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1. Mai 2009 in Brandenburg

1. Mai, da war doch mal was?…
fragte sich Doris vor knapp einem Jahr und beschrieb eine Tristesse aus Erbsensuppe, Bratwurst und Regentropfen. In diesem Jahr ist das alles ein bisschen anders. Bei strahlendem Sonnenschein und im Zeichen der Wirtschaftskrise haben Deutschlands Spitzenpolitiker ihre Liebe zur Gewerkschaft wiederentdeckt. „Erlebt der 1. Mai eine Renaissance?“ orakelt da nicht nur die FAZ.
Ich wollte wissen ob und wie Brandenburgs Blogger den „Tag der Arbeit“ aufgegriffen bzw. verarbeitet haben, klickte mich grade eben durchs Land und fand großteilig entspannte Menschen in vorsommerlicher Partystimmung .

„Sommer in der Stadt“ ist der aktuelle Artikel der Brandenblogger benannt.
Rene beschreibt überfüllte Eisdielen, bevorstehende Grillgenüsse und Menschen auf Tretflößen. “Ein fantastischer Auftakt für das vor uns liegende Sommer-Wochenende“ eben.

Festtagsvorbereitungen auch bei den Kulturschaffenden auf dem Gutshof Reichenow.
Ex-tazlerin, Imma notiert:
„Schweinebraten ist aufgetaut für alle Fälle. Kuchen schieb ich gleich noch ein. Am Abend Les Reines Prochaine in der Vereinskneipe. Die Feierwoge baut sich schon auf.“

Bereits vor 2 Tagen hat Martin aus Zossen auf das heutige Fest der Vereine im Stadtpark aufmerksam gemacht.
“Dieses Fest hat sich in den letzten Jahren zum echten Familienfest (..)manifestiert und wird diesem Ruf mit Sicherheit auch in diesem Jahr gerecht werden.“

„Genossinnen und Genossen“ ,tönt es von quenz,
„heute am 1. Mai müssen wir die Stärke des Proletariats hervorheben und uns konzentrieren auf die geistige Arbeitskraft. Ausruhen und die Pflege der Gehirnwindungen ist ein Möglichkeit, Sport und körperliche Bewegung am Quenz oder Waken, Grillen & Pilse öffnen eine weitere – nur kein Krawall liebe Mitürger!“

„Die Veränderung eines einmal stolzen Tages“ hat Steffen Kahl aus Ragow bemerkt. Sonnig und feiertäglich ist es aber offensichtlich auch dort.

Mindestens einer war aber tatsächlich auf einer Maikundgebung. Jens Knoblich zog heute durch Strausberg und suchte nach Unterstützern der Piratenpartei.
“Obwohl viel Volk hier unterwegs ist, lässt sich das mit der Unterschriftensammlung schleppend an. Aber das wird schon.“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.