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Bürgermeisterwahl Bernau 2009 – Amtsinhaber Handke führt klar

Update 19:06 Uhr:
So, das vorläufige Endergebnis steht. Demnach gewinnt Hubert Handke (CDU) die Bernauer Bürgermeisterwahl 2009 mit 50,9 % vor Lutz Kupitz (LINKE/37,7 %) und Peter Vida (Unabhängige/ 11,4 %)


Update 18:57 Uhr:

Nun fehlt nur noch 1 Briefwahlvorstand. 35 von 36 Wahlbezirken der Hussitenstadt sind ausgezählt. Das Ergebnis: Handke (51,0 %) vor Kupitz (37,5 %) und Vida (11,5 %).

Nach Auszählung von 27 der 36 Bernauer Wahlbezirke  führt Amtsinhaber Hubert Handke mit 51,4  % überraschend klar vor Lutz Kupitz (36, 3 %) und Peter Vida (12,2 %).
Hier könnt ihr die ständig aktualisierte PDF einsehen.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

23 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Super :)

    Hätte Herr Vida („Weil ich keine Lust aufs Arbeiten habe“ (O-Ton auf die Frage, warum er in die Politik gegangen ist)) gewonnen, wäre ich ausgewandert. Rüdnitz, Panketal oder so ^^

  2. Pingback: Bürgermeisterwahl Bernau 2009 – Wer beerbt Hubert Handke? – Von Stefan Stahlbaum

  3. Hallo Herr/ Frau Böhn,

    es sind aber immerhin noch über 1000 Leute auf den Arbeits-Verweigerer Vida hereingefallen. Aber so ist halt die Demokratie. Etwas besseres gibt es nicht.

    Grüße!

  4. Na toll,
    bleibt es also bei dem alten Trott. Herr Handke zeigt sich nur dort, wo es etwas zu feiern gibt. Dort wo es Probleme gibt, werden weiterhin die Augen geschlossen und denen die Ihm nicht zum Mund reden ein „Maulkorb“ aufgesetzt. Bernau hätte einen frischen Wid verdient.!!!!

  5. Bevor die Diskussion noch unsachlicher und blöder wird: Der „Arbeitsverweigerer“ hat innerhalb kürzester Zeit sein Jurastudium durchgezogen, ist zur Zeit als Jurist und Referendar beim Landgericht Potsdam tätig und bereitet sich auf sein zweites Staatsexamen vor. Und seit 2003 sitzt er Stadtparlament von Bernau und macht dort eine ordentliche Arbeit. Typisch für Arbeitsverweigerer, oder? Das ist auch ein Zeichen für Demokratie. Übrigens hatte jeder die Chance, ihm im Vorfeld der Wahl auch kritische Fragen zu stellen und muss jetzt nicht im Nachhinein aus der Anonymität mit Dreck werfen.Ich würde vorschlagen, wir lassen hier endlich mal die üble Nachrede.

  6. Hallo Dr. Valentin,

    Sie verteidigen ja schon wieder unseren Rechtsaußen-Unabhängigen Peter Vida. Das passt so gar nicht zu Ihnen.

    Was Sie schildern, hat doch niemand in Frage gestellt.

    Aber muss Peter Vida deswegen arbeiten wollen? Er will Abschlüsse, von denen ein gewisser Ruf ausgeht. Da passt Jura ja zu einem Politiker.

    Ansonsten will Peter Vida in die bezahlte Politik. Anders sind seine vielen Kandidaturen in den letzten Jahren nicht zu erklären. Dieses Jahr wollte er schon in den Landtag, zuletzt ins Rathaus als Bürgermeister. Für den Bundestag hat er auch schon kandidiert.

    Eine gewissen „Arbeitsscheue“ ist da anzunehmen ist da doch nicht ganz abwegig, oder?

  7. @Achim: Tut mir Leid, das sagen zu müssen, aber Sie kennen offenbar keinen Politiker persönlich. Politiker in diesem Land zu sein ist einer der strapazierendsten, zeitaufwändigsten und gleichzeitig schlechtbezahltesten und undankbarsten Jobs überhaupt. Ich bewundere jeden, der dies im Interesse unseres Gemeinwesens auf sich nimmt und nicht in der Wirtschaft Karriere macht. Manchen, wie Schröder und Fischer, ist es vergönnt, nach der Politikerlaufbahn noch eine zweite Chance wahrzunehmen. Das schaffen aber gesundheitlich nur die wenigsten, weil sie nach zwanzig oder dreißig Jahren in Parlamenten und Amtsstuben einfach verschlissen sind.

    Zurück zur Bernauer Bürgermeisterwahl.

    Zunächst einmal Gratulation an Hubert Handke (CDU) zu seinem Wahlerfolg! Sicher hat der Amtsbonus mitgeholfen, die absolute Mehrheit wiederzuerringen. Vielleicht war es aber auch diese undefinierbare Kopfbekleidung, eine Kreuzung aus Kangool-Cap und Baskenmütze aus dem Spanischen Bürgerkrieg, die die letzten Sympathisanten hinter dem Ofen hervorgelockt hat. Das Ergebnis hätte sogar noch deutlicher zugunsten Handkes ausfallen können, wenn nicht… wenn nicht zwei Rechtschreibfehler („Bernau hat’s, Bernau macht’s.“) die CDU-Plakate verunziert hätten.
    Ich hoffe jedenfalls, dass Handke seine dritte Amtszeit endlich dazu nutzt, die Pläne von der sogenannten Ortsumgehung in Bernau fallen zu lassen. Die Chancen dazu stehen gut, seit der Straßenbau-Lobbyist Dellmann nicht mehr Infrastruktur-Minister in Potsdam ist.

    Péter Vida (Unabhängige) ist der zweite Gewinner dieser Wahl. Den größten Anteil daran hat sicherlich sein Schachzug, die Wahlplakate der Landtagswahl neutral zu bedrucken und seit der Landtagswahl hängen zu lassen. Als einziger der drei Kandidaten war er so seit Wochen und Monaten im Bernauer Stadtbild präsent. Sicherlich ist es ihm auch gelungen, Stimmen von Protestwählern zu sammeln, die von Handkes Amtsführung enttäuscht sind, aber dennoch nicht die Linken wählen wollten.

    Der eigentliche Verlierer der Wahl ist Lutz Kupitz (Linke). Bernau, als frühere Garnisions- und Kreisstadt, mit einem hohen Bevölkerungsanteil an Nomenklaturkadern und SED-Rentnern, ist seit der Wende eine Hochburg der Linken. Die PDS/Linke brachte zuletzt bei vielen Bundestags-, Landtags- und Kreistagswahlen ihre Direktkandidaten durch. Wer es bei diesem Wählerpotential nicht schafft, in einem (de facto) Zwei-Personen-Wahlkampf besser zu punkten, muss sich wohl auch persönlich fragen lassen, ob er der richtige Kandidat seiner Partei gewesen sei.

  8. Tut mit Leid, Achim: Sie haben nichts begriffen. Es geht doch in unserer Stadt Bernau gar nicht um Rechts oder Links.(Wobei: Mein Doktorvater sagte immer, dass – wer nur weit genug nach Links geht, auch wieder Rechts ankommt. Das kann ich für Bernau nur bestätigen. Einige der hiesigen „Linken“ – oder die, die sich dafür halten- verhalten sich oft genug wie Neonazis oder um dialektisch zu bleiben: Die Form bestimmt immer öfter den Inhalt. Zur Fprm zähle ich auch die Umgangsformen) Es geht darum, den Bürger stärker in die Kommunalpolitik einzubeziehen und die Stimme des Bürgers stärker in der Politik zu hören. Und da war Handke die schlechteste Wahl.
    Was den Politiker-Job betrifft kann ich mich Karl-Heinz nur anschließen. Machen Sie doch mal was, und wenn es „nur“ der fast nicht bezahlte Job eines sachkundigen Bürgers ist. Sie wissen nach einer Ausschußsitzung, was sie an diesem Abend getan haben!
    Übrigens: Das Jurastudium quasi „so nebenbei“ als Sprungbrett für ein faules Leben? Wer das behauptet, hat sich auch nicht im geringsten mal mit einem Studium im Allgemeinen und mit dem Jurastudium im Speziellen beschäftigt.
    Sagen Sie doch einfach: Ich kann den V. nicht leiden: Das ist ehrlich. Alles andere ist langsam nur noch lächerlich.

  9. Hr. Dr. Valentin,
    es ehrt Sie sehr, dass Sie Hr. Vida so in Schutz nehmen.

    [Absatz gelöscht wegen falscher Tatsachenbehauptungen, 4.11.2009, 8:10]

    Herr Wenzlaff,
    wenn ich Ihren Bericht lese, glaube ich Sie haben noch nicht am Arbeitsleben teilgenommen oder Sie sind ein „unterbezahlter“ Politiker.
    Falls es Ihnen entgangen sein sollte, unsere Politiker werden z.Bsp. für jede Ausschußsitzung an der sie teilnehmen o.ä. zusätzlich entlohnt. Siehe z.Bsp. Amtsblatt 11/2009.! Ich, als normaler Arbeitnehmer mit einem 14 Std.-Tag muß mit 1000 Euro auskommen. Ja es ist richtig, das Entscheidungsträger mehr verdienen sollen. Aber bitte, die Kirche gehört ins Dorf.
    Zur Wahl,
    Hr. Handkes Kopfbedeckung auf den Wahlplakaten war passend zu seiner Politik—MITTELALTERLICH—.
    Das was Hr. Handke wünscht wird gemacht- egal wie.! Ich möchte da nur z.Bsp. die Straßenreinigungsgebühren nennen. Obwohl die Stadtverordneten dagegen waren hat Hr. Handke die Geb. erhöht, ob diese berechtigt sind oder nicht.
    Obwohl die sogenannte Ortsumgehung nur eine Verlagerung des Verkehrs bringen würde nach dem Aktuellen stand- es wird daran festgehalten.
    Die Speedracer machen mit Ihrem Lärm halb Bernau krank – wo ist Herr Handke? Natürlich auf einer Geb.-feier o.ä.
    Wie jlmy schon schreibt:“Herr Handke zeigt sich nur dort, wo es etwas zu feiern gibt.“
    Ich möchte jetzt nicht noch ausfühlicher werden, dies würde hier den Rahmen sprengen.
    Nur noch soviel: In Bernau wir an viele Sachen gedacht, aber nicht an unsere Kinder.!!!!!!!
    Das fängt bei den Schulwegen an und hört bei dem ach so tollen „Büchergeld“ auf ( welches die Eltern mehr belastet als der ehemalige Elternanteil).!

  10. Hallo Herr Dr. Valentin,

    dass Sie Linke und Nazis gleichsetzen ist wirklich unterirdisch. Sie verbringen zu viel Zeit mit Herrn Vida.

    MfG!

  11. @Andreas und Achim: Bitte beachten Sie die Regeln für Kommentare, die Sie direkt über dem Kommentarfeld finden. Dazu gehört, dass Sie bitte Ihren vollen bürgerlichen Namen angeben.

    @Andreas: Sorry, ich bin kein Politiker, kenne aber viele Politiker persönlich und weiss, dass ich deren Job für diese schlechte Bezahlung und die ständigen persönlichen Angriffe nicht machen möchte. Hut ab vor unseren Politikern in Deutschland!

    Was meine „Teilhabe am Arbeitsleben“ angeht, da machen Sie sich mal bitte keine Sorgen. Ich war 22 Jahre Angestellter und bin nun seit einigen Jahren erfolgreicher Unternehmer in Bernau. Sie können mir glauben, dass ich weiss, was es heißt, für sein Geld hart zu arbeiten.

  12. Sorry, ich wollte mich nicht hinter anonymos verstecken. Mein Name ist Andreas Bachmann
    Was die Politiker betrifft, hat sich jeder seine Job selbst ausgesucht und muß auch mit den Konsequenzen leben. Auch wenn diese, bei den Politikern, in der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Ich muß auch für meine Entscheidungen gerade stehen. Politiker sollten im Sinne des Bügers entscheiden.! Nicht wie in Bernau.!!!!
    Sorry, ich wollte Ihre „Teilhabe am Arbeitsleben“ nicht in frage stellen.
    Meinen Glückwunsch, wenn Sie es zu einem erfolgreichen Unternehmer geschafft haben. Dies schaffen nicht mehr viele.

  13. @Achim: Was ist eigentlich der Unterschied, wenn man als Bürger von einem Linken oder von einem Rechten niedergeschrien oder bedroht wird? Für den Betroffenen ist dabei die politische Orientierung des Extremisten völlig unerheblich. Mehr habe ich nicht geschrieben oder behauptet und mehr können Sie mir auch nicht in den Mund legen. Und die Redewendung meines Doktorvaters ist wohl ganz gut zu belegen, denken Sie mal an Horst Mahler.
    In Bernau ist vor allem traurig, dass die „Kampfreserve der Partei“ scheinbar gerade in den Extremismus abgleitet und dabei nicht vor Verleumdung,Diffamierung und Bevormundung zurückschreckt, was der Partei selbst offensichtlich sehr peinlich ist.
    Ich möchte Ihnen nichts unterstellen, aber Sie haben einen eigenartigen Diskussionsstil und nehmen nur Dinge zur Kenntnis, die in Ihr Weltbild passen. Da gebe ich Ihnen Ihr „unterirdisch“ gern zurück. Das zeigt sich auch wieder in Ihrer letzten Bemerkung über meinen Umgang mit Herrn Vida. Mit wem, wann, wie oft und wie lange ich Umgang pflege, überlassen Sie bitte mir.
    Übrigens, Herr Wenzlaff hat Recht. Wir diskutieren hier eigentlich mit offenem Visier. Auch das gehört zur Demokratie.

  14. Vielleicht wird dieser Artikel nicht gelöscht.?!
    Diskutieren mit offenem Visier???? Artikel werden gelöscht, wenn die Wahrheit…..
    Ich möchte mich hier auf keine Diskusion mehr einlassen, da die Wahrheit ja scheinbar eine Lüge ist.

  15. @Andreas Bachmann: Wir haben zur Zeit fast 1000 Artikel auf dem Barnim-Blog. Gelöscht wurde davon noch kein einziger.

    Zu diesen Artikeln gab es bisher 4.532 freigegebene Kommentare. Ihr Kommentar war der 4.533ste.

    Ungefähr 100.000 Kommentare haben unsere Spamfilter seit November 2006 gefressen. Alle Kommentare, die den Namen eines bestimmten Barnimer Politikers enthalten, landen zum Beispiel zur Zeit automatisch beim Spam. Und ich habe nicht die Zeit, in der Spam-Tonne danach zu suchen :-(

    Vielleicht erklärt das, dass Sie einen Ihrer älteren Kommentare vermissen, was mir sehr Leid tut.

    Einen schönen Sonntag noch!

  16. wie schon geschrieben bleibt alles beim alten trott.
    Mich würde aber mal die Wahlbeteiligung interessieren. Kennt die einer. In unserm Wahlbezirk hat nun keiner Schlange gestanden.

  17. Vielen Dank Hr. Wenzlaff, ich glaube ich habe mich da falsch ausgedrückt.
    Es hätte nicht Artikel heißen müssen, sondern Absatz. Dieser wurde gelöscht, wegen angeblicher Behauptung von “ falschen Tatsachen „.
    Diese „falschen Tatsachen“ lassen sich aber sehr leicht im Internet oder in den Parteihistorien nachvollziehen.
    Aber wie gesagt, wer sich keiner Kritik stellen möchte macht einfach die Augen zu.

  18. Wahlbeteiligung 38%..
    Da kann sich unser wiedergewählter Bürgermeister ja richtig was drauf einbilden.
    Ich habe mit bekannten viel diskutiert, was das zur Wahl gehen angeht aber Sie haben oft recht, es ändert sich ja nichts und die alten bleiben im Amt.

  19. so nun bin ich wieder am Netz.
    Ich musste gestern abbrechen da mein Akku leer war.

    Mir fehlten oft die entsprechenden Argumente, um den Rest zu überzeugen. Ich habe noch einen Ausspruch unsres Bürgermeisters im Ohr als er da erste mal gewählt wurde „Wirtschaftsdezernet, so etwas brauche ich nicht das bischen mache ich selbst“.
    Nun sieht man ja was so in Bernau für Firmen ansässig sind und wie die Wirtschaft brummt. Was wir haben sind eine vielzahl von Senioren / Alters- und Pflegeheime. Aber große Firmen, geschweige denn Industrie die auch Arbeitsplätze schaffen fehl am Platz. Wie der Autor am Anfnag schon schrieb wenn es was zu feiern gibt da ist unser Bürgermeister immer mit dabei.
    Aber da sind wir wieder am Anfang. Die Leute die wirklich was verändern wollten sind zu wenige und der Rest gehört wohl zur interne Kreis oder wurde dort hingetragen (kenne ich aus dem Umland Beispiele). Aber wahrscheinlich was das vorauszusehen, bei den Gegenkandidaten. Das Problem was ich da sehe ist das diese zu unbekannt sind. Wenn es ein K. Geisler gewesen wäre oder auch andere bezweifle ich das das ergebnis so wie jetzt ausgegangen wäre.