web analytics

Am „Restaurant-Pranger“ – Ist das „Pankower Modell“ auch für den Barnim empfehlenswert?

Bei Verstößen gegen die Lebensmittelhygiene, verdreckten Küchen und verschimmelten Bierkühlanlagen geht das Bezirksamt Pankow seit gestern einen sehr offensiven Weg. Stellen die Kontrolleure schwerwiegende Mängel fest kommt der „Sünder“ auf eine Negativliste die online steht und für jedermann einsehbar ist. Dort verbleiben die „Schmuddel-Gastronomen“ so lange, bis den behördlichen Anforderungen Genüge getan ist.

Jens-Holger Kirchner (Grüne/B90) Bezirkstadtrat für Verbraucherschutz erhofft sich „ein Umdenken. Die Veröffentlichungen zeigen, dass es sich nicht lohnt an den Kosten für Reinigung, Desinfektion und der ordnungsgemäßen Lagerung von Lebensmitteln zu sparen“ sagte Kirchner gegenüber der Berliner Zeitung.
Unter den „Angeprangerten“ befinden sich u.a. 2  Filialen der Bäckerei-Kette „Kamps“ (z.B.  die in den Schönhauser-Arcaden). Hier beanstandeten die Prüfer u.a. Fliegenbefall und das Nichteinhalten der Kühlkette. Im „Sangeet“ an der Kastanienallee stieß  man auf „Rattenbefall der Lagerräume im Keller und unzureichende Lagerung von unverpackten Lebensmitteln“.

Übrigens, auch erfreuliche Bespiele werden im Berliner Norden nicht verschwiegen. Die Positivliste ist derzeit zwar noch recht überschaubar, aber demnach ist z.B. das „Cafe-Paula“ in der Florastraße 14 eine offensichtlich gute und saubere Adresse.

Inzwischen ist fast sicher, dass das „Pankower Modell“ in der Hauptstadt „Schule machen wird“.
Und wie steht es mit dem Berliner Umland?

Am
Am
Am

Ähnliche Artikel:

Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Du hast nen Slash zuviel in der verlinkten Negativliste …

    Ansonsten wäre für mich als noch relativ neu zugezogenem (wir sind seit unserem Umzug Mitte 08 hierher am Dauerrestauranttesten) erfreut, wenn es sowas auch für das Berliner Umland gäbe.
    Da hätten wir uns evtl. das ein oder andere weniger befriedigende Experiment ersparen können …

    Mich würde mal interessieren, ob es im Umland (10km Umkreis Bernau) ein Restaurant gibt, wo man so richtig lecker essen kann? Bin für jeden Tipp dankbar ;-)

  2. Ich würde es gut finden, wenn es im Barnim etwas ähnliches gebe. Mangelnde Hygiene im Lebensmittelbereich ist nicht hinnehmbar und gehört bestraft z.B. durch Meidung der Lokale durch die Kunden. Für die funktionierenden Einrichtungen wäre es ein Marketinganreiz in die Positivliste zu gelangen.

  3. Pingback: Essen und Trinken im Barnim: Ein Rückblick in eigener Sache