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Baumschutz mangelhaft – Über einen ganz normalen Weg zur Arbeit

Morgens um 8 ist die Welt noch in Ordnung? Sollte man eigentlich meinen. Ich jedenfalls bin auf dem Weg zur Arbeit meistens noch „verhalten optimistisch“. Andererseits laufe  ich inzwischen Gefahr mich zu verlaufen, denn die Strecke zum Bahnhof sieht momentan fast jeden Tag ein bisschen anders aus. Keine hundert Meter war ich gekommen, da lauerte schon die erste „Überraschung“. Da wo gestern noch 6 große Bäume standen registrierte ich nur noch Stümpfe. Inzwischen ist das bei potentiellen Baugrundstücken, zumindest am Rande von Berlin, fast normal.

Der auf dem Foto abgebildete „Weidenrest“ gehörte mal zu einem, wenn auch noch relativ kleinen, Baum in Bahnhofsnähe. Nachdem er schon  im letzten Jahr radikal zurückgesägt wurde glänzte er durch  Überlebenswillen und trieb kräftig aus. Jetzt dürfte das nicht mehr ganz so einfach sein.

Schon schwer genervt erklimme ich die Bahnhofstreppen, werfe mich in die S2 und suche Entspannung. Fataler Weise im Lokalteil der Märkischen Oderzeitung. Erste Seite, Großes Bild und eine Überschrift: „Gefällter Riese“.

„Die Berliner Forsten ließen gestern an der Ortsumgehungsstraße zwischen Ladeburg und Lanke Bäume fällen. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie Forstarbeiter Wilfried Rentzsch von der Försterei Lanke betonte. Damit sollen Kraftfahrer vor unliebsamen Überraschungen auf der Fahrbahn geschützt werden.“

„Na vielen Dank auch!“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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