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Unwort des Jahres 2009 im Barnim – Wir bitten um Eure Vorschläge

In ein paar Wochen ist es wieder soweit. Eine aus Wissenschaftlern und Journalisten bestehende Jury kürt das deutsche Unwort des Jahres 2009. Gesucht werden, wie immer, sprachliche Missgriffe in der öffentlichen Kommunikation die aus verschiedenen Gründen besonders negativ aufgefallen sind. Möglich sind

„einzelne Wörter oder Formulierungen handeln, die in der Politik oder Verwaltung, in Kulturinstitutionen oder Medien, in Wirtschaft, Wissenschaft, Technik oder in einem anderen Bereich öffentlich verwendet wurden.” (Quelle: unwortdesjahres.org).

2008 siegten die „notleidenden Banken“ und auch das Jahr 2009 hat so einige „Kopfschüttler“ geboren. Die Leser von „Welt-Online Kultur“ haben bereits im Oktober diverse „Schätzchen“ ausgegraben. Hier ein paar Beispiele:

  • Schattenhaushalt
  • Regierungsimpfstoff
  • Mehr Netto vom Brutto
  • leistungsbezogene Zulage
  • betriebsratsverseuchte Mitarbeiter

Wir denken auch in diesem Jahr regional und fragen: Welche Wortklaubereien haben Euch 2009 im Barnim (fast) die Sprache verschlagen und bitten um entsprechende Vorschläge. Unser Vorjahressieger: „Eintopfmatinee“.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

6 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Sieh einer an! Kaddi vom Bützer-Blog (Havelland) hat sich mit dem Unwort-Thema bereits vor Weihnachten beschäftigt. Ihr Sieger: OK .
    Warum das so ist könnt ihr hier lesen.

  2. Okay, man kann aber unterscheiden nach dem zu kürenden Unwort des Jahres im ganzen Land oder im Barnim. Du hattest jetzt speziell für den Barnim gefragt, oder sehe ich das falsch?
    In der Tat würde mich der regionale Bezug mehr interessieren.

    Ich werde mit dem Wort „Haustarifvertrag“, das im Rahmen des Haustarifstreits der Stadtverwaltung Eberswalde mit der Gewerkschaft ver.di gefallen ist (siehe Märkische Oderzeitung), einen Vorschlag unterbreiten, der mir jetzt so einfällt. Doch sicherlich fällt uns allen noch ein „besseres“ Barnimer Unwort des Jahres ein.

  3. @Andreas:
    Wir sind das Barnim-Blog also sollte der Bezug natürlich regional sein.
    „Haustarifvertrag“ kann gern auf die Liste. Ich selbst schlage mal „0-Emissionsschutz-Strategie“ vor. Damit hat die Märkische Oderzeitung in einem ihrer Beiträge ein eigentlich lobenswertes Projekt des Landkreises sprachlich so entstellt (Orginal: 0-Emissions-Strategie) das es sich ins Gegenteil verkehrt.
    Aber auf die „kreativen Sprachlabore“ der MOZ war eigentlich schon immer Verlass.

  4. Das ist es ja gerade: So lobenswert ist die Null-Emissions-Strategie des Landkreises Barnim ja gar nicht, weil diese eine Mogelpackung darstellt.
    Beispielsweise liegen die Mengen an Kohlendioxid, welche allein im Holzkraftwerk Eberswalde durch Verbrennung freigesetzt werden, sicherlich deutlich über dem, was im Holz der Barnimer Wälder (und Alleen) oder anderswo, wo das Holz herkommt, zeitgleich durch Biomassewachstum gebunden wird. Zudem ist das HoKaWe von der Energieausnutzung annähernd uneffektiv wie eine Dampfmaschine.
    Ich habe Frau Schink, die das Projekt im Kreis betreut, jüngst in der StVV Eberswalde gebeten, der Öffentlichkeit diesbezüglich eine CO2-Bilanz zu erstellen. Bislang hat sie dies noch nicht getan.

    Deshalb trifft die MOZ-Kreation des Wortes 0-Emissions-Strategie, wenngleich nicht bewusst entworfen, sondern aus einer fehlerhaften Schreibweise entstanden, den Nagel auf den Kopf und wäre damit kein Unwort.

    Vor diesem Hintergrund würde ich das Originalwort „Null-Emissions-Strategie“ des Landkreises Barnim auf die Liste setzen lassen.
    Es ist ein besserer Vorschlag als „Haustarifvertrag“.

  5. Guten Abend,

    nach fast über einem Jahr als (Jung) Kommunalpolitiker in der „Kreishauptstadt“ des Barnims ob als Mitglied der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung oder als Ortsvorsteher der Eberswalder Orts-und Stadtteil Brandenburgisches Viertel( per 30.06.09 6.552 EinwohnnerInnen) mit den Mandaten der Partei DIE LINKE, unterbreite ich folgenden Vorschlag für die Rubrik- Unwort des Jahres 2009-:

    – Integriertes Programmübergreifendes Stadteilentwicklungskonzept-
    (INSPEK 2009 für das Brandenburgische Viertel)

    Dieses Konzept ist im November 2009 fast wortlos in den zuständigen Fachausschüssen einschließlich der Stadtverordnetenversammlung „durch gewunken“ worden ! Hinter diesem zungerbrecherischen Namen steckt nichts anderes als die Fortschreibung des „Abrißprogrammes“ mit sozialer und kultureller Dämpfungsfunktion. Gegenüber dem Land als FördermittelgeberIn wird eine heile Welt zelibriert um bis 2013 noch „Kohle“ in Größenordnung abzugreifen die in ihrer Wirkung keine Nachhaltigkeit für Vereinstätigkeit im sozialen,kulturellen und sportlichen Bereich sowie für familien-und umweltbildende Aktivitäten einschließlich der Integration für MigrantInnen im kreislich“ sozialen Brennpunkt“ produziert und organisiert .

    Hilfsweise könnte man den leider in der Eberswalder „Unterwelt“ und bei einen großen Teil der früh-und spätpubertären Jugendlichen verwendete Kurzbegriff oder Kurzbezeichnung für das Brandenburgische Viertel

    -GHETTO- unter der Rubrik Unwort des Jahres 2009 einordnen.

    Konjunkturpaket II und Abwrackprämie sowie „Netzwerk für Fachkräftesicherung“ haben auch im Barnim 2009 Schlagzeilen produziert.

    Abschließend ist es mir ein außerordendliches Bedürfnis den aufrechten DemokratInnen, den dynamischen (Hobby) HistorikerInnen, den VertreterInnen des ausgebeuteten, des prekären, des mittleren, des gehobenen und des konserativen BürgerInnentums die sich im Forum bzw. im BARNIM-BLOG produzieren für den unmittelbar bevorstehenden Jahreswechsel alles Gute zu wünschen insbesondere Gesundheit, Kondition und“ revolutionäre Gelassenheit“ für die Herausforderungen im Positiven wie im Negativen, im Persönlichen wie im Beruflichen die das Neue Jahr für Jeden Einzelnen bereithalten wird.

  6. Hallo Ihr Lieben! Ein ideenreiches, produktives und vor allem glückliches Jahr wünsche ich allen. Okay?

    Also wenn es um regionalen Bezug geht, dann habe ich folgenden Vorschlag-tadaaaah:
    Buga-Bürgermeister!
    Dieser ist in Rathenow gerade seit ein paar Wochen Gesprächsthema. LG Kaddi