web analytics

„Mach et Lutze“ – Lutz Kupitz ist Bürgermeisterkandidat der Linken für Bernau

abesenLangsam nähert sich die LINKE, was Wahlergebnisse angeht, den stolzen Quoten ihrer Vorgängerpartei. Immerhin 85 % von 83 Delegierten (was ausdrücklich NICHT mit ihrem Durchschnittsalter gleichzusetzen ist) gaben in Bernau dem 48-jährigen Lutz Kupitz ihre Stimme zur Bügermeisterkandidatur.
Einige werden jetzt beruhigt sein, widerlegt diese Tatsache doch die Ängste von Verschwörungstheoretikern. Demnach planten die Mannen um Dagmar E. einen völlig namenlosen Besenstiel ins Rennen zu schicken. Selbst der sei, so wurde hinter vorgehaltener Hand getuschelt, noch in der Lage Hubert Handke („fleischgewordenes Beamtenmikado“) aus dem Amt zu, äh…fegen..

Warum eigentlich nicht? Langweilige Podiumsdiskussionen bekämen dann ganz unweigerlich einen gewaltigen Fun-Faktor. Moderiert von Heinz-Florian Oertel diskutieren Hubert H., Petra B. (die ihre Kandidatur am 1. Mai auf einer Bastelstraße der Sozialdemokraten gewonnen hat) und „Herr Besen“ über den allgemeinen Sittenverfall, steigende Fleischwurstpreise und die bevorstehende Heiligsprechung von „Spongebob Schwammkopf“.

Heinz Florian Oertel: „Meine Damen und Herren, so sagen sie doch etwas!“
Hubert H.: „Also, in den Märchen der Gebrüder Grimm gewinnen meistens die Guten.“
Petra B. (die das konkurrierende Haushaltsgerät schon die ganze Zeit mit Blicken umgarnt): „Gott ist der niedlich!“

Herr Besen steht und schweigt: „Genial, souverän, brilliant“ grölt es aus dem Saal. „Das ist unser Mann!“. Im November 2009 wird der Besen mit 67,9 % ins Rathaus befördert. Dort begnügt er sich mit einer klitzekleinen Kammer und ergeht sich fortan in sauberen Gedanken.
Die Bild-Zeitung titelt „Meister Propper befehligt die Hussiten.“

Aber Spaß beseite. Die LINKE hat gewählt, Lutz Kupitz heißt ihr Kandidat und wer jetzt immer noch dem Besen hinterherjammert dem sei Folgendes gesagt:
Auch neue Wesen kehren (manchmal) gut.

„Mach et Lutze“ – Lutz Kupitz ist Bürgermeisterkandidat der Linken für Bernau auf Facebook teilen
„Mach et Lutze“ – Lutz Kupitz ist Bürgermeisterkandidat der Linken für Bernau auf Twitter teilen
„Mach et Lutze“ – Lutz Kupitz ist Bürgermeisterkandidat der Linken für Bernau auf Google Plus teilen

Ähnliche Artikel:

Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

10 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. @Stefan:
    Also ich finde dieser Blog wird immer trauriger, sich so peinlich und ungewählt auszudrücken ist schon eine Leistung. Ich verstehe nicht was es soll, das sie über Mitglieder der SPD herziehen. Sie möchten genauso gern das besten für den Barnim, Brandenburg und die Bundesrepublik. Ich merke zwar gerade, dass mein Kommentar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, aber das tut ihrer ja auch nicht. Ich weis nicht wie sie darauf kommen, dass Petra Bierwirth ihre Kandidatur beim 1. Mai gewonnen hat. Ich denke sie sind blos neidisch, dass bei der 1. Mai Feier der Grünen nichts außer ein Stück Holz zu gewinnen gab. Wenn es überhaupt etwas zu gewinnen gab. Da kann man sich bei den Grünen ja nicht so sicher sein, denn die sind ja meist gegen alles, was nicht mit der Natur zu tun hat.
    Aber nun Spaß beiseite. Zum Thema:
    Ich denke wir sollten alle Kandidaten, egal welcher Partei uns anschauen und dann den besten wählen. Jedenfalls nicht schon vorher zerreißen, wie es so manche ferne tun-

  2. @Eric Rabitz
    Halloooooooooo…. Das ist eine Satire, mein Herr!
    Also ich habe mich beim Lesen von Stefans Beitrages köstlich amusiert.
    Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, dass die Grünen gegen alles sind, was nicht mit der Natur zu tun hat? Das ist so ein Vorurteil, welches sich hartnäckig hält. Zum Beispiel setzen wir uns in der Eberswalder Stadtfraktion vielfach für Themen ein, die gar nichts mit Natur zu tun haben. So für die Sanierung maroder Abwasserkanäle und für die Verbreiterung zu enger öffentlicher Ein- und Ausfahrten zu Supermärkten.
    Mit dem gleichen Schubladendenken wie Sie könnte ich jetzt behaupten, dass die etablierten Parteien alles blockieren, z.B. die Schaffung einer vernünftigen Barnimer Baumschutzverordnung. Denken sie mal bitte darüber nach.

  3. Das es in Deutschland noch nicht abmahnbar ist wenn man satieren als solche nicht kennzeichnet. Wir werden es wohl bald mit Anwälten unter der armutsgrenze zu tun haben

  4. @ Stefan Stahlbaum Ich wundere mich warum es noch kein Gesetz gibt nach dem Satire als solche gekennzeichnet werden muss (nicht das ich dafür währe aber ich bin sicher man findet hierfür Unterstützer)

    War etwas verklausuliert, ich habe es täglich auch beruflich mit der Abmahnwut deutscher Anwälte zu tun (Wegelagerei wenn man mich fragt),
    daher nicht gerade optimal formuliert.

  5. Marc Büttner:
    OK, so versteh ich`s besser. Du hast aber schon mitbekommen das dieser Artikel als Satire gekennzeichnet ist?

  6. @Stefan Stahlbaum
    Super, der Artikel, ich habe gelacht. Super Stück, sehr gelungen.

    Aber: Als ich von dem Ansinnen der „LINKEN“ hörte, naja.

    Der ParteiChef der „LINKEN“ im Kreis soll Bürgermeister für ALLE Bernauer werden. Ein Partei-Vordenker-Lenker-Strippenzieher-????

    Ich halte nichts davon, dass die Politik“Chefs“ auch noch die Rathäuser stürmen. Dann wäre ja Partei und Verwaltung wieder in einer Hand.

    Bitte, bitte nicht auf das Land Brandenburg und den Bund abstellen. Das wäre gemein, :-)(

  7. Pingback: Peter Vida als Stadtoberhaupt von Bernau? – Kandidatenkarussel zur Bürgermeisterwahl nimmt Fahrt auf - Von Stefan Stahlbaum

  8. Von der Linken halte ich garnix, die Linke sitzt nicht umsonst ganz links, wie die NPD ganz rechts, also auch in deren Ideen. Umstzen kann keiner von beiden was, da auch garkeine Erfahrung vorhanden ist, zum anderen so fiktiv erscheint, das es garnicht umsetzbar ist, Da nehmen sich beide nichts! Versprechen kann man viel, einhalten wenig, das beste Beispiel, die Politik von Herrn Schröder, versprochen wurde viel, eingehalten garnicht, getäuscht wurden alle, wie die Dänen es mit ihren Reportern rausgefunden haben. Dann soll man wieder sowas wählen? fraglich.