Geschrieben von Dr. Valentin in Vermischtes, Tags: Bernau, Eberswalde, Schoenow, 2.807 mal gelesen
Heute früh um 9:30 Uhr wurde durch Infrastruktur-Minister Dellmann die neu gebaute Mittelstraße in Schönow (Stadt Bernau bei Berlin) dem Verkehr übergeben. Mit einem kleinen Straßenfest feierten die Schönower in der Mittelstraße zwischen Heinrich-Heine- und Waldstraße das Ende der Bauarbeiten. Auf 1100 m wurde die Straße auf 5,50 m Breite asphaltiert, links und rechts gibt es bequeme Fußwege und anstelle der 50 gefällten Bäume sind 73 neue Winterlinden gepflanzt worden, die nach den letzten Regenfällen auch kräftig ausschlagen. Die Investition kostete insgesamt 1,15 Millionen Euro, die von den Anwohnern, der Stadt Bernau sowie dem Land Brandenburg aufgebracht werden.
Neu am gesamten Bauprozess war, dass sich die Anwohner massiv gegen den Ausbau der Straße für Tempo 50 km/h gewehrt hatten. Diese zulässige Geschwindigkeit wäre aber aufgrund der Richtlinien des Landes Brandenburg Voraussetzung für die Ausreichung von Fördermitteln durch das Infrastruktur-Ministerium gewesen. Die Anwohner schafften es, das Ministerium zu einem Umdenkprozess zu bewegen. Wie Minister Dellmann heute sagte, war dieser Prozeß nicht einfach. Das gemeinsame Gespräch aller Beteiligten führte aber letztendlich dazu, dass es jetzt Fördermittel des Landes auch für Tempo-30-Strecken geben kann.
Foto: Minister Dellmann im Gespräch mit Eberswalde – tv ( © fv 2009)
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“Katastrophaler Personalmangel in Brandenburgs Kitas – Minister Rupprecht flüchtet in faule Ausreden und vage Versprechungen” titelte das Barnim-Blog im Dezember 2008 und berichtete von überlasteten Pädagogen, besorgten Eltern und einem rekordverdächtig niedrigen Betreuungsschlüssel. An der defizitären Gesamtsituation hat sich bislang leider wenig geändert, der Widerstand der Betroffenen allerdings ist gewachsen:
„Das Maß ist voll — Eltern, ihre Familien sowie Erzieherinnen und Erzieher wehren sich in vielfältigen Aktionen landesweit gegen diese Praxis. So haben Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels die Möglichkeit, in den Kitas ihrer Kinder einen dringenden Wunschzettel zu schreiben und in die dort bereitstehenden Wunschzettelboxen zu werfen. Am 28. Mai 2009 werden diese Wunschzettel in Bernau nach einem Sternmarsch, der aus vier Richtungen gegen 16.30 Uhr am Steintorplatz zusammenkommt, in eine große Wunschzettelbox gegeben, die am 28. Juni 2009 in Potsdam zur Abschlussveranstaltung der Kita-Initiative Brandenburg an den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck überreicht wird. “(Quelle: Barnimer Bürgerpost).
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Ja, sie ist eine Art Prominente. Spätestens seit März diesen Jahres ist der Name Dr. Erika Steinbach (MdB) in aller Munde. Zu diesem Zeitpunkt kochte ihre Nominierung für den Stiftungsrat des „Zentrums gegen Vertreibungen“ so richtig hoch. Nach heftigen Protesten unserer polnischen Nachbarn zog der „Bund der Vertriebenen“ die Nominierung seiner Präsidentin vorläufig zurück, hält den Platz aber bis heute frei.
Im Bundeswahlprogramm der CDU wird zudem, so jedenfalls berichtete unlängst der Spiegel, ein Passus stehen der dem BdV das Recht einräumt
„Vertreter seiner Wahl in das Gremium zu entsenden (…)Steinbach wird zwar nicht namentlich erwähnt, der BdV hatte aber mehrfach deutlich gemacht, dass der unbesetzte Platz nur durch seine Präsidentin eingenommen werden könne.”(Quelle: spiegel.de)
Außerhalb der Union stieß diese Personalie allerdings deutschlandweit auf breiteste Ablehnung.
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Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Editorial, Tags: Joachimsthal, Panketal, 2.673 mal gelesen
Fast Bergfest auf dem Weg zu 100 Blogs aus dem Barnim. Neu in der Liste aller Barnimer Blogs:
Willkommen, Norman, Alexander und Hannelore!
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Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Umwelt, Tags: Frankfurt/Oder, 3.989 mal gelesen
Während meines Urlaub vor ein paar Tagen konnte ich auf Korfu beobachten, wie sich Einheimische mit Stihl-Motorsägen bewaffnet an schätzungsweise 300 Jahre alten Ölbäumen zu schaffen machten. Was britische, französische, türkische und russische Besatzer in der langen Geschichte Korfus nicht schafften, schaffen jetzt deutsche Motorsägen: Ölbäume aus der venezianischen Epoche Korfus bis zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln.
Was hat das mit dem Barnim zu tun? Ich las am Abend im Internetcafé den Artikel “Die letzte Chance für den Baumschutz – großer Wurf oder großer Fall?” von Yvonne drüben auf dem MOL-Blog, in dem es um die neue Baumschutzverordnung in Frankfurt/Oder geht. Ende 2009 läuft ja bekanntlich die Baumschutzverordnung des Landes Brandenburg aus. Und ich befürchte, dass in einigen kommunalen Verordnungen wirtschaftliche und private Interessen höher gewichtet werden, als die Interessen des Naturschutzes. Oder liege ich mit meiner Befürchtung völlig daneben? Wie ist der Stand der Dinge in den Barnimer Kommunen? Werden Stihl-Sägen im Barnim bald knapp?
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Wirtschaft, Tags: Panketal, 2.155 mal gelesen
Es gibt kein schlechtes Wetter , sondern nur schlecht angezogene Leute?
Na ja, ich selbst schaue des öfteren auf Seiten wie www.wetteronline.de. Schon weil ich wissen möchte, ob der Himmel so nett ist die Gartenbewässerung zu übernehmen oder ich wieder selbst zur Kanne greifen muss. Auch den witterungsabhängigen Energieproduzenten dürften Vorhersagen und Prognosen alles andere als egal sein.
Wie sich das regionale Wetter auf den Ertrag von Solaranlagen auswirkt kann man auf der Website der „Ersten Panketaler Bürgersolaranlage“ tagesaktuell verfolgen. Nachdem die Produktion zum Jahresanfang, bedingt durch hartnäckige Schneeablagerungen, zunächst nur langsam in Fahrt kam, wurde das Soll im April deutlich übertroffen. Auch für Mai stehen bereits über 2500 kWh auf der Haben-Seite.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Vermischtes, 4.724 mal gelesen
Bisher habe ich weitgehend darauf verzichtet die Leser des Barnim-Blogs mit Sprüchen aus dem „Zitatenschatz“ dieser Welt zu verwöhnen. Aber warum eigentlich nicht? Zum Start einer neuen Woche hier ein „Schätzchen“. dass ich bei www.zitate-online.de fand. und nach dem Zufallsprinzip erwählt habe.
„Eine schlechte Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe runterboxen, Stufe für Stufe.“ (Mark Twain)
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