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Ich weiß, ich kann manchmal hundsgemein sein. Nicht zuletzt, weil ich mir die Freude nicht verkneifen kann, dass die beiden Galionsfiguren der regionalen SPD, Petra Bierwirth und Markus Meckel, dem neuen Deutschen Bundestag nicht mehr angehören werden.
Bierwirth hatte wohlweislich schon Monate vorher das Handtuch geworfen und trat als Kandidatin nicht mehr an. Ihr Nachfolger Ravindra Gujjula konnte das Direktmandat im Wahlkreis Märkisch Oderland – Barnim II nicht gewinnen. Und „Zaunlatten-Meckel“ verlor im Wahlkreis Uckermark – Barnim I überraschend gegen die noch relativ unbekannte Eberswalder Stadtverordnete Sabine Stüber (DIE LINKE).
Wie häufig haben wir Bierwirth und Meckel hier im Barnimblog aufs Korn genommen?
Die beiden Politiker des konservativen Seeheimer Kreises der SPD zeichneten sich durch politische Angepasstheit und Erstarrung aus: Neoliberalität, eine verfehlte Umwelt- und Sozialpolitik als auch Zustimmungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Das alles und vieles mehr war den Wählern zuviel. Sie haben ihnen die – längst überfällige – Quittung gegeben.

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6 Kommentare zu “Bundestagswahl 2009: Bierwirth weg, Meckel raus!”
  1. Hartmut Ginnow-Merkert sagt:

    Deine Nachricht macht den heutigen Abend gleich viel schöner.

  2. Im Falle von Ravindra Gujjula habe ich im Wahlkampf erfahren, dass mitunter sogar die berufliche Kompetenz dem Mandat entgegenstehen kann. In Altlandsberg trafen Thomas Dyhr und ich ein älteres Ehepaar. Die vertraten die Meinung, dass Gujjla in der Stadt etlich Stimmen vermutlich dehalb nicht bekommt, weil man ihn als Arzt nicht an den Bundestag verlieren will. Sein Gesamtergebnis erklärt das aber wohl eher nicht.

  3. @Stefan
    Besser ein guter Arzt als ein mittelprächtiger Politiker. Für die Region wahrscheinlich wichtiger, wenn es so bleibt wie es ist.
    Das Gesamtergebnis war für die SPD ohnehin mies, da reißt die Person auch nichts mehr.

  4. Hartmut Lindner sagt:

    Nun ist aus dem ehemaligen Bürgerrechtler auch noch ein ehemaliger Abgeordneter geworden. Ach, wie schön war es doch gestern!

    Die Wähler taten gut daran, ihn abzuwählen, denn er hat sich nicht für seinen Wahlkreis interessiert – er wollte nur das Mandat – so hat er, wie er mir erklärt hat, z.B. gar nicht an der Debatte und Abstimmung über das EnLAG, in dem es u.a. auch um die “Uckermarkleitung” ging, teilgenommen. Die 380-kV-Freileitung soll durch seinen Wahlkreis gelegt werden. Das interessierte ihn gar nicht.
    Es bleibt dabei: Nicht über unsere Köpfe! Keine Freileitung durchs Reservat und Wohngebiete (z.B. Eberswalde OT Finow und OT Brandenburgisches Viertel!

  5. Im unmittelbaren Vorfeld der Wahlen hat Petra Bierwirth auf ihrer Homepage eine Art”politischen Abschiedbrief” hinterlassen und Bilanz gezogen. Ihren Abschied von der Berufspolitik stellt sie als entgültig dar. Hier der Link: http://www.petra-bierwirth.de/

    Wohn sie sich nun orientiert? Bislang habe ich noch nichts Konkretes gehört.

  6. Nach Angaben der MOZ hat Petra Bierwirth doch noch alle überrascht und fungiert jetzt als Geschäftsführerin einer Klinik.
    Hierzu 2 Links: Link 1 und Link 2

  7.  
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