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Unverstellter Blick auf die geplante 380-kV-Freileitung durchs Biosphärenreservat

Am vergangenen Sonntag (20.9.09) wurde auf dem Drebitzberg eine Aussichtsplattform (Drei-Seen-Blick) vom Joachimsthaler Amtsdirektor, D.Protzmann, dem Ortsvorsteher der Ziethendörfer, M.Dupont und dem Vorsitzenden des Ortsvereins Kleinziethen, H.Wölk, eingeweiht. Das Wasser zur Taufe hatte Volkmar Ritter vom Geopark aus den drei Seen geschöpft, die man von der Plattform aus gut sehen kann, den Parsteiner See, den Rosinsee und den Serwester See. Vom Drebitzberg aus hat man auch eine herrliche Sicht auf das Ziethener Seebruch, die Polnischen Berge und nach Angermunde.

Der Blick fällt aber auch auf die von Schmargendorf kommende und nach Buchholz führende 110-kV-Freileitung, die Trasse der von Vattenfall geplanten 380-kV-Freileitung, deren 60 m hohe Masten den Drebitzberg überragen werden. Tourismusförderung der anderen Art, könnte man sagen.

Von der schön gestalteten Badestelle am Ortseingang von Joachimsthal (von Althüttendorf kommend) hat man auch einen unverstellten Blick auf die Freileitungstrasse, dem man sich, wenn die Masten für die 380-kV-Freileitung stehen, nicht mehr versagen kann.

Das Planfeststellungsverfahren für die 380-kV-Freileitung steht – nach den Wahlen ! – unmittelbar bevor und alle Bürger und Träger kommunaler Belange sind aufgefordert, ihre Mitwirkungsrechte wahrzunehmen, um diese Trasse zu verhindern.

Nicht über unsere Köpfe – keine Freileitung durchs Biossphärenreservat und Wohngebiete!

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Veröffentlicht von

Hartmut Lindner lebt als (Un)Ruheständler in Berlin und Senftenhütte. Bis 2006 arbeitete er als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Politische Weltkunde in Berlin. 1993 kam er als Wochenendler nach Senftenhütte, einem idyllischen Ort auf dem Endmoränenbogen. Er engagiert sich in der Bürgerinitiative Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat und lokalen Initiativen, vor allem dem Keramikhütte e.V. in Senftenhütte und ist seit Jahren begeisterter Leser der Barnimer Bürgerpost.

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