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Planfeststellungsbeschluss erteilt – Nördlicher Teilabschnitt der OPAL-Erdgastrasse darf gebaut werden

Im Ergebnis  eines Planfeststellungsverfahrens ist ein Antrag auf Bau eines nördlichen Abschnitts der „OPAL-Erdgastrasse“ (Länge: 148 km) von der mecklenburgischen Landesgrenze durch die Landkreise Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland und Oder-Spree  positiv beschieden worden. Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe in Brandenburg teilt in einer aktuellen Presseerklärung Folgendes mit:

„(…)Der Planfeststellungsbeschluss legt alle Details für den Bau und späteren Betrieb der Erdgaspipeline fest. Es sind im umfänglichen Verfahren die Belange und Interessen aller beteiligten Parteien, private wie auch öffentlich-rechtliche, geprüft und gegeneinander abgewogen worden.“

„Die Einwendungen resultierten insbesondere aus den Fragen der Entschädigung und der grundsätzlichen Rechtfertigung des Vorhabens. Im Ergebnis des Verfahrens konnte dem Antrag, mit umfänglichen Auflagen, entsprochen werden. Die Bescheidung des südlichen Abschnittes der Erdgastrasse im Land Brandenburg steht wegen der Diskussion um den Verdichterstandort Radeland noch aus.“

Wie die „umfänglichen Auflagen“ im Detail aussehen war der Veröffentlichung des LBGR leider nicht zu entnehmen.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

1 Kommentar » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Wenn das Infrastrukturministerium zukunftsorientiert gearbeitet hätte, dann hätte es seinerzeit dafür gesorgt, dass in die OPAL-Gastrasse auch gleich die unmstrittene 380-kV-Freileitung als Erdkabel gepackt worden wäre. Da hätten sich Kosten sparen lassen und die Querung des Biosphärenreservats, die Einschnürung Angermündes durch eine weitere Freileitung und die Querung Eberswaldes sowie des Naturpark Barnims wären vermieden worden.

    Aber es galt unter rot-schwarz ab halb eins (und davor) macht jeder seins.
    Hoffentlich wird das jetz anders.