es ist Ausdruck der mangelnden Vorstellung, dass es zu BI oder der SPD eine wirkliche Alternative geben könnte. Selbstüberschätzung und Mißachtung gegenüber politischen Mitbewerbern- also nichts Neues.

  44. @Monika Neudorf: Sie sagen, der Landrat des Kreises Oberhavel, Karl-Heinz Schröter (SPD), hat einen Beamten der Bundespolizei, der von 28 Mitgliedern des Barnimer Kreistages fast zum Landrat gewählt wurde, einen „hergelaufenen Hilfspolizisten“ genannt?

    Das kann ich nun wirklich nicht glauben. Ich halte das für eine Falschmeldung.

  45. @ # 49:
    präzise: nicht „hergelaufener Hilfspolizist“ sondern „dahergelaufener Hilfspolizist“. Ich verweise auf meine Eintragungen bzgl. Carsten Bockhardt in diesem Blog, was auch erst keiner glauben wolltenund dann eine Woche später in der MOZ stand.

    Der Beitrag # 44 entspricht der Wahrheit.

  46. @Monika Neudorf: Dass Kommentare hier auf dem Barnim-Blog schon mehrfach zu Artikeln in der Märkischen Oderzeitung wurden, liegt daran, dass einige Redaktionen der MOZ hier täglich kräftig mitlesen und mehr Zeit zum Recherchieren haben als wir.

  47. @Monika Neudorf
    Bleibt immer noch die Quelle offen, woher Sie diese Info haben. Aber ich möchte Sie nicht dazu nötigen, dies preiszugeben, zumal Sie sich ja auch selbst schützen müssen. Denn solche Informanten/innen wie Sie sind zur Aufklärung schon wichtig.
    Zumindest wäre es ein starkes Stück wenn Herr Schröter in seiner Position als Landrat von OHV so etwas geäußert haben soll.
    Vielleicht klemmt sich die MOZ ja auch diesbezüglich dahinter?