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Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg: Petra Bierwirth kooperiert mit dem Landkreis Barnim

Der Landkreis Barnim hat seit 2008 ein Maßnahmenpaket zum Schutz der Kinder erarbeitet und setzt es nun um. Dazu gehören Kooperationsvereinbarungen mit allen Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten, und auch mit Krankenhäusern im Landkreis, um Fälle von Kindeswohlgefährdung frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Petra Bierwirth Dr. Johannes Nordmeyer Silvia Ulonska

Petra Bierwirth, Dr. Johannes Nordmeyer und Silvia Ulonska unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung

So wird der Landkreis Barnim künftig auch mit der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg im Kinderschutz zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten heute in der Bernauer Waldsiedlung Silvia Ulonska, Sozial- und Umweltdezernentin des Landkreises Barnim, Petra Bierwirth, neue Geschäftsführerin der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg gGmbH, und Dr. Johannes Nordmeyer, Leitender Arzt der Klinik.

Die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg gGmbH ist die einzige Klinik in den jungen Bundesländern, die familienorientierte Rehabilitation anbietet. Krebs- und herzkranke Kinder und Jugendliche werden in der Bernauer Waldsiedlung gemeinsam mit ihren Familien nach langen Klinikaufenthalten wieder auf das Leben vorbereitet. Die Einrichtung bietet nach zermürbenden Wochen und Monaten für die Familien Ruhe und Erholung und professionelle medizinische und psychologische Hilfe. Kleine Kinder werden im Kindergarten betreut, ältere erhalten Unterricht, um wieder ein Stück Normalität nach schwerer Krankheit zurückzuerlangen. Gleiches gilt für gesunde Geschwisterkinder, die während der Krankheit der anderen oft zurückstecken müssen. Eltern haben die Gelegenheit, auszuspannen.

28 kleine Patienten und ihre Familien erholen sich zur Zeit auf dem Klinikgelände. Eine Genehmigung der Kassen liegt sogar für 36 Patienten vor. „Dafür haben wir aber im Moment gar nicht genug Platz“, sagte Klinik-Chefin Bierwirth. Deshalb will die Nachsorgeklinik bis zum April 2010 ein Therapiehaus eröffnen, das sich noch im Umbau befindet. Die Schule, der Kita-Bereich, Räume für Physio- und Ergotherapie, ein Jugendclub und eine Holzwerkstatt finden in dem Gebäude Platz, das von der Brandenburg-Klinik gemietet wird. Die frei werdenden Räume in anderen Häusern der Nachsorgeklinik werden zu weiteren Patientenappartements ausgebaut. „Langfristig planen wir aber einen Neubau“, kündigte Petra Bierwirth an. Einen Ort dafür gebe es noch nicht. „Wir wollen auf jeden Fall in der Region bleiben“, sagte sie.

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