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Landratswahl 2010: Wahlbeteiligung und Stimmanteile im Barnim nach Orten

Sortiert nach der Wahlbeteiligung sah es in den Städten, Gemeinden und Ämtern im Barnim am 24. Januar 2010 wie folgt aus:

  1. Stadt Eberswalde 22,1%
  2. Amt Biesenthal-Barnim 20,9%
  3. Gemeinde Schorfheide 19,4%
  4. Amt Britz-Chorin-Oderberg 19,2%
  5. Stadt Bernau bei Berlin 19,2%
  6. Gemeinde Wandlitz 18,9%
  7. Gemeinde Panketal 18,7%
  8. Stadt Werneuchen 16,8%
  9. Amt Joachimsthal 16,4%
  10. Gemeinde Ahrensfelde 15,2%

Die Wahlbeteiligung war am höchsten in den Wohnorten der beiden Kandidaten Eberswalde und Biesenthal. Die Berlin-nahen Orte Wandlitz, Panketal, Werneuchen, Ahrensfelde liegen in der unteren Tabellenhälfte. Randberliner interessieren sich offenbar mehr für hauptstädtische Themen, als für das, was im fernen Eberswalde geschieht und in der „Märkischen Oderzeitung“, dem „Märkischen Sonntag“ und dem „Eberswalder Blitz“ zu lesen ist.

Stimmenanteil für Bodo Ihrke (SPD):

  1. Amt Joachimsthal 66,4%
  2. Stadt Werneuchen 64,5%
  3. Gemeinde Ahrensfelde 63,3%
  4. Stadt Eberswalde 62,7%
  5. Amt Britz-Chorin-Oderberg 62,5%
  6. Gemeinde Panketal 60,4%
  7. Gemeinde Wandlitz 58,5%
  8. Amt Biesenthal-Barnim 56,9%
  9. Gemeinde Schorfheide 56,8%
  10. Stadt Bernau bei Berlin 50,9%

Auffällig ist, dass in den Orten mit der geringsten Wahlbeteiligung (Joachimsthal, Werneuchen,Ahrensfelde) der Stimmanteil für Bodo Ihrke am höchsten war. In der Stadt Bernau gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem Ihrke nur denkbar knapp mit 109 Stimmen gegen Margitta Mächtig (LINKE) gewann.

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4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Nochmal drüber nachgedacht: Die lokale Wahlbeteiligung ähnelt stark der Abonnentenverteilung der Märkischen Oderzeitung: Berlin-nah weniger, Berlin-fern mehr.

  2. „Die Berlin-nahen Orte Wandlitz, Panketal, Werneuchen, Ahrensfelde liegen in der unteren Tabellenhälfte. Randberliner interessieren sich offenbar mehr für hauptstädtische Themen, als für das, was im fernen Eberswalde geschieht und in der “Märkischen Oderzeitung”, dem “Märkischen Sonntag” und dem “Eberswalder Blitz” zu lesen ist.“

    Ich glaube, dass sich die Bewohner der benannten Regionen von Eberswalde vernachlässigt fühlen, so ist jedenfalls mein Empfinden.

  3. Es wäre in jedem Falle richtig, wenn Eberswalde sich vorwiegend um die Berlin-entfernten Regionen kümmert.
    Die Randberliner haben ja den Berlinbonus (also eh schon Vorteile) und interessieren sich viel weniger dafür, was in Eberswalde oder sonst wo da oben geschieht (also auch selber Schuld).

    Ich bin Randberliner.

  4. Pingback: Landratswahlen Uckermark 2010 – Wahlbeteiligung bei 37,4 %, Roland Resch und Klemens Schmitz für Stichwahl zugelassen – Von Stefan Stahlbaum