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Heute vor 54 Jahren: Deutscher Fernsehfunk nimmt regulären Sendebetrieb auf

Als Herbert Köfer + Komödiantenbühne vor knapp  einem Jahr in Bernau gastierte erinnerten wir in einem Nebensatz an seine Funktion als erster Nachrichtensprecher des DDR-Fernsehens. Das war 1952. Am 3 Januar 1956 nahm der „Deutsche Fernsehfunk“ seinen regulären Sendebetrieb auf. Der Name war, nach Auskunft verschiedener Quellen, sehr bewusst gewählt.

„Der DFF wollte Fernsehen für ganz Deutschland sein. Trotz grenznaher Sender war es dem DFF aber nicht möglich, die ganze Bundesrepublik zu versorgen, während die ARD später fast die ganze DDR erreichte. Ausnahme war der Raum um Dresden – das so genannte „Tal der Ahnungslosen“. (www.wikipedia.de)


Einen kompakten Überblick zum Fernsehschaffen zwischen Rostock und Suhl findet ihr z.B. hier.
Der Barnim spielte im Rahmen der ostdeutschen TV-Geschichte offensichtlich eher eine Nebenrolle.
Eine gesonderte Erwähnung habe ich dann aber doch gefunden.
Als am 15. September 1969 mit dem legendären  „color20“ das erste selbstproduzierte Farbfernsehgerät in den Handel gebracht wurde war Eberswalde eine von zunächst nur 5 Städten die von diesem Vorgang profitieren durften.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

1 Kommentar » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. In der ostdeutschen TV-Geschichte mag der Barnim keine herausragende Rolle gespielt haben. Wohl aber sind hier die Grundlagen für ein heute unverzichtbar scheinendes Kommunikationsinstrument erprobt worden: das Mobiltelefon.
    Die Firma Telegrafenbauanstalt C. Lorenz AG Berlin-Tempelhof (später Teil des Alcatel-Konzerns) betrieb in den Jahren 1909 bis 1939 in Eberswalde eine Versuchsfunkanstalt. Von hier aus wurden 1919 die ersten drahtlosen Musikübertragungen mit dem schönen, aber irreführenden Titel „An alle“ ausgestrahlt. Empfänger gab es damals ja nur an entsprechenden technischen Einrichtungen.
    Interessant ist, dass für die ersten Versuchsübertragungen einige Hobbymusiker aus Eberswalde zusammengetrommelt wurden, unter anderem der Goldschmied Elling, dessen Enkel auch heute noch das Handwerk in der Eberswalder Altstadt betreibt (und auch Geige spielt, wie sein Großvater).
    Bedauerlich, dass das Unternehmen die Anlage bereits in den 30-er Jahren wieder aufgab, sonst hätte hätte sich im Barnim vielleicht ein starker Wirtschaftszweig entwickeln können.