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Landtagswahl 2009 – Online-Angebote Brandenburger Parteien im Check

Das „Superwahljahr 2009“  kommt so lange in die heiße Phase. Seit gestern dürfen wieder Plakate gehängt werden und die „Sommertouren“ der Kandidaten sind, ungeachtet der Ferienzeit  , längst angelaufen. Höchste Zeit für mich, den Websites der Landesverbände verschiedener Parteien einen Besuch abzustatten und ihre Informationsangebote zu checken. Dabei habe mich (ausnahmsweise) weniger für Inhalte interessiert sondern auf Benutzerfreundlichkeit, kommunikative Elemente und Ähnliches geachtet. Heute habe ich mir die CDU angesehen.

Erster Eindruck:
Die Christdemokraten fallen nicht grade „mit der Tür ins Haus“. Das Wahlen stattfinden und wann das sein wird ist der Startseite vordergründig kaum zu entnehmen. Man muss den Blick schon einige Sekunden schweifen lassen um rechts außen Hinweise auf das Wahlprogramm und „Unsere Köpfe“ zu erspähen.

Standarts /Inhaltliche Elemente:
Das Wahlprogramm der Union kann man sich in 2 verschiedenen „Darreichungsformen zu Gemüte führen“. Es gibt ein Gesamtprogramm  als PDF und zusätzlich die unterschiedlichen Kapitel in einer separat anklickbaren  Übersicht. Letzteres hat mir gut gefallen, da es die Suche nach thematischen Schwerpunkten erleichtert.
Bei der Frage , wer nun eigentlich kandidiert  wird`s dann aber schon wieder unübersichtlich. Die Rubrik „Unsere Köpfe“ stellt die Spitzenkandidatinnen in den Mittelpunkt. Bis man „weitere Kandidaten“ gefunden hat verrinnt erneut Zeit. Einen Klick später sieht man sich mit einer Liste der DirektkandidatInnen konfrontiert. Das es eine Landesliste gibt und wer da so draufsteht wissen die Leser des Barnim-Blogs seit dem 18 Januar.  Der CDU-Landesverband hält sich bedeckt. Ich jedenfalls habe nichts gefunden und auch die interne Suchmaschine konnte mir nicht helfen.
Die Kandidatenportraits sind durchaus ok, kompakt gestaltet und enthalten die gängigen Personeninfos, eine Kurzvita , sowie individuelle Kontaktdaten. Zum Kampagnenportal der Bundespartei führt ein Link.

Kommunikation:
Die CDU-Brandenburg  „twittert“. Ein direkter Kommentar zu den einzelnen Beiträgen ist nicht möglich. Es gibt allerdings Foren zu verschiedenen Sachgebieten, deren Nutzung eine Anmeldung erfordert. Hinweise auf Kandidatenprofile und Diskussionen bei Anbietern wie Facebook oder meinVZ fehlen.

Fazit:

Der Online-Wahlkampf der märkischen CDU ist meiner Ansicht nach nur für erfahrene Internet-User, die wissen wo man suchen muss, tatsächlich nutzbar. Übersichtliche Gestaltung sieht anders aus. Die Gliederung des Wahlprogrammes und die kompakten Kandidatenportraits sind ein Plus, das Fehlen der Listenkandidaten und das eher geringe Kommunikationsangebot klare Minuspunkte.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. SPD und die gelb blauen Heie hängen bei uns schon seit dem vergangenem Wochenende

  2. Ja, die Sozen haben auch schon unser Dorf heimgesucht…..

  3. Ja, auch aus anderen Kreisen hört man, dass die Sozis beim Plakatehängen“ der Zeit ein bißchen voraus waren. Sind wir da mal nicht so pingelig. Andererseits frage ich mich ein bißchen betreten, ob die Veranwortlichen sich davon wirklich einen Vorteil erhoffen.
    Als erster Bildchen gehängt = das erwartete Wahldebakel abgewendet? Na ich weiß nicht!

  4. @Andreas Streim
    Na 1-2 Leute die schon mal durch Brandenburg gefahren sind werden wohl dabei sein