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Alle Artikel im August 2009

Seit 4 Wochen ist www.wahlbotschafter.de jetzt online und wird sowohl augenscheinlich als auch nach Einschätzung der Betreiber gut angenommen. Das vornehmlich für Jung- und Erstwähler konzipierte „Info- und Mitmach-Portal“ bietet allgemeine Wahlinformationen, politische Aussagen der KandidatInnen, die Möglichkeit Fragen zu stellen (bislang wurden die meisten beantwortet) und einen „Wahlkreis-Check“.

Das „Beliebtheitsranking“ wurde nach Manipulationsvorwürfen überarbeitet und „reloaded“. Zu den Hintergründen haben die Macher eine interessante Stellungnahme abgegeben.
Wer sich über die Barnimer Bewerber (soweit zuzuordnen) informieren oder sie unterstützen möchte findet nachfolgend eine Linkliste zu den jeweiligen Profilen (in Reihefolge ihrer derzeitigen Platzierung).
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Im September 1978 beschließen mein Arbeitskollege und ich, die Leipziger Messe zu besuchen. Wir leben und arbeiten in Ulm, sind jung – Anfang dreißig – und sehen in unserer Kurzreise “nach drüben” eine Gelegenheit, uns einen kleinen Einblick in die Lebensverhältnisse in der DDR zu verschaffen.

Da das Wetter noch verhältnismäßig warm ist und ich meinen VW-Bus ungern einer Durchsuchung an der deutsch-deutschen Grenze aussetze, entscheiden wir uns für Hansjörgs fahrbaren Untersatz, einen Alfa Romeo Spider.

Bei Rudolphstein, in der Nähe von Hof, überqueren wir die innerdeutsche Grenze, nicht ohne den DDR-Grenzbeamten zu fragen, ob wir denn nach Leipzig unbedingt die Autobahn benutzen müssen. Da dieser sich nicht eindeutig äußert, interpretieren wir dies als Einladung und verlassen bald hinter der Grenze die Autobahn.

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Allee Rüdnitz-Danewitz-L29 am Morgen

Morgenstimmung an der Allee Rüdnitz-Danewitz-L29

Heute, am 17.08.2009, und zwar genau in diesen Minuten, startet eine neue Volksinitiative im Land Brandenburg, die Volksinitiative „Rettet Brandenburgs Alleen“. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung werden die Initiatoren nahe des Brandenburger Tores in Potsdam mit einer spektakulären Aktion die Gefährdung der Alleen bildhaft darstellen. Die Veranstalter informieren über über die Problematik „Alleenschutz in Brandenburg“ es wird sicherlich mit Kritik an der derzeitigen Landespolitik in Sachen “Alleenschutz” nicht gespart werden. Zudem werden Hintergründe und Ziele der Volksinitiative vorgestellt und an einem Info-Stand die ersten Unterschriften eingesammelt.
Eine Homepage geht zeitgleich ins Netz, die unter http://www.rettet-brandenburgs-alleen.de abrufbar ist. Hier können die Unterschriftslisten runtergeladen werden.

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odeg-tag-der-offenen-tuer

„Seit Dezember 2004 ist die ODEG eine feste Größe im Schienenverkehr Brandenburgs und Berlins. Täglich fahren mehr als 10.000 Fahrgäste mit den Triebwagen, die im Betriebshof Eberswalde instand gehalten werden. Diese erfolgreichen 5 Jahre wollen wir gemeinsam mit unseren Fahrgästen und politischer Prominenz kräftig feiern.“, so Jörg Kiehn, Prokurist der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft.

Ich gebe es zu: Als die ODEG vor fünf Jahren hier im Barnim startete, waren nicht nur die gelben Wagen gewöhnungsbedürftig, sondern auch der Name. Wir waren bei den Regionalbahnen immer noch die Ferkeltaxen gewöhnt, und “Ostdeutschland”? Der “Ostdeutsche Rundfunk” hatte sich gerade einen richtigen Namen (“Rundfunk Berlin-Brandenburg”) zugelegt, und die Ostdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (ODEG) hatte 1945 ihren Dienst in Königsberg, an der Memel und sonstwo in Ostpreußen eingestellt. Jemand fragte mich zu der unbeholfenen Namensgebung: “Hätte man das nicht auch wieder Reichsbahn nennen können”?

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Es ist Freitag. Vorgestern, am Mittwoch, habe ich bei Amazon eine Büchersendung bestellt, die ich dringend zur Durchführung eines Seminars benötige. Ich gab meine Büroadresse in Bernau als Lieferadresse an. Als voraussichtlicher Liefertermin wurde mir der heutige Freitag angekündigt. Die Lieferung sollte mit DHL erfolgen. So weit, so gut.

bestellung

Als die Lieferung heute um 16:30 Uhr immer noch nicht in meiner Firma eingegangen ist, schaue ich einmal in das Bestellverfolgungssystem bei Amazon und sehe, dass die Sendung verspätet ist. Das hatte ich mir schon gedacht.

information

Weiter unten lese ich: “14. August 2009 14:05 Lieferung beim Transportdienstleister – Abholung durch Empfänger erwartet.”

Wie bitte?

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holzpolter_fuer_hokaweDas genau vor einem Jahr von Georg Möller und mir entdeckte Biotopholz-Gemetzel im Forstrevier Eichheide (Zentrale Schorfheide, Kernzone des Biosphärenreservates Schorfheide-Chrorin) ist nun mit dem treffenden Namen Persilschein für Raubbau in das BUND-Schwarzbuch Wald aufgenommen worden.
An dieser Stelle sei dem mittlerweile in den wohlverdienten ehrenamtlichen Ruhestand gegangenen regionalen NABU-Vorsitzenden Prof. Achim Oehlke für sein Engagement in der Sache herzlich gedankt!

Trotz Anzeige hatte dieser Naturskandal bislang keine Konsequenzen für die ausführenden Forstbehörden, die von ihren Forstverwaltungen und den Landesbehörden “gedeckt” wurden. Zudem hatte mich seinerzeit diesbezüglich das Stillhalten der Biosphärenverwaltung und auch der Unteren Naturschutzbehörde Barnim ziemlich gewundert. Haben diese Behörden, die Garant für den Erhalt dieser einmaligen Natur- und Kulturlandschaft sein sollten, überhaupt nichts Kritisches dazu zu sagen?

Gern möchte ich den Artikel hier vollständig wiedergeben: Lesen Sie weiter »

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Barnimer Bürgerpost August 2009 berichtet ausführlich
Viel Platz räumt die Barnimer Bürgerpost in ihrer August-Ausgabe der infrastrukturellen Fehlentwicklung in Eberswalde ein. Karen Oehler, Franktionsvorsitzende der Eberswalder Grünen, schreibt:

Fehlentwicklung wird fortgesetzt
Die Einflußnahme der Stadt auf Standortentscheidungen des großflächigen Einzelhandels ist offensichtlich sehr gering. In den letzten Jahren entstanden neue Märkte an stark frequentierten Bundesstraßen. Im Gegenzug wurden Standorte in Wohngebietsnähe aufgegeben.
Ein aktuelles Beispiel für diesen Trend ist der Bereich Eisenspalterei. Die ersten Märkte entstanden dort vor circa 10 Jahren. Nun beabsichtigt ein Lebensmitteldiscounter von der Südseite der B167 auf die Nordseite umzuziehen. Das entsprechende Baugrundstück befand sich bis vor kurzem im Eigentum des städtischen Wohnungsunternehmens. Es wäre also durchaus möglich gewesen, diese Entwicklung zu verhindern. Doch trotz Widerspruchs im Bauausschuß wurde das Grundstück ohne Einbeziehung der Stadtverordnetenversammlung verkauft. Der Baubeginn ist in Kürze zu erwarten. Per Ausnahmegenehmigung wurden durch die Untere Naturschutzbehörde umfangreiche Baumfällungen während der Vegetationszeit erlaubt. Die vorgesehene Nutzung widerspricht den ursprünglichen Intentionen zur Erlebbarmachung von Industriedenkmalen in diesem Bereich. Der nahe gelegene Finowkanal und der Familiengarten werden weiter ins Abseits gestellt.
Die Akteure der Stadt Eberswalde sollten sich endlich der Bedeutung des Finowkanals als entscheidendes Alleinstellungsmerkmal für die Stadtentwicklung bewußt werden und in der Stadtentwicklung weitsichtiger agieren.

Gerd Markmann kommentiert den Vorgang auch aus naturschutzrechtlicher Sicht:
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