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Wintertief Daisy kommt – Ein Medienhype „macht die Flocke“

amannWenn das Fernsehgerät den Geist aufgibt oder die Verbindung nicht stimmt erinnert das Bild ein bisschen an Schneegestöber (meine Zwerge nennen das „Ameisenkampf). Wintertief  Daisy (eigentlich eine Kurzform von Margarete) ist dieser Tage viel besprochen, reich bebildert und allgegenwärtig.
Deutschland im Schneechaos, was es da nicht alles medial zu dramatisieren gibt.! Nun ja, Vorbereitung kann natürlich nicht schaden. Auch im Barnim hat man sich Gedanken gemacht:

„Die Stadt Eberswalde und das Umland hätten sich gut auf die bevorstehenden Witterungsverhältnisse vorbereitet, versicherten die Verantwortlichen am Freitag. So seien sämtliche Räum- und Streufahrzeuge unterwegs, um die Straßen befahrbar zu halten. Die Stadt- sowie Kreisverwaltung sind in erhöhter Alarmbereitschaft und arbeiten eng mit Polizei, Technischem Hilfswerk und Katastrophenschutz zusammen. Selbst im Zoo gibt es zusätzliche Einsatzpläne, um die Fütterung der mehr als 1000 Tiere zu gewährleisten.(…) Auch die Kreisverwaltung Barnim hat ihre Hausaufgaben gemacht und die Arbeitsfähigkeit noch einmal überprüft. Dafür seien sämtliche Melde- und Informationswege kontrolliert worden(…/Quelle: MOZ).


Was uns wirklich bevorsteht? Tja, der aktuelle Warnlagebericht auf www.unwetterzentrale.de verheißt uns Folgendes:

„In der Nacht zum Samstag verlagert sich ein umfangreiches Schneefallgebiet langsam nordwestwärts und erreicht in den Frühstunden des Samstags etwa eine Linie vom Niederrhein bis ins nördliche Brandenburg.(…) Südöstlich dieser Linie muss verbreitet mit länger anhaltenden und gebietsweise ergiebigen Schneefällen gerechnet werden. Der Wind nimmt im Norden und der Mitte weiter zu und weht meist mäßig bis frisch aus nordöstlichen Richtungen mit einzelnen starken Böen. Daher muss bis ins Flachland mit massiven Schneeverwehungen und Sichtbehinderungen gerechnet werden!“

Und wie geht`s weiter?

„Auch am Samstag schneit es in einem breiten Streifen quer über Deutschland länger anhaltend und ergiebig. Der Hauptschwerpunkt der Schneefälle dürfte in den Gebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen über Hessen, Südniedersachsen, Sachsen-Anhalt, nördliches Thüringen und Sachsen sowie Brandenburg liegen. Vor allem in den Nord- bis Nordoststaulagen der Mittelgebirge schneit es sehr ergiebig und durch den Wind drohen massive Schneeverwehungen auch im Flachland. (…)Die gefühlte Temperatur (Windchill) liegt je nach Stärke des Windes bei -10 bis -20 Grad!“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Ach herrjeh,
    15 Minuten Abstand , 2 Beiträge (während Karl-Heinz schon veröffentlichte war ich noch am Schreiben) und ein Thema. Tja. zwei Seelen und ein Gedanke… (wenn auch mit anderer Herangehensweise)

  2. Und wenn wir nun, bei diesen Meldungen das Langzeitgedächtnis einschalten, müsste dies heißen, keine Wahlen im Januar. Nicht nur wegen des Wetters, sondern auch wegen der Nähe zu den Feiertagen. Wenn wir dies nicht beachten, stehen wir in 8 Jahren vor dem gleichen Problem, vorausgesetzt die Landesregierung beschließt nicht den Rückfall der Landrätewahlen an die Kreistage.
    Es ist ohnehin ein fragwürdiges Verfahren, in dem die Kreistage weit vor Fristablauf der Amtierenden wählen durften, dieses Recht den Bürgerinnen und Bürgern in der Direktwahl erst wenige Tage vor Beendigung des Dienstverhältnisses der Amtierenden eingeräumt wird. Soll niemand von denen, die nun das Wetter verantwortlich machen, dass möglicherweise, bestimmt, vielleicht die Wahlqouren nicht reichen, jammern, dass sie nicht wußten das Januar nach den Feiertagen und im Winter liegt. Nichts hätte dagegen gesprochen auch die Direktwahl zu einem Zeitpunkt durchzuführen, an dem mit normalen Witterungs- und „Wahlkampf“- Bedingungen zu rechnen war.
    Wir hatten 2007 bei den Diskussionen zu diesen Entscheidungen darauf hingewiesen, damals war es den Verantwortlichen von SPD und CDU im Land egal. Unsere Argumente wurden, ich hab es noch im Ohr mit der Bemerkung „Blödsinn“ abgewickelt.
    Und ich frage mich, wem nutzt es recht zu haben?