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Grube auf Einkaufstour – ODEG bald im Besitz der Deutschen Bahn?

Vor einem knappen Jahr beschrieb uns Karl-Heinz wie ihm die „Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft“ (ODEG), als „Lebensnerv“ und insbesondere als Alternative zur Deutschen Bahn, über die Jahre ans Herz gewachsen ist. Die ODEG ist aber offensichtlich (man lernt nie aus) eine Tochtergesellschaft des britischen Verkehrskonzerns „Arriva“ und genau den hat Bahnchef Grube für schlappe 2,7 Milliarden Euro auf seinem Einkaufzettel. Ob die DB  auch das deutsche Streckennetz der ODEG übernehmen darf gilt nach Angaben der Märkischen Allgemeinen als äußerst unwahrscheinlich.

Verkehrspolitiker reagierten auf die Pläne reserviert bis kritisch.

„Die Grünen verlangten sogar, der Bund müsse die Kaufabsichten des Staatsunternehmens im Aufsichtsrat stoppen. Verkehrsexperte Anton Hofreiter sagte, der unter Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn begonnene „Größenwahn“ gehe unter seinem Nachfolger Rüdiger Grube weiter. Grube solle lieber einen besseren Verkehr in Deutschland organisieren. Aus den Reihen der FDP hieß es, hier werde ein privates Unternehmen durch den Kauf faktisch verstaatlicht. „

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

1 Kommentar » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Also, ich kann erstmal zur „Beruhigung“ schreiben, das die ODEG keine reine Tochter von Arriva ist. Vielmehr befindet sie sich im Besitz der Hamburger Hochbahn AG welche über die Tochter BeNex eine 50% Beteiligung an der ODEG hält. Die andere Hälfte gehört der Prignitzer Eisenbahn, an der wiederum tatsächlich die Arriva die Hauptanteile hält.

    Die Hamburger Hochbahn ist aber momentan nicht bereit ihre Anteile an der ODEG zu veräußern, da die Hauptaktionärin der HHA (in diesem Fall ist daß die Freie und Hansestadt Hamburg) ein gesteigertes Interesse an dieser festen und planbaren Einnahmequelle hat.