web analytics

„Warum nicht grün?“ – „Financial Times Deutschland“ gibt Empfehlung zur Europawahl 2009

agruen1Übermorgen wählt Deutschland seine Vertreter für das Europäische Parlament und offensichtlich  haben viele Menschen ihren diesbezüglichen Meinungsbildungsprozess noch nicht abgeschlossen.
Die deutsche Ausgabe der „Financial Times “ hat sich durch die Programme und Aussagen der wettbewerbenden Partein gewühlt und empfiehlt „Die Grünen“.
Warum nicht die sogenannten „Volksparteien“? Nun ja, die FTD schreibt:

“ Bedauerlich ist, dass die Programme der Volksparteien CDU und SPD in Teilen so banal sind wie die Werbeslogans auf ihren Kampagnenplakaten. Wer etwa seine Wahlentscheidung davon abhängig macht, wie die Parteien eine Reform der Finanzaufsicht in der EU angehen wollen, braucht sich bei Sozial- und Christdemokraten nicht zu erkundigen. Er wird dort mit Worthülsen und Allgemeinplätzen eingelullt. (…).Auf die Frage, wie die Europäer ihre Wirtschaftspolitik in der Krise besser koordinieren können, haben beide Parteien keinerlei Antworten. CDU und CSU disqualifizieren sich zudem durch ihren Widerstand gegen eine Vollmitgliedschaft der Türkei, bei dem sie auch vor populistischen Parolen nicht haltmachen.“


Der „Vertrauensvorschuss für den „New Green Deal“ wird folgender Maßen begründet:

Sie (Die Grünen) haben nicht nur das längste, sondern auch das ausgefeilteste Programm. Sie geben sich bei Europas zentralen Zukunftsthemen als marktfreundlicher Innovationsmotor. So plädiert die Partei zum Beispiel dafür, bei grenzübergreifend tätigen Banken das nationale Aufsichtswesen durch eine echte europäische Finanzaufsicht zu ersetzen.
Darüber hinaus fordern die Grünen eine Aufwertung der Euro-Finanzminister zu einer Art Wirtschaftsregierung, um in der EU endlich makroökonomische Grundsatzbeschlüsse fassen zu können. Zudem setzt sich die Partei für einen grünen „New Deal“ ein. Der sieht vor, dass über ehrgeizige Klimaschutzvorgaben ein Konjunkturprogramm für ökologische Zukunftstechnologien aufgelegt wird. Die Grünen sind für einen Türkeibeitritt, pochen aber auf strengere Auslegung und Einhaltung der Demokratie- und Menschenrechtskriterien.

„Warum nicht grün?“ –
„Warum nicht grün?“ –
„Warum nicht grün?“ –

Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Als Unternehmer kann ich mich dem nur anschließen…

  2. Pingback: Europawahl 2009 – Was Brandenburger Blogger sagen « Berlin-Pendler

  3. Da sind einige gute Ansätze im Wahlprogramm, auf jeden Fall besser als die sog. „Volksparteien“