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Trittbrettfahrer nach Amoklauf – Auch im Barnim

Nach dem Amoklauf eines 17-jährigen in Winnenden (Baden-Württemberg) schlug, wie es leider fast zu erwarten war, die Stunde der Trittbrettfahrer, Wichtigtuer und geltungsbedürftiger Schwachköpfe. Allein in BaWü hat es , so jedenfalls berichtet die ARD, mindestens 6 Androhungen gegeben.

Die Oberschule in Finowfurt musste am Freitag von der Polizei evakuiert werden. Ursache waren, nach Presseangaben, die „unbedachten Äußerungen eines 16-jährigen. Der Schüler gab an, sich der Konsequenzen nicht bewusst gewesen zu sein. (Quelle: MAZ). Bereits am Donnerstag wurden es an der selben Schule in einem anderen Verdachtsfall Ermittlungen eingeleitet. Für die Täter wird ihr  makabres „Streben nach Ruhm“ nicht ohne Folgen bleiben. In Berlin und Halberstadt wurden kürzlich in vergleichbaren Fällen bereits Strafen ausgesprochen. Die hessische Polizei droht mit dem Kostenfaktor.

„Eine Polizeiaktion zur Abwehr eines Amoklaufs könne innerhalb weniger Stunden Kosten von bis zu 85.000 Euro verursachen, sagte Landespolizeipräsident Norbert Nedela in Wiesbaden. Scherzhaft gemeinte Drohungen vor einer Gewalttat in einer Schule könnten für den Verursacher daher teuer werden. Hessen sei vor zwei Jahren dazu übergegangen, die Kosten eines solchen Einsatzes schonungslos einzutreiben, falls der Verursacher ermittelt werde, sagte Nedela. Es gebe inzwischen Fälle, in denen Schüler Einsatzkosten in beträchtlicher Höhe über Monatsraten von 50 Euro abstottern müssten.“ (Quelle: ARD)

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Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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