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Podiumsdiskussion: Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen, am 27. 3. 2009 um 19 Uhr im Annenhof Werneuchen

„Die BürgerInneninitiative für einen gentechnikfreien Barnim“

lädt ein

zur Podiumsdiskussion mit dem Thema

ANBAU von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft

am Freitag, den 27.03.09 um 19.00 Uhr

im großen Saal des Annenhofs
Freienwalder Str. 46 (B158), 16356 Werneuchen

Vertreter des Schweizer Konzerns Syngenta, der regionalen Landwirtschaft, des Tourismus, des Imkerverbandes und der Politik werden das Thema von unterschiedlichen Standpunkten beleuchten.

Zum Hintergrund:
Erst kürzlich konnte in Weesow eine Freisetzung von gentechnisch verändertem Mais durch das Unternehmen Syngenta und die damit verbundene Ausbringung des firmeneigenen hochgiftigen Herbizides Touchdown verhindert werden. Syngenta hat weitere Flächen für Freisetzungen in Herzberg-Elster und Eichenbarleben, Sachsen Anhalt geplant.
Inzwischen schließen sich immer mehr landwirtschaftliche Betriebe zusammen um gentechnikfreie Regionen zu gründen, auch im Barnim werden diese Bestrebungen von vielen Seiten unterstützt.

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4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Ich finde es eine Frechheit wie man den Bürgern das manipulierte Zeug unterschummeln will. Syngenta sollte mal einen Selbstversuch starten und ihre Produkte selber essen.

  2. Solche Versuche an Mensch und Tier sind abzulehnen.
    Der Bürgermeister der Stadt Werneuchen, Herr Horn, hält aber viel von diesem Gendreck.

    Er lehnt den Antrag „Für gentechnikfreie Landwirtschaft“ in Werneuchen ab.
    In einem öffentlichen Bericht sagt er „…das auch ich für eine ökologische Landwirtschaft bin und diese unterstütze – jedoch sehe ich kein Hindernis dafür, nicht auch neue Wege zu gehen und neue Technologien anzuwenden…“ und weiter „…jedoch kann ich nicht erkennen, das Gentechnik gleichzusetzen ist mit der Zerstörung von Natur und Umwelt.“

    Was soll man dazu noch sagen. Ein Verwaltungschef im Barnimer Land, der das Problem um den GA21 Mais weder kennt noch versteht, ja, sich nicht einmal die Mühe macht, schlauer zu werden.

  3. Leider, leider konnte ich gestern Abend nicht an der Podiumsdiskussion teilnehmen, doch habe ich heute gehört, dass sie ein Erfolg und mehr als gut besucht gewesen sein soll. Schätzungsweise wohl ca. 80-100 Personen aus dem Barnim und MOL.

    Das Podium war hochkarätig besetzt und auch im Publikum saßen kompetente und auch betroffene Menschen, die sich wohl auch sehr emotional zu Wort gemeldet hatten. Das hört sich für mich sehr lebendig an.

    Ich bin begeistert!
    Und weiter geht es! Für einen gentechnikfreien Barnim!

    Allerdings stellt sich mir die Frage, wenn ein Unternehmen wie Syngenta oder auch ein anderes, Gegenwind in immer größerem Ausmaß erfährt, ein so ungünstiges Images hat, so viele Menschen ärgerlich auf das Unternehmen sind und deren Produkt nicht haben wollen, warum wird dann an der einmal begonnenen Strategie festgehalten und weiterhin versucht das Produkt zu etablieren?

  4. @ Godiva:

    Die Entwicklung eines Events (gewünscht Eigenschaft, also zum Beispiel eine Herbizidresistenz wie beim GA21) kostet bis zu 50 Mio. Euro. Ein Zulassungsverfahren in der EU kann auch bis zu ca. 10 Mio Euro kosten. Damit ist doch mehr als verständlich, dass die Agrarkonzerne jede Sorte, welche sie bereits im Zulassungsverfahren haben, auch versuchen durchzubekommen. Ein prominenten Beispiel ist z.B. die transgene Kartoffel „Amflora“, welche im Prinzip schon durch ein Produkt aus dem eigenen Haus ersetzt werden könnte, trotzdem zieht der Antragsteller den Amflora-Antrag nicht zurück. Profite sind zu maximieren, Aktionäre zu beruhigen, …

    Einen guten Einblick zu den Kosten rund um die Agro-Gentechnik bietet der druckfrische neue Bericht „Schadensbericht Gentechnik“. Den findet Ihr hier: