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Europawahlen 2009 – So wählte der Barnim

Tja, die Würfel sind dann wohl gefallen und mit nur wenigen Vorworten präsentieren wir Euch das vorläufige Endergebnis der Europawahlen 2009 für den Landkreis Barnim.
Die Linke wird erneut stärkste Kraft, verliert aber mehr als 4 %. Abwärts ging es auch für die CDU, die jetzt bei 19.9 % dahindümpelt. Die SPD verbessert sich geringfügig und landet auf dem Bronzeplatz (19,7 %). Grüne (9,0 %) und FDP (6,7 %) können deutlichere Steigerungen vorweisen. Die Wahlbeteiligung lag bei immer noch mageren 28,5 % und damit glatte 2 Prozentpunkte über dem Wert von 2004.

Wahlberechtigte: 150.517
Wähler/Wahlbeteiligung: 42.834 =  28,5%
Ungültige Stimmen : 584  = 1,4%
Gültige Stimmen: 42.250 =  98,6%

Stimmenverteilung

LINKE: 13.282  = 31,4%
CDU: 8.390 = 19,9%
SPD: 8.342 = 19,7%
GRÜNE: 3.785 = 9,0%
FDP: 2.833 = 6,7%
FAMILIE: 842 = 2,0%
Die Tierschutzpartei: 693 = 1,6%
REP: 353 = 0,8%
DIE FRAUEN: 179 = 0,4%
Volksabstimmung:
132 = 0,3%
DKP: 163 = 0,4%
PBC: 53 = 0,1%
AUFBRUCH: 83 = 0,2%
ödp: 95 = 0,2%
CM: 35 = 0,1%
PSG: 38 = 0,1%
BüSo: 35 = 0,1%
50Plus: 372 = 0,9%
AUF:
77 = 0,2%
BP: 39 = 0,1%
DVU: 653 = 1,5%
DIE GRAUEN: 148 = 0,4%
DIE VIOLETTEN: 83 = 0,2%
EDE: 27 = 0,1%
FBI: 63 = 0,1%
VOLKSENTSCHEIDE: 91 = 0,2%
FREIE WÄHLER: 317 = 0,8%
Newropeans: 37 = 0,1%
PIRATEN: 338 = 0,8%
RRP: 183 = 0,4%
RENTNER: 489 = 1,2%

Quelle: Landeswahlleiter

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

18 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. An der Wahlbeteiligung sieht mal wieder einmal das es der Politik nicht gelungen ist dem Bürger zu kommunizieren in wie weit ihn diese Europasache betrifft. Das ist alles schwehr greifbar und den meisten daher egal. Bei Gutem Wetter währe die Beteiligung wohl noch schlechter gewesen. SCHADE!

  2. @Marc Büttner
    Ja, die Wahlbeteiligung war wirklich sehr gering. In Werneuchen lag sie zwischen 15 und ca 40 Prozent, je nach Wahlbezirk.

    Sie widersprechen sich nur selbst. Wenn Sie sagen, das „…alles schwehr greifbar und den meisten daher egal“ ist, welche Möglichkeiten hat dann „die Politik“ jemandem dem es egal ist, etwas näher zu bringen?

    Im Übrigen sind wir alle, da nehme ich mal Herrn Stahlbaum und Herrn Steiner mit dazu, ja irgendwie Politik. Die die vor Ort sich engagieren in Parteien oder Vereinigungen. Warum ist es eigentlich, so wie ich ihre Worte interpretiere, die Politik dafür „verantwortlich“ den Menschen Europa zu erklären. Kann das nicht jeder selbst tun?

    Schaue ich mir z.B. Ungarn an, so haben die Menschen dort sich wohl sehr genau überlegt, wen sie wählen und wen nicht.

  3. @Mathias Wiegand: Wen bewundern Sie denn da in Ungarn ? Die Fidesz oder die rechtsradikale Jobbik mit ihrer „Ungarischen Garde“ ?

  4. @Andreas
    Ich finde das Ergebnis grundsätzlich auch erfreulich würde es aber etwas anders formulieren.
    Die Grünen vor der FDP (Glückwunsch zur Fast-Verdopplung übrigens), das möchte doch wohl sein!
    An dieser Stelle mein Dank an alle Wähler

  5. @ Mathias Wiegand

    es fehlt einfach die Aufklährung der Öffentlichkeit über den Nutzen des EU Parlament für Sie. Was haben die davon sich für Programm a,b,c zu entscheiden.

    Seien wir doch erhlich das thema wurde von den meisten halbherzig kommuniziert. Die SPD wirbt die anderjn sind doof wählt uns. Die FDP hat einfach eine ansehnliche Kandidatin, Die Linken sind ganz eurpähisch blau und blasen platte Sprüche in die öffentlichkeit – die Grünen haben als einzige ein ausgearbeitetes Programm für die Europawahl verklausulieren das aber mit dieser Wums Kampange – die einfach die Botschaft stark codiert wie wir Werber Sagen. Die FTD welche sicher der CDU und FDP näher steht als den Grünen konnte für die erstgenannten keine Wahlepfehlung ausprechen da es als programm einfach nichts konkretes hergab was man hätte empfehlen können.

    Es fehlt die Aufklährung zu den Aufgaben des Gremiums – alle die nach der Wende politische Bildung genossen haben haben eine Chance hier etwas zu wissen. Aber sehen sie sich mal die demografische Struktur unserer region an.

  6. @ dr. valentin:

    Was soll denn diese Frage an Herrn Wiegand bedeuten?

    Damit wenden Sie sich besser mal an ihren politischen Mitsteiter Péter Vida. Der verfügt über beste Kontakte in die von Ihnen erwähnten Kreise in Ungarn.

    Anonsten:

    Wenn wirklich etwas auf der Kippe steht, steigt die Wahlbeteiligung auch wieder. Die Bürger haben dafür einen guten Sensor …

  7. @Achim Pätzold: Herr Vida hat hier nicht über die Wahlergebnisse in Ungarn schwadroniert, es war Herr Wiegand. Meine Frage ist doch wohl ganz einfach zu verstehen, oder nicht? Ich kann auch noch deutlicher werden: Wie steht Herr Wiegand zum Rechtsruck in Ungarn und warum stellt er den Sieg dieser Parteien , von denen eine wenigstens präfaschistisch ist, genau hier an dieser Stelle als beispielhaft dar ? Da Herr Wiegand nicht müde wird, mich ständig als linken Demagogen zu brandmarken, interessieren mich die Hintergründe seiner Bemerkungen doch immer sehr.
    Ach ja, ich wiederhole mich sehr ungern, aber sei’s drum: Wenn Sie, Herr Pätzold, Fragen an Herrn Vida haben, fragen Sie ihn bitte selbst ! Am nächsten Montag um 19 Uhr finden Sie ihn in der Jahnstraße (Zahnklinik).

  8. Sehr geehrter Herr Dr. Valentin,

    ich habe nicht die Absicht, Hernn Vida bei einer zahnmedizinischen Behandlung Gesellschaft zu leisten. Ich finde es auch nicht fair von Ihnen, hier einen solchen persönlichen Termin öffentlich zu machen. Nun gut, das ist halt der Stil, der zwischen den „Unabhängigen“ herrscht.

    Meine Aufforderung an Sie, sich an Herrn Vida zu wenden, bleibt bestehen. Ich habe zu diesem Thema keine Fragen an Herrn Vida, es wissen genug Leute Bescheid.

    Aber da Sie offenbar rechten und „präfaschistischen“ Parteien kritisch gegenüber stehen, wäre ein Gespräch darüber mit Herrn Vida für Sie sicher sehr aufschlussreich und überraschend. Sprechen Sie Herrn Vida bei dieser Gelegenheit auch auf seine zahlreichen Aufenthalte und Gesprächstermine in Ungarn an.

  9. @Marc Büttner
    In gewisser Weise möchte ich Ihnen recht geben. Der Nutzen der EU ist für viele fraglich. Die Informationen hierüber, und da möchte ich alle Akteure einschließen, sind sehr umfangreich. Man(n) und Frau müsste sie nur nutzen. Jeder kann die Abgeordneten ansprechen, anrufen, anfaxen, anmailen…… und fragen, fragen, fragen…. es muss nur getan werden. Wenn wir auf Canvassing-Ständen stehen und mit Informationsmaterial auf die Leute zugehen, erlebe ich oft, dass vom Gegenüber eine ablehnende Haltung zum Ausdruck gebracht wird, nach dem Motto „…ach die EU, das interessiert mich nicht…“. Manchmal gewinne ich dann den Eindruck, dass der Gegenüber abwehrt, weil er nicht ertappt werden will oder weil er denkt
    1. ich stehe hier an einem Stand einer „Partei“ und ich könnte gesehen werden und was denken dann die anderen
    2. in einem Gespräch habe ich keine Ahnung vom Thema und ich versage
    3. alles ist sinnlos, mein Leben und meine Arbeit und überall muss ich ja sagen, nur hier und jetzt kann ich nein sagen

    Wenn Sie meinen, den Menschen ist der Nutzen des EU-Parlamentes nicht bekannt, dann fragen Sie doch mal, ob den Menschen der „Nutzen“ des Deutschen Bundestages, der Landtage und Bürgerschaften, der Kreistage, ja sogar der Stadtverordnetenversammlungen bekannt ist.

    Sie sprechen unsere Region an. Die Demographie. Ich stimme mit Ihnen überein. Das Wissen um politische Wirkungsweisen, Entscheidungswege und „Mitmachregeln“ in unserer parlamentarischen freiheitheitlichen Demokratie ist den wenigsten bekannt. Viele meinen, mit dem Wissen aus dem „Staatsbürgerkundeunterricht“ in der „DDR“ alles über die Demokratie in Deutschland zu wissen. Die „LINKEN“ tun zu dieser Unwissenheit ihr Übriges dazu. Wer sich die EU und ihre Wirkung auf das Leben der Menschen anschaut wird erkennen, dass die EU, und das sage ich auch für mich, Frieden zwischen den europäischen Völkern erwachsen lässt. Nichts ist schlimmer als Krieg.
    Jahrhunterte lagen vor uns in Europa. Der Balkan wird befriedet. Die dortigen Staaten söhnen sich aus. Eine Lösung ist in Sicht. Das ist für mich das Wichtigste.

    Es gäbe noch mehr. Aber jeder in unserem Land ist gefordert mitzumachen und sich nicht von anderen „bespaßen“ zu lassen. Nur so lebt Demokratie. Wenn die Menschen sagen, „Wir sind doch das Volk“, na dann müssen die Menschen auch zur Wahl gehen. Und nicht nur die 30 Prozent, wie am letzten WE im Barnim.

  10. @Marc Büttner
    zu „die FDP hat einfach eine ansehnliche Kandidatin“
    Herr Büttner ist das alles was Ihnen Sie zur FDP und die Europawahl einfällt ? Das stimmt mich schon sehr traurig, wenn Sie sich genauer damit beschäftigt hätten, wurden Sie wissen das die FDP ein umfangreiches Wahlprogramm vorgelegt hat, nicht nur die Grünen…

  11. @Dennis Buske

    Zugegeben die Aussage ist vieleicht überzogen klar gibt es ein Programm aber der Meinung der FTD Redaktuere kann ich mich hier durchaus Anschließen klare zielvorgaben für die europähische Wirtschaftspolitik hätte ich hier erwartet. Nicht Visionäres, kein Schwung.

    Das mit der Kandidatin ist leider als einziges in die Öffendlichkeit, ausserhalb des Politischen Raums, getragen worden.

    Das ist übrigens eine Versuchung denen die Wahlkämpfer aller Partein gern unterliegen – entweder ich werbe für den Politischen Raum oder mit platten Wörthülsen. Sinnvolle Aufklährungsarbeit (PR – Öffentlichkeitsarbeit) muss gut 1,5 Jahre vor der Wahl beginnen um zu wirken nicht auf den letzten drücker – die ganzen Plakate und Anzeigen können nur eine Erinnerungsfunktion haben. nach dem Motto hey es ist Wahl – du weisst sicher noch warum du uns wählen solltest.

  12. @mathias wiegand: obwohl ich weder einer partei angehöre noch jemals für eine geworben habe kann ich mir die beschriebenen situationen doch recht lebhaft vorstellen. Das haben sie wirklich sehr bildlich beschrieben…und leider haben sie wohl auch recht mit ihren einschätzungen. Nur über „die da oben“ zu schimpfen ist halt zu wenig für einen gesellschaftlichen gestaltungsprozess…. und ja es liegt sicher auch an der geschichte diesseits des eisernen vorhangs, dass die menschen in diesen fragen noch „ungeübt“ sind. Da hoffe ich auf den faktor zeit…der ja sprichwörtlich alle wunden heilen soll….

  13. Schnarch,
    irgendwie war das Forum schon mal lebhafter.
    Herr Steiner, was machen die Bäume?

  14. @Alexander vom Barnim
    Die Bäume werden nun zwangsläufig etwas mehr ohne mich auskommen müssen, denn ich bin den Weg gegangen, den viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Barnim gehen und habe eine Stelle in Berlin angenommen. Da bleibt als Pendler wenig Freizeit in der Woche, vielleicht 4 ganze Stunden am Abend. Heiern und arbeiten sind nun die Maxime, und die Konzentration auf das Wesentliche. Viele wird dies freuen, wahrscheinlich auch manche von der Unteren Naturschutzbehörde, die ich jetzt aufatmen höre… ;-)

    Das Amt des Stadtverordneten von Eberswalde werde ich auch weiterhin sehr ernst nehmen. Diese Aufgabe ist mir sehr wichtig, bin ich doch meinen Wählerinnen und Wählern verpflichtet.

  15. @Achim Pätzold: Herr Vida führt keine zahnmedizinischen Behandlungen durch, das müssten Sie eigentlich wissen. Der angekündigte Termin am Montag betraf eine Sitzung der Unabhängigen, zu der ich Sie herzlich einladen wollte. Da Sie aber offensichtlich so gut „Bescheid“ über alles wissen, ist Ihre Anwesenheit wahrscheinlich wirklich nicht nötig. Woher haben Sie eigentlich ihre Weisheiten? Was Herrn Vidas Reisen nach Ungarn betrifft, so kommt Herrn Vidas Familie wie allgemein bekannt ist aus Ungarn und seine Reisen sind deshalb privater Natur, sie gehen niemanden etwas an. Im Gegensatz zu der Gesinnung einiger Diskutanten hier im Blog, die so gern Andersdenkende diffamieren, sie in was weiß ich für welche Ecken stellen, dabei rein Privates an die Öffentlichkeit zerren, aber auf berechtigte Fragen niemals antworten. Vielleicht ,weil ihnen abseits von den offiziellen Phrasen ihrer „Volkspartei“ die Argumentationshilfen fehlen? Soweit auch zu dem von Ihnen angesprochenen Thema Stil. Wer im Glashaus sitzt, sollte wirklich nicht mit Steinen werfen…

  16. @ Dr. Valentin

    Haken wir das Thema ab. Sie werden schon noch erfahren, das bringt die Zeit. Sie wissen noch nicht, in was für ein Umfeld Sie da reingeraten sind, obwohl an Ihrer Integrität, Herr Dr. Valentin, hier im Blog und außerhalb, dennoch keine Zweifel bestehen.
    Wahlkämpfe sind oft die Zeit der Aufklärung, diese Möglichkeit nutzt Herr Vida ausgiebig, es kann natürlich auch einmal in die andere Richtung gehen. Wir werden sehen.

  17. Durch große Koalitionen erstarken zumeist die kleineren Parteien, daher auch bei dem Posten „Sonstige“ ein deftiger Zugewinn, schade dass Europawahlen zumeist von Bundes- und Landespolitik beeinflusst wird und nicht als eigenständige Wahl von der Bevölkerung akzeptiert wird.