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Bodo Ihrke – wie er sich selber sah

Die erste Direktwahl des Landrates im Barnim ist Geschichte. Der Kreistag wird im Februar das bundesweite Ausschreibungsverfahren einleiten. Die SPD hatte am Ende des Wahlkampfes alle medialen Register gezogen und auf die Web 2.0-Karte gesetzt. So findet sich auf Youtube seit 20. Januar 2010 dieser schicke Wahlwerbespot, den die meisten Barnimer vermutlich noch nie gesehen haben:

Das Video zeigt uns den ehemaligen Landrat Bodo Ihrke (SPD), wie er sich selber sah. Ein aufschlussreiches Selbstportrait, das vier Tage vor der Wahl veröffentlicht, für den Wahlkampf wohl zu spät kam.

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3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Ich lese gerade die gestrige Pressemitteilung von Petra Bierwirth (Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag Barnim):

    Bodo Ihrke hat das beste Ergebnis eines SPD-Kandidaten bei den fünf Direktwahlen in Brandenburg erzielt. Das ist ein klarer Sieg für die Barnimer SPD, der durch Unterstützung der CDU, FDP und B90/Grüne errungen wurde. Trotz verfehltem Quorum ist Bodo Ihrke der eindeutige Gewinner der Landratsdirektwahl im Barnim.

    Dieses Ergebnis ist für die indirekte Wahl im Kreistag Barnim ein wichtiges Signal für die Entscheidung der Abgeordneten. Mehr als 18.000 Ja-Stimmen der Barnimer Wählerinnen und Wähler können bei der indirekten Wahl, schon aus Rücksicht auf die demokratische Willensbildung, nicht ignoriert werden. Bodo Ihrke sieht sein sehr gutes Abschneiden daher als Auftrag und wird sich im Kreistag zur Wahl stellen.

    Mir fällt bei soviel Realitätsferne eines Kandidaten und dessen Partei, der nur knapp mehr als 10% aller Barnimer Wähler auf sich vereinen konnte, kaum noch etwas ein.

    Frau Bierwirth und Herr Ihrke, merken Sie nicht, dass die Zeit eines Landrates Ihrke zu Ende ist? Merken Sie nicht, dass die Barnimerinnen und Barnimer diese Postenschieberei endgültig satt haben?

    Wer nach solch einem desaströsen Wahlausgang die Stirn hat, sich nochmals durch den Kreistag wählen lassen zu wollen, ist vermessen und ignorant. Herr Ihrke, Sie sind abgewählt. Wann merken Sie das endlich?

  2. Im Parallelposting von Mathias Wiegand wird über das Quorum und die große Gruppe der Nichtwähler diskutiert. Wenn man sagt, dass Bodo Ihrke abgewählt ist, behauptet man indirekt, dass die Nichtwähler alle ganz bewusst nicht Bodo Ihrke oder seine Gegenkandidatin gewählt haben. Da wir aber alle nicht in die Köpfe der Wähler schauen können, finde ich die Aussage, Ihrke sei abgewählt, falsch.

  3. @Karl-Heinz Wenzlaff
    Bravo für die klaren Worte!

    @Andreas Gläßer
    Meine ehrliche Hochachtung, Herr Gläßer. An Ihnen ist ein guter Anwalt verloren gegangen. Mit Ihrem argumentativen Geschick für Auslegungen hätten Sie selbst Saddam Hussein vor dem Galgen bewahrt. ;-)