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Der “Rubens von der Reeperbahn” ist tot. Wie die Hamburger Morgenpost in ihrer heutigen Ausgabe berichtet starb der Kiez-Maler Erwin Ross am vergangenen Freitag im Alter von 83 Jahren. Auf sein Konto gehen so berühmt-berüchtigte Werke wie die Beine am Eingangsbereich der Kneipe “Zur Ritze” und die Bühnen-Skyline des “Star-Clubs”. Hier, so erinnert die nordische MoPo, begann eine später nicht ganz erfolglose Band namens “The Beatles” ihre Karierre.

Warum wir das an dieser Stelle erwähnen? Nun, ursprünglich stammte Ross aus Wriezen (Märkisch-Oderland), wo er Kindheit und Jugend verbrachte. Nach 4-jähriger Kriegsgefangenschaft tritt der damals 26-jährige am 1. September 1950 eine Stelle als Dekorateur bei der Konsum-Genossenschaft in Eberswalde an und , so sagt die Legende, entdeckt hier sein künstlerisches Talent. Fortan malt er Lenin, Stalin und diverse politische Losungen auf Großplakate und darf später auch Fischereiprodukte bewerben.

Seine Nixen werden ihm zum Verhängnis. Auf der Homepage heißt es:

“Nach einer Verwarnung wegen seiner freizügigen Maltechnik durch einen Funktionär geht er deshalb in die Bundesrepublik”.

Ab 1954 lebte Ross in Hamburg.

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