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Geplantes Paintball-Verbot – Sinnvolle Intervention oder nutzlose „Placebo-Politik“?

Paintball boomt. Immer mehr Menschen finden Gefallen daran sich mittels Luftdruckwaffen und Farbmunition zu beballern. Der „unrühmlich Bekleckterte„ scheidet jeweils aus. Wikipedia definiert Painball als „Mannschaftssport“ dessen deutsche Protagonisten inzwischen in mehreren Ligen organisiert sind.
Spätestens seit dem Amoklauf von Winnenden sind die „Freizeitkrieger“ öffentlich in Verruf geraten und ein Verbot ihres „Zeitvertreibs“ wird diskutiert. Überfällig meinen manche, sinnlose Placebo-Politik Andere. Der Stern schreibt unter dem Titel „Die Waffennarren lachen sich kapput“:

„Die Politik geht (…)den Weg des geringsten Widerstands. Denn Paintball, das schräge, aus den USA importierte Spiel, hat hierzulande nur ein paar Tausend Anhänger. Die Schützenvereine dagegen haben Millionen Mitglieder, in weiten Deutschlands prägen sie das ländliche Leben. Schützenfeste sind in vielen Dörfern der „kulturelle“ Höhepunkt des Jahres. Diese mächtige Wählergruppe mag die Politik im Wahljahr nicht vergrätzen.“


Die Berliner Morgernpost berichtete gestern von „Unstimmigkeiten in der (Paintball) Szene“. Dabei geht es vor allem um die Unterschiede zwischen „Indoor-Spielern“ und  den sogenannten „Woodlandern“, die ihren Gegnern vorzugsweise auf ehemaligen Kasernengeländen  nachstellen.

„Auch wenn die Szene nach außen hin geschlossen auftritt, nach innen ist sie gespalten. Obwohl die meisten Indoor-Paintballer zuerst Woodlander waren – so wie Franziska Lüddemann. Aber auch sie distanziert sich von den Outdoor-Spielern. Ihre GmbH hat die Bernauer Kaserne zwar angemietet und bietet sie Vereinen als Trainingsanlage an. Dabei aber, und darauf legt die Geschäftsführerin der Paintgalaxy wert, „haben wir nichts damit zu tun, was da draußen läuft. Das ist Sache der Vereine. Wir vermieten nur.“
Paintball ist ein lohnendes Geschäft. Die Szene boomt, der Bedarf an Zubehör ist groß. Für eine Kiste Munition legten die Leute schon mal 70 Euro auf den Tisch (…).“

Das im MOPO-Artikel erwähnte Bernauer Areal liegt an der Lanker Straße im Ortsteil Ladeburg. “Kenner“ sind begeistert. Ein Berliner „Woodlander“ schrieb auf qype.com:

“Nettes Gelände! Schon die Zufahrt brignt einen in Stimmung! Und das Gelände mit den Häusern und allem! Macht schon Spaß, zumal die sich als wir da waren auch echt nen bißchen haben was einfallen lassen!Allerdings haben die nur ein Feld und wir haben in den gut vier Stunden die wir da waren nur zwei Spiele machen können! Aber dafür waren die umso besser… Und was vom Grill gabs auch!“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

25 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. absolut sinnlose placebo-politik, die nur dazu dient, „ordentlichen“ speißbürgern und utopisch grünen menschen einen etwas ruhigeren toilettengang zu ermöglichen.
    die üblichen, im paintabll verwendeten waffen (im fachjargon „markierer“ genannt) haben mit echten kriegswaffen nicht viel gemeinsam, somit ist mit ihnen nur in sehr bescheidenem umfang training für „den krieg“ möglich.
    zudem stellt sich die frage, was das verbot bringt, wenn heutzutage gerade in unseren östlichen nachbarländern paintball geradezu boomt und nicht so arscheckig gesehen wird wie hierzulande.
    wenn man solche freizeitaktivitäten schon schädlich oder unmoralisch oder agressionsfördernd oder wie auch immer negativ sieht, sollte man sich mal gedanken machen, dass tagtäglich 18 jährige bei der bundeswehr mit einer echten waffe und echter munition am kasernentor stehen OHNE dass sie irgendwann mal psychologische tests absolvieren mussten und OHNE dass diese jungen, WIRKLICH engagierten staatsbürger regelmäßig amok laufen.

  2. …meine Meinnung.
    Wieder mal ein „Schnellschuss“.

    carten hat recht, die Bundeswehr, die Polizei, der Zoll und andere Staatsdiener schießen jeden Tag (oder Woche, je nachdem) und keiner fragt da nach irgendwelchen „Psychopaten“.

    „Markierer“ werden aber in einigen Polizeien auch als Trainingswaffe verwendet. Und dort sind gute Erfahrungen vorhanden.

    Und carsten hat auch recht, in den Schützenvereinen wird täglich mit echter Munition rumgeballert und keiner schert sich darum.

    Meine Meinung:
    Wer die Jugend für ihre Handlungen verurteilt, der muss sich fragen, wer gibt ihnen die Möglichkeiten? Wer programmiert im großen Stil Ego-Schooter-Games? 14jährige Jugendliche? Wer macht das „Saufen“ in der Öffentlichkeit „salonfähig“, z.B. auf Bürgerfesten, Dorffesten etc.?
    Wer produziert „Dummen“TV?

    Wir bekommen die Jugend, die wir selbst erziehen.

  3. Ich kann meinem Vorredner nur zu stimmen. Es ist wirklich sehr einfach, den Weg des gerignsten Widerstandes zu gehen. Man verbietet einfach etwas, was nicht allzu populär ist und man hätte das Probelm damit gelöst. Das ist Typisch für die Christdemokraten(zum Glück stellt sich die SPD da quer). Warum verbietet man nicht Schützenvereine? Ganz klar, weil man sich damit selber in das Fleisch schneiden würde.
    Erstens sind viele von ihnen selber in Schützenvereinen organisiert und zweitens wäre es ein viel zu große Aufgabe, welche mit Anstrengung verbunden wäre, für sie, dass Waffendepots wirklich Biometrisch gesichert werden und so der Zugang für unbefugt weiter erschwert wird.
    Also warten wir noch ein wenig und schauen, was nach Computerspielverbot und Paintball verbot noch alles so kommt.

    MfG Sven Kosanke

  4. @Mathias Wiegand:

    “Markierer” werden aber in einigen Polizeien auch als Trainingswaffe verwendet. Und dort sind gute Erfahrungen vorhanden.“

    das stimmt.
    allerdings handelt es sich hierbei um für zivilisten nicht erhältliche
    FX-trainingsmunition, die nicht (wie die paintball-markierer) aus CO2-waffen verschossen werden

    @Sven Kosanke

    „Warum verbietet man nicht Schützenvereine? Ganz klar, weil man sich damit selber in das Fleisch schneiden würde.“

    ich denke es hat eher damit zu tun, dass es dazu nicht den geringsten anlass gibt.
    legale waffen (dazu gehören auch erlaubnisfreie waffe, waffen von jägern sowie dienstwaffen) werden in verschwindend geringem maße für kriminelle handlungen genutzt.
    weshalb sollte man also menschen etwas verbieten, dessen gefährlichkeit nicht nachgewiesen werden kann.
    auch auf die gefahr hin, dass ich hier kritik ernte handelt es sich bei den amokläufern von erfurt und winnenden um einzeltaten.
    allein deshalb finde ich es unerhört, dass nach beiden taten das waffengesetz verschärft wurde bzw. werden soll.
    was scharfe waffengesetze bringen, kann man herrlich am beispiel GB beobachten, wo es bürgern fast unmöglich gemacht wurde, „scharfe“ waffen zu besitzen.
    die kriminalität hat seitdem in dramatischem ausmaß zugenommen.
    ein vorteil für die innere sicherheit hat es also nicht gegeben.
    ich bin der meinung, dass es für die innere sicherheit zwar kaum vorteile hat, wenn privatpersonen legal waffen besitzen. allerdings gibt es auch keine nachteile, wenn privatpersonen legal waffen besitzen.
    und das ist der punkt: denn hierzulande wird ständig so getan als müssten wir alle angst vor sportschützen haben, die zumeist das musterbeispiel des ordentlichen staatsbürgers sind, denn wenn sie das nicht wären, hätten sie nicht die erlaubnis bekommen, waffen zu besitzen.

  5. Ich schließe mich meinen Vorkommentatoren an. Das Verbot ist ein unsinniger politischer Schnellschuss. Mit gleichen Argumenten könnte man die Sportart Fechten jetzt auch untersagen. Und wenn die Paintball-Akteure demnächst nur noch auf Pappkameraden schießen dürfen, erhalten sie damit auch noch genügend Übung im Schießen. Also kein wirklicher Schutz vor potenziellen Attentätern oder Amokläufern.

  6. @carsten
    Nein, es handelt sich um Paintball „Markierer“ mit CO2 :-)
    Aber ist ja nicht wichtig, es wird benutzt und es lässt sich damit gut trainieren.

    Und der Herr Steiner hat auch recht,
    Wer verbietet zukünftig folgende Sportarten

    – Bogenschießen
    – Biathlon
    – Tontaubenschießen
    – Fechten (Florett, Säbel, Degen) oder Kendo
    – Sportpistolenschießen

    ect.
    dies sind alles Sportarten, die ihren Ursprung im militärischen Bereich haben. Niemand käme auf die Idee zu sagen, man dürfe diese Sportarten nicht mehr ausüben, weil er das „Töten“ simuliere und daher „moralisch“ nicht vertretbar ist.

    Ist es denn moralischer vertretbar, Waffen und Waffensysteme zu bauen und in alle Welt zu exporterieren? Deutschland ist unter den TOP 10 der weltweit größten Rüstungsexporteure. Bayerische und hessische Politiker würden entsetzt sein, wenn Krauss-Maffei keine LEO2 mehr poduzieren UND exportieren dürften, ganz zu schweigen von Heckler und Koch, Sig Sauer……

  7. Zitat:
    „Ist es denn moralischer vertretbar, Waffen und Waffensysteme zu bauen und in alle Welt zu exporterieren?“

    Das ist moralisch vertretbar!
    Ich persönlich stehe voll und ganz dazu.
    alle, die sich mal ernsthaft und unverkrampft (und das ist für die meisten sicher schwer) mit dem thema auseinandersetzen würden, würden bemerken, welch leistungen deutsche ingenieure auf diesem gebiet vollbracht haben, lange bevor die deutsch so stolz auf „ihre autos“ waren.
    deutsche waffen sind in aller welt wesentlich begehrter, als wir es von deutschen autos immerzu annehmen.
    ich wage zu behaupten, dass SIE es sind, die zu einem wesentlichen teil den mythos von durchdachter, innovativer, sicherer, präziser und zuverlässiger „deutscher technik“ geprägt haben und dies immernoch tun.
    Ist es moralischer, dicke Spritfresser aus Süddeutschland in alle Welt zu verkaufen?
    Fakt in einer globalisierten Welt ist: Wenn der eine es nicht liefern kann, dann eben der andere.
    Was bringt es, sagen zu können: „Wenigstens erschießen sich die Leute woanders mit einer AK und nicht mit dem G3!“?
    natürlich ist es so, dass wenn niemand mehr Waffen herstellen und verbreiten würde, sich niemand mehr erschießen würde.
    aber das anzustreben wäre absolut utopisch.

  8. Na ja. Ich bin auch ein deutscher Ingenieur und ich bin nicht stolz auf d i e s e „Leistung“ deutscher Ingenieure. Mich erinnert der vorangegangene Kommentar im Tenor auch ein wenig zu sehr an einen Kriegsbericht über den Ostlandfeldzug der deutschen Wehrmacht. Ein bißchen mehr utopisches Denken auch in Richtung Waffenproduktion und Waffenhandel (wo Deutschland leider wirklich Exportweltmeister ist) würde uns allen gut tun – auch darüber, ob jeder Spinner unbedingt seinen Penisersatz (oder Dutzende davon) zu Hause im Waffenschrank haben muss.

  9. Zitat:
    „auch darüber, ob jeder Spinner unbedingt seinen Penisersatz (oder Dutzende davon) zu Hause im Waffenschrank haben muss.“

    eine derartig unsachliche und zutiefst beleidigende diffamierung von millionen von legalwaffenbesitzern hätte ich von einem intelligenten, promovierten menschen niemals erwartet.

    wie schon oben erläutert,
    (Zitat. „legale waffen (dazu gehören auch erlaubnisfreie waffe, waffen von jägern sowie dienstwaffen) werden in verschwindend geringem maße für kriminelle handlungen genutzt.
    weshalb sollte man also menschen etwas verbieten, dessen gefährlichkeit nicht nachgewiesen werden kann.“)
    bringt ein pauschales waffenverbot rein garnichts.
    vergessen wir daher nicht, dass wir in einem freiheitlichen land leben; soll heißen: leben und leben lassen.
    und vor allem nicht unbescholtene bürger einfach auf eine derartige weise diffamieren.

    ich fände eine entschuldigung für das wort „spinner“, das sie als synonym für jäger, sportschützen, waffensammler und waffensachverständige genutzt haben, durchaus angemessen.

  10. @Dr. Valentin:
    ich habe mich auch garnicht persönlich angesprochen gefühlt, denn ich besitze weder waffen, noch bin ich paintballspieler.
    ich wollte nur darauf hinweisen, das ich eine generelle (vor)verurteilung aufgrund persönlichen befindens und ohne objektive sachgrundlage nicht ganz korrekt finde.
    das ist im übrigen auch der grund, weshalb ich hier überhaupt zu diesem thema stellung nehme.
    würde ich die beiträge von pazifisten nicht ertragen können, würde ich hier nicht posten.
    außerdem ist die sachliche diskussion der grundpfeiler der freiheitlich demokratischen grundordnung der bundesrepublik deutschland. auch deshalb poste ich hier.
    im übrigen schließen sich legalwaffenbesitz UND pazifismus nicht zwingend aus.

  11. Übrigen halte nicht nur ich auch lange Motorhauben für Penisersatz – und bin noch nie von Michael Schumacher verklagt worden;-)

  12. „Übrigen halte nicht nur ich auch lange Motorhauben für Penisersatz – und bin noch nie von Michael Schumacher verklagt worden;-)“

    dieser kommentar legt die vermutung nahe, dass sie an einer ernsthaften diskussion nicht interessiert sind.
    deshalb finde ich es fragwürdig, ob sie sich als moderator und mitverfasser eine blogs, der sich zur freiheitlich demokratischen grundordnung bekennt, überhaupt geeignet sind.

  13. @carsten: Glücklicherweise verfügen Sie offensichtlich als einziger hier über die notwendige Reife, Ernsthaftigkeit und Eignung, über freiheitlich-demokratische Grundthemen zu diskutieren. Vielen Dank für die Belehrung. Meinen Sie nicht, da steckt vielleicht etwas zu wenig Humor dahinter ? Oder nehmen Sie sich gar zu wichtig ? Ich würde mal darüber nachdenken und vor allem nicht immer gleich meine verbale Magnum laden…

  14. @Dr. Steiner: Sie haben Recht, was das politische Gehabe wegen des Paintball-Verbots betrifft. Aber ich gebe zu Bedenken, dass bisher noch kein Schulmassaker (auch nicht in den USA) mit Säbeln, Pfeil und Bogen oder KK-Gewehren erfolgt ist. Immer waren es entweder frei herumliegende Knarren oder der Täter war selbst Mitglied bei den Waffenfetischisten. Und ich bleibe dabei: Kein normaler Mensch hat wie in Winnenden 15 großkalbrige Knarren zu Hause. Ist auch nicht nötig für normale Menschen, auch nicht zur Sicherheit, denn man macht sich strafbar, wenn man so einfach auf den Einbrecher ballert. Eine Waffe abzufeuern heißt, etwas Unumkehrbares zu tun. Ist die Kugel erst mal aus dem Lauf, lässt sie sich nicht mehr steuern. Und deshalb gehören Waffen nicht in die Hände von Kindsköpfen oder Fetischisten.

  15. „Glücklicherweise verfügen Sie offensichtlich als einziger hier über die notwendige Reife, Ernsthaftigkeit und Eignung, über freiheitlich-demokratische Grundthemen zu diskutieren.“

    Danke!

    „Vielen Dank für die Belehrung.“

    Bitte!

    „Meinen Sie nicht, da steckt vielleicht etwas zu wenig Humor dahinter ?“

    gibt es dafür nicht die satire-abteilung?

    „Oder nehmen Sie sich gar zu wichtig ?“

    eher nicht, sonst würde ich ja einen eigenen blog betreiben.

  16. @carsten: Wissen Sie, manche Leute muss man nur plappern lassen – sie entlarven sich selbst. Mit Ihrem Griff in die braune Abfallgrube durch Ihren Lobgesang auf deutsche Waffentechnik und Ingenieurskunst ( auch die zwischen 1933 und 1945 ? Aber da waren ja wohl andere Waffen letztendlich besser !) haben Sie genau das getan – sich entlarvt und gezeigt, wo Sie her kommen. Und nun wundern Sie sich wirklich noch, dass man mit Ihnen nicht diskutieren will? Ich übrigens auch nicht mehr.

  17. „Mit Ihrem Griff in die braune Abfallgrube … haben Sie genau das getan – sich entlarvt und gezeigt, wo Sie her kommen.“

    perfektes totschlagargument! wie lange haben sie gebraucht, sich das zu überlegen?
    und weshalb kommt das erst jetzt und nich direkt nach dem post?
    außerdem muss ich mir als halbvietnamese, der selbst diskriminierung aus der brauen ecke erfahren hat, von ihnen nicht vorhalten lassen, ein neonazi zu sein.

    „durch Ihren Lobgesang auf deutsche Waffentechnik und Ingenieurskunst … haben Sie genau das getan“

    ich nennen eine solche denkweise einfach nur absurd, denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    ich habe lediglich tatsachen dargelegt.
    ist etwa jeder, der sich beruflich oder privat mit der technik von schusswaffen auseinandersetzt ein faschist?

    „auch die zwischen 1933 und 1945 ? Aber da waren ja wohl andere Waffen letztendlich besser !“

    rein technisch betrachtet waren auch in diesen 12 jahren deutsche waffen auf der höhe der zeit und teilweise noch darüber hinaus.
    das würde ihnen auch jeder israelische militärhistoriker bestätigen. ihm können sie wohl kaum faschistoides gedankengut unterstellen.
    krieg wird nicht nur durch den aktuellen technischen stand von waffen entschieden.

    „Und nun wundern Sie sich wirklich noch, dass man mit Ihnen nicht diskutieren will? Ich übrigens auch nicht mehr.“

    ich habe nie behauptet, oder mich darüber gewundert, dass niemand mit mir diskutieren möchte.
    im übrigen habe ich stets fakten dargelegt, und mich dabei unemotional und ohne meine mitmenschen zu beschimpfen ausgedrückt.

  18. @carsten: Sie sind einfach eklig mit ihrem faschistoiden Gelabere und ihren sogenannten Argumenten. Widerlich. Und sich dann noch auf isarelische Historiker stützen ! Das ist der Gipfel ! Sie sollten sich schämen.

  19. ich würde jetzt wirklich gern mal wissen, welche meiner äusserungen tatsächlich und begründbar faschistoid ist.

  20. Es eine gute deutsche Tradition, wenn es um heikle Themen geht, den anders Denkenden zu verdächtigen, dass er Anhänger der braunen Subkultur ist. Der, der den Verdacht in die Welt setzte, kann sich beruhigt zurücklehnen – gegen sein Argument ist kein Kraut gewachsen, jedenfalls nicht in Deutschland.

    Zum Thema selber: Waffen gehören m.E. nach in die Mülltonne, ob technische Glanzleistung oder nicht. Etwas das mit Sport zu tun hat kann ich an den Dingern nicht entdecken.

  21. @ Bernd Wohlers:

    da haben sie leider recht, dem ist so.

    sie haben bewiesen, dass es auch möglich ist seine meinung ohne diffamierung anderer und ohne „du bist ein nazi!“ – parolen kundzutun.

  22. @Carsten
    meine Meinung zu dem Thema habe ich auf meiner Seite veröffentlicht.
    Gruß Bernd

  23. @carsten
    Ich stimme Teilen ihrer Aussagen zu.
    Moralisch ist das Herstellen von Waffen an sich nicht, dienen sie der Verteidigung. Aber Waffen gehören nicht in den Export. Nicht, wenn gleichzeitig über die gleichen „Wege“ Hilfslieferungen gesandt werden.
    Das Motto, „wenn ich es nicht anbiete tut’s ein anderer“, naja. dann könnten wir ja auch versuchen Drogen anzubauen…….

    Auf der anderen Seite stehe ich Ihnen bei. Linke Demagogen versuchen hier in diesem Forum immer wieder mit vermeintlich interlektuellem Gehabe, Diskutanten zu diffamieren. SIE demaskieren sich. Seid wachsam! Für unsere Kinder, unser Deutschland und für unser Europa.

  24. Lieber Herr Wiegand, wir brauchen ja hier nicht notwendig Intellektuelle, aber auf rechte Sprüche von Ihrer Seite lege ich nun überhaupt keinen Wert. Jeder hat in der Bundesrepublik Deutschland die Chancen, sich umfassend zu bilden, oder möchten sie mir auch da widersprechen ? Irgendwelce Neidgefühle sind daher durchaus nicht notwendig. Und es ist wirklich interessant, wie die vermeintlichen Verfechter der freiheitlich-demokratischen Grundordnung reagieren, wenn man nicht ihrer Meinung ist oder sie des Schönredens der Wehrmacht zund der technischen Errungenschaften des dritten Reichs überführt. Diese Diskutanten diffamieren sich selbst, die braucht man nicht zu demaskieren.

  25. Da offenbar niemand mehr an einer Diskussion des Themas interessiert ist, schliesse ich diesen Thread.

    Mathias Wiegand: Das Barnim-Blog ist kein Forum, sondern ein Blog. Bitte mal ueber die Unterschiede informieren, z.B. in den entsprechenden Wikipedia-Artikeln nachlesen. Herzliche Gruesse aus Agios Georgios nach Werneuchen.