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Genmais Monsanto 810 verboten – Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner gibt Erklärung ab

Nun ist es offiziell . Am Vormittag hat Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner  ein Anbau- und Verkaufsverbot des Genmaises Monsanto 810 (MON 810)  bekannt gegeben. Der RBB schreibt :

„Das angekündigte Anbauverbot von Genmais ist bei Politikern und Umweltverbänden in Brandenburg begrüßt worden.  Das Potsdamer Agrarministerium sah sich am Dienstag in seiner
ablehnenden Haltung bestätigt. „Besser spät als nie“, kommentierte die Grünen-Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm die Maßnahme.
Das Verbot sei eine gute Nachricht für Brandenburg, hieß es von Seiten des Naturschutzbundes Deutschland (NABU).
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hatte am Vormittag mitgeteilt, dass der Anbau von Genmais in Deutschland künftig verboten wird. Dabei geht es um die Sorte MON 810 des Konzerns Monsanto, die als einzige EU-weit zugelassen war.“


Zur Begründnung sagte Aigner, so jedenfalls berichtet RP-Online,

„dass es berechtigten Grund zu der Annahme gibt, dass der genetisch veränderte Mais der Linie Mon 810 eine Gefahr für die Umwelt darstellt“. Diese Auffassung sei auch vom Bundesumweltministerium bestätigt worden.“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

6 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Schöne Nachricht des Tages. Regionaler Druck war gut. Überall.
    MONSANTO hat aber wohl bereits reagiert und prüft eine Klage. Da Frau Aigner aber MON810 verbietet mit dem Hinweis „genetisch veränderte Mais der Linie Mon 810 eine Gefahr für die Umwelt darstellt“ müsste MONSANTO nachweisen, dass MON810 Keine Gefahr für die Umwelt darstellt. Mal sehen wie es ausgeht.

  2. Das ist erst einmal ein riesiger Erfolg einzelner Organisationen gegen einen übermächtigen Weltkonzern!
    Hier noch der Hinweis auf den neuen Aktionsfilm von Campaq.

  3. Das ihr Partei-Kollege, Horst Seehofer, zu seinem Amtsantritt Mon810 zugelassen hat ist der interessierten Öffentlichkeit hoffentlich noch nicht entfallen?

  4. Zum Verständnis: Der Kommentar von Norman bezieht sich natürlich auf den von Mathias Wiegand.
    Schwesterpartei-Kollege, muss man richtigerweise sagen, denn Seehofer gehört der CSU an.
    Ist doch gut, in der CDU ein paar „Grüne“ zu finden! ;-)

  5. Danke Herr Dr. Steiner.

    @Norman
    Sehen Sie, in den großen Parteien (im Sprachgebrauch „Volksparteien“ – nicht weil sie das „Volk“ vertreten, sondern weil Menschen aus allen Bereichen des „Volkes“ Mitglied sind), gibt es Strömungen.

    In Fragen der Natur und in der weiteren Beziehung der ethischen Verantwortung bin ich dann, wie Herr Dr. Steiner sagte, eher ein „Grüner“.

    Wissen Sie, die CDU Werneuchen hat erfolgreich einen Antrag in Werneuchen durchbekommen, „Gentechnikfreies Werneuchen“. Und das aus innerster christlicher Überzeugung. ;-)

  6. @Norman:
    Wie könnte man „Hotte Seehofers“ großes Wirken je vergessen?. Ich kann zudem verstehen, dass Viele in den Reihen der CSU keine inhaltliche Wende sehen.
    Eine sehr vernünftige Entscheidung, die aber ganz sicher damit zu tun hat, dass der „Schwesterpartei“ im Superwahljahr (sagen wir es mal volksmundig) „der Arsch auf Grundeis geht“.
    Dennoch, eine erfreuliche und überfällige Entwicklung. Wie sich die Ministerin bezüglich der Zulassung für die Syngenta und Pioneer-„Produkte“ positioniert sollte dabei genau im Auge behalten werden. Ich sehe zu diesem Zeitpunkt keinen Grund zur Entwarnung.