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24 gegen Bodo Ihrke? – Bewerberverfahren um die Wahl zum Barnimer Landrat geht in die nächste(n) Runde(n)

Alfred Schulz (LINKE) dürfte in den letzten Tagen (fast) in Papier ertrunken sein. Immerhin 25 Bundesbürger haben sich bis zum 26.03.2010 um den Posten des Barnimer Landrats beworben und deren Unterlagen stelle ich mir doch ziemlich umfangreich vor. Wie der Vorsitzende des Kreistages gegenüber der Märkischen Oderzeitung bekanntgab erfüllen die Kandidaten sämtlichst die beamtenrechtlichen Anforderungen.

Was jetzt geschieht? Zunächst einmal können die Kreistagsabgeordneten ab Gründonnerstag (Punkt 9:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit) in die „Gesammelten Werke“ Einsicht nehmen. Im Anschluss rankt und siebt der Kreisauschuss nach den in der Ausschreibung genannten Kriterien. Was war da eigentlich verlangt? Nun, gesucht wurde

„eine qualifizierte, tatkräftige, verantwortungsbewusste, einsatz- und entscheidungsfreudige Persönlichkeit, die in der Lage ist, die Entwicklung des Landkreises Barnim zu fördern, die Verwaltung bürgernah, leistungsorientiert und wirtschaftlich zu führen und die in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Kreistag und den Einwohnern/Einwohnerinnen für die Belange des Landkreises Barnim eintritt. Wünschenswert sind umfassende Kenntnisse und Erfahrungen innerhalb einer Kommunalverwaltung und in der Kommunalpolitik.
Darüber hinaus müssen die Bewerberinnen und Bewerber die Anforderungen des Beamtenstatusgesetzes des Bundes und des Landesbeamtengesetzes erfüllen.“

Am 19. April stellen sich die Favoriten dann persönlich vor um 2 Tage später bestenfalls im „Finale“ (d.h. der entscheidenen Kreistagssitzung) zu landen.
Das der zukünftige Landrat Bodo Ihrke heißen muss stand übrigens nicht im Ausschreibungstext. Na, dann ist ja wirklich noch alles offen.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. @der Hönower:
    Einen wesentlichen Unterschied zu DSDS (wenn Du das meinst) sehe ich dann doch. Bei der Dieter-Bohlen -Show entscheidet in den letzten Runden immer das Publikum und nicht die Jury.

  2. Ich habe mal die Ausschreibung der Kreisverwaltung für den Landratsposten mit dem Inhalt des MOZ-Artikels verglichen und musste feststellen, dass die im Artikel als Hauptauswahlkriterium benannte“ kommunalpolitischen Erfahrungen“ in der Ausschreibung noch als „wünschenswert“ daherkommen. Hier arbeiten im Hintergrund schon wieder parteipolitische Strippenzieher, um unliebsame Kandidaten aufgrund fadenscheiniger Begründungen sofort auszusieben. Einerseits beklagt man, dass man z.B. keinen fähigen Leiter des Jugendamtes aus dem freien Berufsleben bekommt, andererseits lehnt man befähigte Seiteneinsteiger von vor herein ab. Das heißt ganz konkret, die Maschen des Auswahlnetzes werden so eingestellt, dass nur noch ein ganz bestimmter Bewerber hängen bleiben kann. Wie wir wissen, ist es bestimmten politischen Kreisen im Barnim ganz egal, wer neuer Landrat wird. Hauptsache sein Vorname fängt mit einem „B“ an und hört mit „odo“ auf.