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Bürgermeisterwahl in Bernau – Lutz Kupitz zu Gast bei den Grünen

„Fragen Sie den Kandidaten, dann müssen Sie nicht Rätsel raten…“
(Gordon Shumway alias Alf)

Frei nach diesem schönen Motto lädt der  Regionalverband Niederbarnim von Bündnis 90/ Die Grünen am 13.10.2009 um 19:00 Uhr zu einer öffentliche Mitgliederversammlung. Veranstaltungsort ist das  Restaurant Toskana (Breitscheidstraße 51, 16321 Bernau)

Zu Gast ist diesmal Lutz Kupitz, bekanntermaßen Kandidat der Linken für die  Bernauer Bürgermeisterwahl am 01.11.2009, der sich den Fragen unserer Gäste und Mitglieder stellen wird. Warum sollte Bernaus neues Stadtoberhaupt Kupitz heißen, was hat der Schönower mit dem Hussitenstädtchen vor und welche Vorstellungen bzw. Visionen treiben ihn an?

Die Moderation des Abends übernimmt Vorstandsmitglied Thomas Dyhr.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

8 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Ich muss mal ganz blöd fragen: Gibt es „Wahlprogramme“ oder Ähnliches von den drei Kandidaten. Ich würde schon gern wissen, wer was will und wer wo gegen ist.

  2. @Andreas Lehmann
    Wahlprogramme in dem Sinne gibt es nicht.
    Es gibt Erfahrungen mit dem taktischen Agieren des aktuellen Bürgermeisters; …
    …Erlebnisse mit einem sehr jungen Menschen, von dem man zwar allgemein weiß, daß er was werden will, indem er sich inhalts…frei, dafür aber umso plakatreicher zu Allem zur Wahl stellt, was irgendwie nach bezahlter Politik aussieht…
    …und letztlich den linken Kandidaten, den niemand kennt.

    Weil wir vom Regionalverband Niederbarnim der Partei Bündnis90/ Die Grünen prüfen wollten, ob wenigstens Letzterer eine ernstzunehmende Alternative zu dem gegenwärtigen Bürgermeister darstellt, hatten wir ihn eingeladen.
    Ich gehe davon aus, daß hier noch in Kürze ein längerer Bericht über die Veranstaltung eingestellt werden wird und möchte mich daher mit einer ganz persönlichen Meinungsäußerung recht kurz fassen.

    Was Lutz Kupitz als seine Vorstellungen über die Führung einer Verwaltung und von ihm für richtig erachteten Inhalten kommunaler Politik vermittelte kommt unseren Vorstellungen nahe und klingt nachvollziehbar und vernünftig.
    Er sprach sich …
    … für eine interkommunale Zusammenarbeit und gegen die gegenwärtig auf Kosten der Bürger praktizierte Kleinstaaterei aus; …
    … er sprach sich auch schon für innovative Projekte, wie die Solarstadt Bernau und …
    …gegen Irrsinns-Projekte, wie den gegenwärtigen Planungsstand der Umgehungsstraße Bernaus …
    …und Verschiedenes mehr…aus.

    Sollte er das tatsächlich auch umsetzen, könnte(n) man (wir) mit einem Bürgermeister Lutz Kupitz tatsächlich gut leben, weil möglicherweise Bewegung in eine erstarrt wirkende Verwaltung käme und viele bisher ausgebremste Initiativen zum Durchbruch kommen könnten.

    Letztlich wäre vielleicht auch ein linker Bürgermeister bei einer rot-roten Landesregierung mit einem möglicherweise sogar aus Bernau stammenden Minister nicht das Schlechteste für die Stadt.

    … Aber Links hat sich auch bei den Koalitionsverhandlungen in Potsdam in einer geradezu blitzartigen Wende von umweltpolitischen Vorstellungen und Wahlversprechen verabschiedet, die im Wahlkampf noch öffentlich und vehement vertreten worden waren…
    Daher die in dem Wort „sollte“ erkennbare Unsicherheit. Es ist mir nicht klar, ob Lutz Kupitz uns nicht nur nach dem Mund geredet hat, um uns zu gefallen und hinterher sagt, er hätte nicht versprochen, sondern sich versprochen…

  3. Liebe Grüne Freunde in Bernau,

    und, wie war das Treffen mit dem Linke-Kandidaten?
    Ich halte von Abstand zu allen Kandidaten das meiste.

    Ladet Ihr den Rechten, Peter Vida, auch noch ein? Von dessen Bündnis „Freie Wähler“ haben wir auch einiges in Falkensee mitbekommen. Ziemlich aggressiver Wahlkampf …

    Gute Seite ansonsten, viel Erfolg und Grüße an Axel Vogel!

    Vogel

  4. Lieber Volker,

    Nichtwählen ist keine Alternative – Abstand von Allen Kandidaten zu halten bringt keinen Erkenntniszugewinn.
    Ohne Erkenntnis zu wählen heißt Blindflug.
    Die zur Verfügung stehenden Alternativen zu einem Bürgermeister, mit dem – zumindest – wir unzufrieden sind, auszuloten und der gewonnenen Erkenntnis folgend zu handeln, halte ich dagegen für äußerst vernünftig!
    Und deswegen haben wir nach unserer Überzeugung vernünftig gehandelt, als wir die „unbekannte Größe“ einluden, um daraus eine bekannte Größe zu machen.
    Über das Treffen mit Lutz Kupitz hat heute Stefan Stahlbaum einen Beitrag eingestellt.

    Grüße zurück aus Bernau
    Thomas

  5. Hallo Thomas,

    vielen Dank schon mal. Und wählen gehe ich natürlich.

  6. Dass Nichtwählen keine Alternative ist, sehe ich auch so. Aber wie soll ein Wähler, der alle drei Kandidaten nicht kennt, entscheiden, was gut für Bernau ist? Mal abgesehen davon, dass man beobachten konnte, was der aktuelle Bürgermeister so geleistet (oder auch nicht) hat, gibt es da so gut wie keine Entscheidungshilfen.

    Grüße an alle, die das hier lesen

    Martina

  7. Und selbst dabei kann man schlecht sagen, was wirklich der Bürgermeister getan hat oder was dei Stadtverordnetenversammlung getan oder verhindert hat.

  8. @Martina Klann:
    Entscheidungshilfen gab es – als solche war unsere Veranstaltung am 13.10.09 gedacht – unter diesem Gesichtspunkt machen wir uns überhaupt die Mühe und investieren unsere Freizeit, um solche Veranstaltungen (auch zum Beispiel unseren monatlichen Grünen Stammtisch…) überhaupt zu organisieren!
    Deswegen werden sie im BAR-BLOG, Internet-Veranstaltungskalender VENYOO.DE und in der Tagespresse beworben.
    Man muß sich nur so einen Abend auch mal antun… kann auch selber mal Fragen stellen und sich an den Diskussionen beteiligen.
    Dann hat man die Information, die man braucht, kann mitreden und bewußt entscheiden.