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Zahltag – Mehr Geld für Bürgermeister und Landräte in Brandenburg

Der Städte- und Gemeindebund hat sich offensichtlich durchgesetzt. Entsprechend einer langjährigen Forderung hat das Innenministerium, rückwirkend zum 01.01.2010, die Gehälter von Bürgermeistern, Landräten und Amtsdirektoren angeglichen. So bekommen hauptamtliche Verwaltungschefs in Städten mit weniger als  30000 „Untertanen“ ein höheres Einkommen. Für Landräte die bis zu 225000 Einwohner „zu verwalten haben“ nennt die Märkische Oderzeitung konkrete Zahlen. Sie „erhalten jetzt bis zu 8042 Euro im Monat, zuvor lag die Obergrenze bei 7645 Euro.“

Sollte Bodo Ihrke  also doch nicht sein eigener Nachfolger werden, kann er sich demnach zum Abschluss wenigstens über ein etwas  komfortableres, letztes Monatssalär freuen.

Die Freude in den  zahlungsverpflichteten Kommunen hält sich , bei aller vorausgesetzten Bereitschaft zum Gönnen, teilweise in überschaubaren Grenzen .Was der Eine mehr bekommt muss wohlmöglich woanders abgezogen werden.
MOZ-Kommentator Andreas Wendt findet das zwar bedauerlich, hält es aber grundsätzlich für richtig,

(…)Bürgermeister, Amtsdirektoren und Landräte – gemeinhin sind das ja Schleudersitze  – so auszustatten, dass sich qualifizierte Leute dafür interessieren und nicht  schon im voraus aus finanziellen Gründen absagen.“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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