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Dr. Frank Valentin: Ein Autor des Barnim-Blogs kandidiert als Landrat

Dr. Frank Valentin

Dr. Frank Valentin

Uns ist Dr. Frank Valentin vor allem als kompetenter und kritischer Autor des Barnim-Blogs bekannt. Am 10. Januar 2010 kandidiert er bei der Wahl zum Landrat des Landkreises Barnim.
Der Diplom-Ingenieur aus Schönow bei Bernau betreibt eine kleine Firma für Medizintechnik. Auf seiner Homepage hat er nun sein Wahlprogramm, Bürgerprogramm genannt, veröffentlicht, welches gern kommentiert werden darf.

Für die Wahl möchte ich Frank maximale Erfolge wünschen und würde mich freuen, wenn ich diese guten Wünsche auch im Namen des Barnimblogs so verkünden darf!

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Dr. Andreas Steiner, Diplom-Geograph und Waldökologe, lebt seit 1999 im Barnim. Als Fachgutachter ist er bei einem Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Berlin beschäftigt, der innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von klein- und mittelständischen Unternehmen im Bereich Technologie betreut. Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich der Querdenker und -tuer ehrenamtlich in der Umwelt- und Sozialpolitik. Im Rahmen der Brandenburger Kommunalwahlen 2008 wurde er als Parteiloser für Bündnis 90/Die Grünen in die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung gewählt. Ende 2011 musste er aufgrund eines Wohnsitzwechsels dieses Mandat niederlegen. Derzeit gehört er der Gemeindevertretung Schorfheide an und ist Vorsitzender der Fraktion Freie Wähler/Bürgergemeinschaft Kommunalabgaben (BKB). Steiner hat Mitgliedschaften der GRÜNEn LIGA Brandenburg und der NaturFreunde Oberbarnim-Oderland. Seine Hobbys sind Wandern, Radfahren, Schwimmen, Saunieren, Kochen – und natürlich der ehrenamtliche Journalismus, insbesondere wenn es um die Behandlung kritischer und brisanter Themen geht. Folgenden Leitspruch eines großen deutschen Gewerkschafters hat er sich zum Lebensmotto gemacht: „Nicht Ruhe, nicht Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit“ (Otto Brenner, 1968).

11 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Ich wünsche Dr. Frank Valentin in jedem Fall, dass man seine Kandidatur als solches akzeptiert/anerkennt und auf die von ihm schon im Vorfeld prognostizierte „Schmutzkampagne“ nebst Häme und dummen Sprüchen (die allerdings liegen ja bekanntlich immer ein wenig im Auge des Betrachters) verzichtet. Bislang scheint der Wahlkampf ja recht fair zu verlaufen.

    Darüber hinaus würde ich sowohl Dr. Valentin als auch Frau Mächtig bitten, an dieser Stellen mal ein Themenfeld aus dem Aufgabenbereich eines Barnimer Landrates herauszugreifen, dass der Amtsinhaber unzureichend beackert und und in Folge dessen seine „Verlängerung“ nicht empfehlenswert erscheinen lässt.
    Natürlich will ich dann aber auch wissen was eine Landrätin Mächtig oder ein Landrat Valentin in diesem Bereich anders machen wollen.

    Nicht das Bodo Ihrke schlicht aus Mangel an Alternativen wiedergewählt wird.

  2. @Andreas:
    Den Katastrophenbegriff definiere ich dann doch etwas anders. Ganz im Ernst, wenn ich den alten Landrat abwählen kann/darf/soll muss ich zunächst einmal wissen was die anderen besser machen. Nach der Kandidatenvorstellung von Bernau war das zumindest noch ziemlich unklar.

  3. @Stefan
    Was mir somit am meisten am Herzen liegt, ist, dass mit den verfilzten Strukturen im Kreis aufgeräumt wird. Postenschachereien, wie es Frau Mächtig richtig benannt hat. Und Günstlingswirtschaft.
    Ich glaube, dass beide Kandidaten, Frau Mächtig und Herr Dr. Valentin, das Zeug dazu haben, eine gute Landrätin/einen guten Landrat abzugeben. Frau Mächtig hat zweifelsohne die größere politische Erfahrung um zu eroieren, was in der Position des Landrates machbar ist und was nicht.

  4. @Stefan Stahlbaum: Zu Ihrer Frage: Aus meinen Erfahrungen heraus ist das eindeutig der Umwelt- und Naturschutz – und das sage ich nicht nur, weil ich hier im Bar-Blog schreibe, sondern aus eigenen Erfahrungen in meinem Engagement z.B. für das NSG „Faule Wiesen “ hier in Schönow. Es ist nun mal so, dass die Untere Naturschutzbehörde ganz offensichtlich nur auf dem Papier besteht. Das muss verändert werden.

    Sie wissen aber auch, dass der Landrat einen Amtseid schwören muss. Und darin verpflichtet er sich, die Gesetze und natürlich auch die auf gesetzlichem Wege zustande gekommenen Entscheidungen wie Planfeststellungsverfahren usw. durchzusetzen. Sonst wird er gnadenlos abgesetzt. Will sagen: Die Kompetenzen für Veränderungen sind gering bis sehr gering. Einige Denkansätze, die ich in meinem Wahlprogramm auch als persönlichen Standpunkt herausgearbeitet habe, sind ja bereits auf heftige Nachfragen und auf Widerspruch gestoßen. Das soll jetzt keine vorauseilende Entschuldigung für mangelnde Aktivitäten meinerseits sein – nein, das ist eine nüchterne Einschätzung der Möglichkeiten abseits jeder Traumtänzerei. Man muss einfach sehen, wo im Rahmen dieser Möglichkeiten Veränderungen durchgesetzt werden können. Und sicherlich gibt es dabei schon unterschiedliche Denkweisen der Kandidaten.

  5. Sorry, aber ich geh (glaub ich) diesmal nicht wählen.
    Warum?
    • Ich kenne die Kandidaten nicht oder kaum.
    • Ich weiß nicht, wass der Landrat für Kompetenzen hat, um sich über den Kreistag durchsetzen zu können.
    • Ich habe erfahren, wenn die Wahlbeteiligung gering ist, dann wird der Landrat in Zukunft wieder vom Kreistag gewählt, also von meinen gewählten Volksvertretern. Das wäre mein Wunsch. Ist bestimmt auch billiger.

    Soll so eine „Volksabstimmung“ doch mal für sinnvolle Entscheidungen stattfinden, als darüber, wer jetzt den Chef vom Kreis spielt. Das ist ja wohl normalerweise die Stärkste Fraktion.

  6. Wählen sollte man immer gehen und sich wenigstens ein bisschen im Vornherein über die Kandidaten informieren. Macht zwar Mühe, ist aber besser als seine Stimme abzugeben.

  7. Na dann wäre doch alles klar, dann stellt die Linke den Landrat, äh Landrätin. Aber genau das wollen doch SPD,CDU und FDP nicht, passt wohl nicht zu ihrem Vorstellungsvermögen. Deshalb muss das Volk wählen, weil wir sonst nicht wissen was Ihrke der FDP angeboten hat damit sie ihn wählen. Die LINKE hat ja wohl ein Pöstchen abgelehnt, hatte ich gelesen.

  8. „Wählen sollte man immer gehen“
    Das war auch bisher meine Meinung, dies wird auch meine erste NICHT-Wahl sein.
    Aber immerhin scheine ich damit, ja auch eine Wahl zu treffen, nämlich die, dass ich in Zukunft meinen gewählten Volksvertretern die Wahl des Landrats überlasse. Ich sehe keinen Sinn darin, selbst noch eine Marionette zu wählen.

    Mir macht es zuviel Mühe, mich selbst über die Kandidaten zu informieren. Alles was ich über die Kandidaten weiß, ist:
    • Ihrke = Bisheriger, hängt auf einigen Plakaten.
    • Mächtig hat mal in einer der kostenlosen Anzeigenblätter geworben (ohne Inhalt, nur Bild und Spruch)
    • Dr. Valentin (wohnt bei mir um die Ecke) hat seinen Blog.
    Was wer will, muss ich mühselig selbst zusammentragen, da ich es nirgend kompakt finde. Auf einer der Wahlveranstaltungen gehe ich nicht, meine Freizeit ist mir zu wertvoll dafür. (es gab doch solche Veranstaltungen, oder?)

    Was die als Landrat ohne Kreistag können, kann ich nicht sagen. Eine Kanzlerin kann in meinen Augen ohne Mehrheit im Bundestag auch NICHTS. Schätze, so ist es auch im Barnim.
    Was will dan ein „Freier“ Landrat gegen 95% der Stimmen der Volksvertretung?

  9. Herr Lehmann, natürlich kann man demokratische Mitwirkungsrechte „abgeben“ oder nicht wahrnehmen. Aber Ihr Vorwurf, nicht zu wissen, was die drei Kandidaten wollen, ist nicht fair. Herr Valentin hat sein Programm in seinem Blog eingestellt. Herr Ihrke und ich haben eigene Webseiten, auf denen man ziemlich komprimiert die Positionen und Ziele lesen kann.
    Es hat selbst Sokrates nicht behauptet, dass Demokratie ein Spiel sei, nein es ist wirkliche Arbeit, und die Herr Lehmann wird Ihnen niemand abnehmen können. Aber wer eine Bürgergesellschaft will, muss sie MITgestalten, wer eine Stellvertreterdemokratie bevorzugt, läßt dies sein, macht aber bitte nicht Andere dafür verantwortlich.
    Auch Ihnen einen guten Rutsch.

  10. Hallo Frau Mächtig,

    vielleicht können Sie mir zwei Fragen beantworten.
    1. Was kostet solch eine zusätzliche Wahl?
    2. Was kann der Landrat unabhängig vom Kreistag entscheiden und durchsetzen?

    Wenn das Verhältnis beider Antworten stimmt, dann kann ich mir auch die Mühe machen, mich über die Kandidaten zu informieren. Weil ich dann weiß, dass es Sinn ergibt.
    Wenn das demokratische Mitwirkungsrecht lediglich auf die Wahl von Personen und nicht auf polititschen Entscheidungen beruht, dann ist dies eine Stellvertreterdemokratie, egal ob Abgeordneter oder Landrat.

    Wenn ein Kandidat selbst einsieht: „Die Kompetenzen für Veränderungen sind gering bis sehr gering“ (s.o.) dann muss man auch diese Direktwahl in Frage stellen.

    Gesundes Neues Jahr und würde mich wirklich über eine Antwort auf die beiden Fragen freuen.