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Ergebnisse der Landratswahl Barnim 2010 – Am 10. Januar „live“ im Internet verfolgen

20:13 Uhr:
Bodo Ihrke gewinnt die ersten, direkten Landratswahlen zwar relativ klar, verfehlt aber die absolute Mehrheit ebenso wie die Mindeststimmenzahl. Am 24.01.2010 geht es neben der Frage „Mächtig oder Ihrke“? demnach wohl vor allem um die Wahlbeteiligung. Das war`s von mir und…
viel Spaß beim diskutieren.

20:10 Uhr:
Lust auf ein vorläufiges Endergebnis? Here we go:
Dr. Frank Valentin (BVB/Freie Wähler): 14,9% (5057)
Margitta Mächtig (Die LINKE): 36,4% (12327)
Bodo Ihrke (SPD): 48,7% (16520)

19:59 Uhr:
178 Stimmbezirke“ haben fertig“:
Dr. Frank Valentin: 15,0%
Margitta Mächtig: 36,3%
Bodo Ihrke: 48,7%

19:57 Uhr:
Die Kreis-Website sendet wieder Lebenszeichen. 175 Bezirke sind gezählt.
Dr. Frank Valentin: 15,1% (4854)
Margitta Mächtig: 36,2% (11644)
Bodo Ihrke: 48,8% (15711)
Die Wahlbeteiligung bleibt bei traurigen 22,6%.

19:33 Uhr:
Und weiter geht´s – 173 Stimmbezirke ausgezählt:
Dr. Frank Valentin: 15,1% (4817)
Margitta Mächtig: 36,1% (11565)
Bodo Ihrke: 48,8% (15611)
Wahlbeteiligung: 22,6%

19:25 Uhr:
Während sich unser Herausgeber schon mal mit der vermutlich bevorstehenden Stichwahl beschäftigt hier mal wieder aktuelles Material (151Stimmbezirke):
Dr. Frank Valentin: 15,4% (4256)
Margitta Mächtig: 35,3% (9769)
Bodo Ihrke: 49,4% (13669)
Wahlbeteiligung: 23,4%

19:04Uhr:
Jetzt bin ich leicht verwirrt. Ich dachte tatsächlich, wir hätte schon 154 Bezirke durch aber die aktualisierte Übersicht bezieht sich auf 150 Bezirke, Nun gut, kann sein dass ich mich getäuscht habe
Hier also die Zahlen:
Dr. Frank Valentin: 15,5 % (4151)
Margitta Mächtig:35,4 % (9494)
Bodo Ihrke:49,1 %(13187)
Wahlbeteiligung: 22,7 %

18:55 Uhr:
154 Stimmbezirke ausgezählt:
Dr. Frank Valentin: 15,1 % (4040)
Margitta Mächtig:35,7 % (9493)
Bodo Ihrke:49,2 % (13088)
Wahlbeteiligung; 21,6 %

18:48 Uhr:
145 Bezirke sind ausgezählt.
Dr. Frank Valentin:15,1% (3612)
Margitta Mächtig:35,5% (8505)
Bodo Ihrke:49,4% (11843)
Wahlbeteiligung: 21,6%

18:46 Uhr:

So, nach Auszählung von 142  Stimmbezirken ergibt sich folgendes Bild
Dr. Frank Valentin: 15,0 %
Margitta Mächtig: 49,9 %
Bodo Ihrke: 35,1 %
Die Wahlbeteiligung liegt derzeit bei 20, 4%. Die notwendige Mindeststimmenzahl (22.731 Stimmen) wurde noch nicht erreicht.Höchster Stimmenwert: 11.261 Stimmen (für Bodo Ihrke (SPD)/Quelle: www.barnim.de

18:40 Uhr

Währens mich der Kreis hängen lässt verkündet die Barnimer Bürgerpost Zahlen von 18:23 Uhr (Stadtgebiet Eberswalde).
Margtitta Mächtig:
2.314 Stimmen (33,9 %)
Bodo Ihrke:
3.671 Stimmen (53,8 %)
Frank Valentin:
840 Stimmen (12,3 %)
Die Wahlbeteiligung lag bei bitteren 19,5 %.

18:34 Uhr:
Hallo…Eberswalde? Noch immer gibt es kein Zwischenergebnis. Das Internet-Angebot des Kreises scheint sich aber heute großer Beliebtheit zu erfreuen. Seit einigenMinuten häufen sich die Ladefehler.

18:22 Uhr:
Noch tut sich nichts auf der Kreis-Website.Wenn ich mich recht entsinne waren bei der Bernauer Bürgermeisterwahl um diese Zeit schon die ersten Zahlen da. Aber es handelt sich ja hier auch um ein wesentlich höheres Wählervolumen (hoffe ich wenigstens)

Update 18:08 Uhr:
So, die ersten Direktwahlen des Landrats im Barnim sind beendet. Wie es ausgegangen ist und ob es zu einer Stichwahl kommt? Ich bin überzeugt das allerorts bereits fleißig gezählt wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Noch 3 Tage Wahlkampf. Dann wird der zukünftige und erste direkt gewählte Barnimer Landrat bzw. die Landrätin (zumindest vorläufig) feststehen. Wer nicht auf den Abdruck der Ergebnisse warten will kann andere Informationsquellen nutzen. Hierzu schreibt die Kreisseite:

„Wie schon zur Landtags- und Bundestagswahl sind alle Bürger herzlich eingeladen, am Wahlabend im Foyer und im Plenarsaal des Paul-Wunderlich-Hauses in Eberswalde die ersten Ergebnisse vor Ort zu erfahren. Auf Monitoren können die neuesten Auszählungsresultate aus den Wahlbezirken verfolgt werden. Beginn ist gegen 18 Uhr.Gleichzeitig können Interessierte die Entwicklung von zu Hause im Internet verfolgen.
Hier können Sie die vorläufigen Ergebnisse der Landratswahl einsehen.“

Natürlich werden auch wir uns an dieser Stelle umgehend mit den eingehenden Zahlen beschäftigen und ich bin mir fast sicher, dass es hier auf dem Barnim-Blog bereits am Wahlabend eine rege Diskussion geben wird.

Screenshot/Quelle: www.barnim.de

Ergebnisse der Landratswahl Barnim 2010 - Am 10. Januar
Ergebnisse der Landratswahl Barnim 2010 - Am 10. Januar
Ergebnisse der Landratswahl Barnim 2010 - Am 10. Januar

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55 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. In gut 20 Minuten schließen die Wahllokale. Ich werde , wenn es soweit ist, die eingehenden Zwischenergebnisse jeweils als Update in den Artikel einbauen. Mal schauen wie sich die Wahlbeteligung entwickelt hat (vom Ergebnis mal ganz abgesehen).

  2. @Andreas:
    Eine „neue Wahlmöglichkeit“ sollte auf allen Ebenen beworben werden.
    Die Gegner der Direktwahl werden bei einer schlechten Wahlbeteiligung sicher schnell zur Stelle sein und das „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ monieren.
    Wenn ich nicht irre hat der Innenminster vor ein paar Tagen bereits in diese Richtung argumentiert.

  3. @Stefan
    Unter den derzeitigen Voraussetzungen, die starken Schneefälle kommen hinzu, wird die Wahlbeteiligung wohl noch schlechter als prognostiziert ausfallen und den Gegnern der Direktwahl in die Hände spielen.
    Doch wie es auch ausgehen mag, eines bleibt: Das Volk wird immer den Landrat oder die Landrätin bekommen, den/die es verdient. ;-)

  4. Vergessen Sie die Wetterdiskussion. Die ist nicht zielführend.
    Die Mehrheit der Barnimerinnen und Barnimer haben kein Interesse an eine Dirketwahl. Es wird eine Whlbeteiligung knapp über 20 Prozent geben.
    Ich gehe fest davon aus, dass diese dirkte Wahl wieder abgeschafft wird. Und es wird den wahlmüden Barnimer/innen dann sehr entgegen kommen.

  5. @R. Frank
    ich habe ja extra betont, dass der Faktor Witterung einer von vielen ist.
    Eine Frage: Haben Sie heute gewählt, halten Sie dieses Instrumentarium persönlich für eine Bereicherung der Mitbestimmung oder möchten Sie auch lieber die Abschaffung?

  6. @ Dr. AS
    Ganz ehrlich, ich halte persönlich nichts davon. Eine demokratische Legitimation ist durch den Kreistag gegeben. Wahlen dazu finden statt (2008) und die Abgeordneten sollten in ihren Möglichnkeiten und ihrem Einfluss nicht beschnitten werden. Der Landtag wählt den/die Ministerpräsident/in, der Bundestag wählt den/die Kanzler/in, die Bundesversammlung den/die Bundespräsident/in usw. Das ist ein funktionierendes System.
    Und die Barnimer/innen, und nicht nur die, sind wahlmüde.

  7. 18:46 Uhr bzw. 18:48 Uhr: Sind vielleicht jeweils die Zahlen vertauscht worden zwischen Mächtig und Ihrke? Diese deutlichen Unterschiede sind nach 3 mehr ausgewählten Wahlbezirken doch kaum möglich…

  8. @ Andreas: Ich habe die Ergebnisse in ihrer Reihenfolge eingegeben. Die von mir 18:46 geposteten Zahlen kamen aber etwas früher.

  9. Vorläufiges Zwischenergebnis nach 154 von 184 Stimmbezirken:
    Margitta Mächtig (DIE LINKE) 35,7 % 9.493
    Bodo Ihrke (SPD) 49,2 % 13.088
    Dr.-Ing. Frank Valentin (BVB / FREIE WÄHLER) 15,1 % 4.030

    Sieht so aus, als wenn alles beim alten bleiben wird.

  10. Da ist ein Zahlen dreher drin:
    18:55 Uhr:
    154 Stimmbezirke ausgezählt:
    Dr. Frank Valentin: 15,1 % (4040)
    Margitta Mächtig:35,7 % (9493)
    Bodo Ihrke:49,2 % (13088)
    Wahlbeteiligung; 21,6 %

    Aber scheinbar wird das wohl nichts mehr mit der ausreichenden Wahlbeteiligung. Oder kommen da noch besonders große Stimmbezirke?

  11. Das mit der Technik irritiert mich etwas. Eigentlich gab es schon ein vorläufiges Stimmergebnis für 154 Bezirke. Dann sprang es zurück auf 149 Bezirke und jetzt auf 150. Weiß einer, warum das so läuft?

  12. Vielleicht wird der neue Landrat ja per Wahlcomputer zusammengeklont? Nur das Beste von jedem…

  13. Bodo Ihrke wird wohl als deutlicher Gewinner aus der Wahl hervorgehen. Trotz verfehltem Quorum hat es sich mit knapp 50% der Stimmen deutlich von den anderen Kanidaten/innen abgesetzt. Das ist ein, wie ich finde, klares Ergebnis.

  14. @R.Frank, zu Kommentar Nr. 7:
    Okay, auf Grundlage Ihrer Argumentation könnten demnächst auch die Bürgermeister von den Stadtparlamenten gewählt werden.

  15. @ zu Dr. AS, Nr. 19
    Ja, bei Wahlbeteiligungen zw. 32 und 27 Prozent kann man das Recht gleich auf die Stadtverordneten übertragen. Obwohl da 2008 auch nur eine lausige Wahlbeteiligung vo, ich weiß nicht mehr, 35 Prozent war.

  16. Das schönste an den sich abzeichnenden Stichwahlen ist, dass hier im Bar-Blog weiter so schön intensiv diskutiert werden kann. Das ist doch wenigstens was ;-)

  17. Ja, ja, das Runden von Nachkommestellen… und plötzlich haben wir 100,1% Wähler!

  18. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Doch ob im 2. Wahlgang die Mindeststimmenzahl von 22.731 Stimmen erreicht wird, daran habe ich mittlerweile immer mehr Zweifel. Dann wird es beim Kreistag bleiben. :-(
    Glückwunsch zunächst an unseren Autoren-Kollegen Dr. Frank Valentin, der mit fast 15 % ein Achtungsergebnis erzielt hat!

  19. Glückwunsch an den klaren Gewinner der Wahl: Bodo Ihrke!
    (auch wenn das einigen hier in der Runde evtl. missfällt.)

  20. Pingback: Landratswahl im Barnim: Bodo Ihrke (SPD) verfehlt Mehrheit und Quorum – Von Karl-Heinz Wenzlaff

  21. Danke für die Glückwünsche an Andreas Steiner. Das ist bisher das beste Ergebnis eines unabhängigen Kandidaten bei einer Wahl in Brandenburg. Dieser aus dem Stand und als völlig Unbekannter erreichte Wahlergebnis stellt mehr als ein Achtungszeichen dar und ist ein Zeichen dafür , dass die Wähler eben nicht mehr ein einfaches „Weiter so“ akzeptieren. Ich bin froh und stolz und danke hiermit allen Wählern, die mir ihr Vertrauen ausgesprochen haben.

  22. @ Herr Dr. Valentin
    Kleine Ergänzung dazu: bei 5.057 Stimmen von 151.490 Wahlberechtigten können Sie nicht davon sprechen, dass „die Wähler“ ein „einfaches ‚Weiter so'“ nicht mehr akzeptieren. Ihre Stimmen stehen für 3,3% der Wahlberechtigten.

  23. Im Spree-Neiße Kreis lag die Wahlbeteiligung an den Landratswahlen immerhin bei 29,3%. Gereicht hat es für den Amtsinhaber aber auch hier nicht. Dieter Friese (SPD) kam auf 48,04% und geht nun mit Harald Altekrüger (CDU) in die Stichwahl.

  24. @R. Frank
    Kleine Ergänzung dazu: bei 16.520 Stimmen von 151.490 Wahlberechtigten hat Herr Ihrke die Unterstützung von 10.9 % der Wahlberechtigten.
    Da können Sie durchaus davon sprechen, daß die Wählerinnen und Wähler ein „einfaches ‚Weiter so'“ nicht mehr akzeptieren.

  25. Herrn Ihrke ist es offenbar gelungen, durch einen zuletzt sehr engagierten Wahlkampf mit beträchtlichem Materialeinsatz seine Anhängerschaft zu aktivieren. 16.520 Menschen haben ihm ihre Stimme gegeben.

    Herzlichen Glückwunsch!

    Mit über 5.000 Stimmen, immerhin fast ein Drittel der Ihrke-Stimmen, darf auch Herr Dr. Valentin die Wahl als Erfolg abhaken.
    Auch ihm mein Glückwunsch.

    Bei den Linken scheint es indes mit der Mobilisierung ihrer Anhänger nicht so recht geklappt zu haben. Das wird besonders daran deutlich, daß in den „linken Hochburgen“, wie z.B. Bernau, die Wahlbeteiligung anscheinend noch unter der von Eberswalde lag.

  26. R. Frank, also fair bleiben lohnt schon, natürlich ist es ein Achtungserfolg, was Herr Valentin und seine Bürgerbewegungen da erreicht haben. Es sind 30,61 Prozent im Verhältnis zum Ergebnis des Landrates, der seit 20 Jahren als solcher agiert. Da sind 5057 Stimmen schon ein deutliches Zeichen. Warum wollen Sie dies nicht einfach akzeptieren. Herr Valentin hat weder den Amtsbonus, noch den Politikbonus seiner Gegenkandidaten. Nein , Herr Valentin, Glückwünsch und das ist Mächtig ehrlich gemeint. Mich macht es natürlich nachdenklich.

  27. @MM
    Der parteienfeindliche Wahlkampf von Doktor Valentin ist für mich nicht zu akzeptieren. Und als Wahlverlierer des Abends sich hier im Blog „hinzustellen“ und zu schreiben, dass die Wähler ein „weiter so“ nicht wollen ist mehr als realitätsfern und albern. Herr Valentin steht, wenn ich seine drei Aussagen der letzten Tage zusammen zähle, nicht ganz auf dem Boden des Grundgesetzes. Das ist, und jetzt wiederhole ich mich, nicht zu akzeptieren.
    Aber Sie, Frau Mächtg, buhlen wahrscheinlich nun um die Stimmen von FV.

  28. also dieser r. frank muss ja richtig frustriert sein. verständlich: wenn ihrke alles, aber auch alles auffährt und dann unter 50 bleibt, fragt man sich schon, was er 20 jahre so gemacht hat.

    jetzt aber krampfhaft mächtig oder valentin als wahlverlierer darzustellen, schafft auch nur ein zahlenakrobatisch-notrischer sozi.

    naja, innerlich weiß er auch, welcher aussagegehalt in den zahlen des abends steckt. die niedrige wahlbeteiligung ist ganz klar dem amtsinhaber anzulasten.

  29. Ich buhle nicht. Ich werbe und werde in den kommenden 14 Tagen werben, für ein „Nicht weiter so“. Es ist klar dass dies dem Bündnis von SPD,CDU,FDP und GRÜNEN nicht gefällt.
    Vor 1990 war ich mal mit der FDJ in der Nationalen Front. Jetzt ist es eine neue Erfahrung, einen solchen Block als Gegner zu haben.

  30. @MM: Was die grünen Wähler (nicht die grünen Funktionäre) angeht, so bin ich mir sicher, dass viele von ihnen auch in der Stichwahl nicht Bodo Ihrke wählen werden. Dazu sitzt die Schmach, die wir von den Alleenzerstörern, Sondermüll-Förderern und Vattenfall-Protagonisten Ihrke (SPD) und Bockhardt (CDU) erfahren haben, einfach zu tief.

    Wie zum Hohn wurde in der Woche vor der Wahl das Green-Washing-Papier „Energie und Klimaschutz im Landkreis Barnim“ als Beilage der Käseblätter an alle Haushalte verschickt. Ich frage mich fortwährend, ob die beiden Herren uns Barnimer alle für so einfältig halten, dass wir diese Manipulation nicht erkennen.

  31. Da ich in Mathe nie so gut war, würde ich mich nicht als ein zahlenakrobatischen Sozi bezeichnen…
    Fakt ist, Ihrke hatte die meisten Stimmen.
    Die kann man sich schön oder schlecht reden.

    Vielleicht kann man die schlechte Wahlbeteiligung u.a. auch auf ihn zurückführen. Ich hab Leute getroffen die gesagt haben : „Den wähle ick nich, der fährt mit einem S-Klasse Dienstwagen rum! Wat soll daran klimafreundlich sein?“
    Aber wie kann eine Person alleine eine schlechte Wahlbeteiligung verursachen? Die Leute sind aus den unterschiedlichsten Gründen politikverdrossen und entthäuscht. Sie haben keine Lust sich damit auseinanderzusetzen. Es ist ein allgemeines Problem.
    Letztendlich halte ich auch den ungünstigen Wahltermin und auch ein bisschen das schlechte Wetter für Mitschuldig am Wahlausgang. Würde mich mal interessieren in wie weit.

  32. @Margitta Mächtig:
    „Verschwörungstheorien“ und konstruierte Anti-Linke-Bündnisse sind natürlich immer ein guter Weg um von eigenen Mobilisierungsproblemen abzulenken.

    Wenn sie wirklich ins Landratsamt wollen sollten sie das deutlich sagen statt (wie z.B. in Bernau) „Exzesse der Artigkeit“ zu feiern um sich dann zu wundern warum die Mächtig nicht so richtig durchstarten konnte. Im übrigen kann ich mir persönlich gut vorstellen, dass die „Weicheierei“ der LINKEN im Zuge der brandenburgischen Koalitionsverhandlungen ihrer Partei allgemein Einiges an Glaubwürdigkeit gekostet hat.

  33. @Florian Görner
    Da kann ich nur zustimmen, es ist einfach Augenwischerei, Ihrke die geringe Wahlbeteiligung allein in die Schuhe zu schieben. Politikverdrossenheit ist ein weit verbreitetetes Phänomen und folgt aus meiner Sicht auch sehr stark aus den oft fruchtlosen Dauerdebatten und Versprechungen der Berufspolitiker im Bundes- oder Landeszusammenhang.
    Die Frage ist, wenn man solche Direktwahlen des Landrates weiter fortsetzen möchte: Wie bewegt man die Wähler an die Urne? Das ist meiner Meinung nach nicht die alleinige Aufgabe eines Amtsinhabers.

  34. Glückwunsch dem unabhängigen Kandidaten Dr. Valentin für sein Wahlergebnis.
    Diesmal hat es noch nicht geklappt. Aber ich denke, man wird von diesem jungen, aufstrebenden Politiker noch hören.
    Er bringt für einen Politiker doch wesentliche Eigenschaften mit – ist zumindest nach der Lektüre von Beiträgen in seinem Blog festzustellen.
    Dr. Valentin kritisiert gerne alles, ist zuweilen dabei zynisch, prügelt heftig auf Politiker und andere Personen (z.B. Kirchenvertreter) ein, stellt sich selbst als über allem stehend dar und hat natürlich auch einige „Gedächtnislücken“. Also alles was man braucht, um in Brandenburg als Politiker erfolgreich zu sein.

  35. OK, liebe Blogger, war nicht nett formuliert.
    Allerdings holzt Frank Valentin in seinen Blog-Beiträgen und spielt foul was das Zeug hält ( um im Fußballjargon zu bleiben).
    Den demokratischen Staat Bundesrepublik Deutschland macht er verbal völlig nieder, weint seiner untergegangenen DDR hinterher, obwohl er weiß, daß seine Beiträge nur in einem demokratischen Gemeinwesen verbreitet werden können. Im Arbeiter- und Bauernstaat wurden harmloser formulierte Meinungsäußerungen und ihre Verursacher schon von den „Organen“ verfolgt.

  36. Wenn der Amtsinhaber Schuld an einer schlechten Wahlbeteiligung ist, dann bedeutet dies doch im Umkehrschluss, dass niemand so richtig unzufrieden mit ihm ist, um ihm dass mal auf dem Stimmzittel zu zeigen und ihn abzuwählen.
    Könnte man nicht auch sagen, wer nicht auf die Straße geht ist zufrieden wie es läuft?

  37. Naja, vielleicht nicht zufrieden, ich glaube tatsächlich, dass es mittlerweile (viel zu) vielen Leuten nicht mehr so extrem wichtig ist, wer da genau ihre Geschicke mitbestimmt. Das allerdings ist tatsächlich auch eine Frage der gesellschaftskundlichen „Erziehung“ der Bürger.

  38. die einen nennen es Politikverdrossenheit, die anderen politische Apathie es ist aber ein Ausdruck einer entpolitisierten Gesellschaft – anders ist eine derart niedrige Wahlbeteiligung nicht zu erklären. In den anderen Landkreisen sieht es nicht besser aus – am Ihrke allein kann es also nicht gelegen haben, obwohl ich auch glaube, dass die Blockbildung nicht gerade politisierend wirkt.
    Diese Fragestellung fdgO (ein Zerrbild der demokratischen Verfassung) gegen „rote Socken“ liegt doch arg unter dem Niveau der Wähler – die Wähler von Dr. Valentin haben vielleicht das signalisieren wollen.
    Weshalb sollten sich die Wähler an der Ausgrenzung der „Linken“ beteiligen?
    Weshalb sie nicht massiv dagegen in den Wahllokalen Front gemacht haben, ist eine interessante Frage.
    Im Pariser Mai (das war 1968 – ist also lange her) da schrieben die Studenten an die Wand: „Die Angst vor den Roten überlassen wir den Rindviechern“)
    Das war damals ein Akt der Befreiung!

    Also liebe Leute – seit furchtlos und zeigt im zweiten Wahlgang Ihrke die Rote Karte – nicht die rote Socke, denn die steht nicht zur Wahl.

  39. @Bernd Blume: Frage: Ist z.B. Kritik an Kirchenvertretern nur erlaubt, wenn sie – wie Frau Käßmann – den Kurs der Bundesregierung in puncto Afghanistan kritisieren ? Ich bitte ausdrücklich um Kommentare auf meinem Blog. Wenn Sie wirklich meinen, ich weine der DDR hinterher, haben Sie meine Posts nicht richtig oder überhaupt nicht gelesen. Ich mache es mir nur nicht so einfach wie manche Blockflöten, die immer wie Fettaugen auf der Suppe schwimmen. Im übrigen: Wer Polemik, Satire und dringend notwendige Kritik an diesem Gemeinwesen nicht versteht, generell ablehnt und als „holzen“ bezeichnet, sollte auch hier nicht in dieser Scheinheiligkeit diskutieren. Und den Mund (oder in dem Fall das Denken) lasse ich mir nicht verbieten.

  40. @Margitta Mächtig. Danke für Ihre Glückwünsche. Ich denke, wir sehen uns am 29.1. bei der Diskussion in Panketal ?

  41. @Bernd Rose: Du bist ja ein richtiger kleiner Denunziant. Zwar ein freiheitlich-demokratischer , aber dafür nicht besser als die von der Firma.

  42. @Klaus Rose: Damit ist der Beweis erbracht, dass miese menschliche Eigenschaften unabhängig von jeder Gesellschaftsordnung existieren. Der Wahlkampf ist übrigens dem Fußball wirklich sehr ähnlich: Während sich die Protagonisten auf dem Rasen meistens ordentlich gegeneinander benehmen, verkraften einige unsportliche Leute aus dem Fanblock die ganze Aufregung nicht und fangen an zu pöbeln. Schade. Aber so richtig trifft mich das nicht. Jeder blamiert sich eben so wie er kann. Auch wenn es im Schutze eines Pseudonyms ist.

  43. @Frank: Bitte keine Trolle füttern. Herr „Rose“ weiß ja schon nicht mehr, ob er Klaus oder Bernd heißt. Vor einiger Zeit trat er hier noch als Herr „Pichl“ auf.

  44. Pingback: Stichwahl zur Landratswahl im Barnim: Bodo Ihrke, Margitta Mächtig oder Neuanfang mit Carsten Bockhardt? – Von Karl-Heinz Wenzlaff