Alle Artikel im Februar 2009
Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Medien, Tags: Wasserturm Eberswalde, 1.336 mal gelesen
Freitag ist mir von allen Tagen definitiv der Liebste. Grund: Die Woche wurde nahezu erfolgreich überlebt. Das allein ist für mich immer wieder ein Grund zum Feiern. Als Mensch unter Menschen frage ich mich natürlich dennoch, wie sich andere „Brandenblogger“ auf`s Weekend vorbereitet haben.
Der Provinzblogger schenkt uns Zeit, indem er die Liste der Oscar-Gewinner schon mal vorveröffentlicht. Klasse, da kann ich mir den Fernsehmarathon sparen und am Sonntag früh zu Bett gehen. Gabriel hat sich in das Wesen der Honig-Pomelo vertieft und bietet wertvolle, reichbebilderte Hinweise zur sachgerechten Schlachtung der beliebten Pampelmusen-Kreuzung.
Brandenburgs Generalisten lüften (endlich!) das Geheimnis ihres jüngsten Bilderrätsels. Na klar, es war der Wasserturm in Kirchmöser. Komisch, auf die naheliegendsten Dinge kommt man oft zuletzt. Langanhaltendes, amüsiertes Kopfschütteln im Hause „Wirreswirken“ Eine Schranktür die wie Chewbacca von Star Wars klingen soll? Dinge gibt’s!
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Kultur, Tags: Interzone, 786 mal gelesen
Mit Musik ist alles möglich. Klingende Ausflüchte in Gewalt, Drogen, Betrug, Sex, Gotteslästerung und allerlei “Unappetitlichkeiten” andere Art. Damit wir uns noch etwas näher kennen lernen möchte ich Euch meine Top-Five „Schmuddellieder“ im Youtube-Beispiel vorstellen:
1. Interzone: Kinderlied
2.Frank Zappa – Bobby Brown
3. Erste Allgemeine Verunsicherung – Burli
4. Fischmob – Fick mein Gehirn
5. Interzone (schon wieder) – Armer Paul
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Es liegt offensichtlich in der Natur des Menschen, zu konkurrieren und mehr oder weniger sinnvolle Wettbewerbe zu veranstalten. Was uns Bloggern die Rankings, sind den Schönen dieser Welt ihre Miss-Wahlen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, denn scheinbar ist kein Thema zu dämlich und kein Kaff zu klein um nicht irgendeinen Contest auszurufen. Und so zieht der Tross selbsternannter Beauty-Queens Jahr für Jahr über die Dörfer und durch die Städte, um in schummrigen Diskotheken oder zugigen Einkaufszentren über den Laufsteg zu staksen.
Einige arbeiten sich hoch. Sabrina Schepmann (alias Sabrina Sandford) aus Nauen war Miss Barnim, Miss Havelland und wurde im Jahr 2000 zur „Miss Intercontinental“ gekrönt. Danach gab`s Jobs bei Armani, Versace, Victoria`s Secret und kleine Nebenrollen in Filmproduktionen. Heute soll Frau Schepmann als Fotografin und Musikerin arbeiten.
Wann die nächste “Miss Barnim” ausgerufen wird entzieht sich derzeit noch meiner Kenntnis. Ich hätte wohl ohnehin wenig Chancen. Auch zur Wahl von Miss und Mister Bernau werde ich, in realistischer Selbsteinschätzung, nicht antreten. Hier gibt es allerdings bereits Date und Location (am 25.04.2009 in der Bahnhofspassage Bernau).
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 Markus Meckel (Quelle: www.spdfraktion.de) Die meisten Abgeordneten des Deutschen Bundestages besuchen www.abgeordnetenwatch.de regelmäßig, beantworten die Fragen der Bürgerinnen und Bürger fleißig und artig. Viele von ihnen machen sich diese Website als “Werbeplattform” zur Vermittlung ihrer politischen Inhalte und Vorstellungen zu Nutzen.
Die MdBs Cornelia Behm (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) und Jens Koeppen (CDU) beispielsweise haben bislang auf jede der ihnen gestellten Fragen geantwortet. Vorbildhaft! Petra Bierwirth (SPD) hingegen gilt als Negativbeispiel. Doch was sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Meckel (Wahlkreis 57 Uckermark-Barnim I) auf Abgeordnetenwatch leistet, ist für mein Verständnis eine Frechheit.
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 Karen Oehler Die Vorsitzende der Eberswalder Stadtfraktion von Grüne/B90, Karen Oehler, hat sich in einer Pressemitteilung der Thematik um die B167n erneut angenommen. Sie bezieht sich damit auf die Posititionierung des Finowfurter Ortsvorstehers Wilhelm Westerkamp in der Märkischen Oderzeitung vom 18.02.09.
Hierzu Karen Oehler:
“Endlich werden auch von Lokalpolitikern anderer Parteien und Bündnisse die Nachteile und Probleme der Nordvariante der B 167n klar benannt. Wir begrüßen das und unterstützen die Initiative von Herrn Westerkamp für eine bessere Lösung ausdrücklich.”
Umweltverbände und Grüne hatten bereits im Raumordnungsverfahren in den 90er Jahren auf die genannten Nachteile und Konflikte – zu wenig Entlastung für die B167 alt, Beeinträchtigung des Üdersees, fehlende Erschließung von Finowfurt und Flugplatzgelände, schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis – hingewiesen und sich gegen diese Variante ausgesprochen.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Umwelt, Tags: Eberswalde, 2.048 mal gelesen
Wer trägt besonders stark zum Klimawandel bei? Dieser schwierigen aber wichtigen Frage ist Stefan Gössling, Professor an der FH-Eberswalde, in einem heute erschienenden TAZ-Artikel nachgegangen und hat dabei, rein statistisch betrachtet, die „Lohas“ als überdurchschnittliche Emissionsverursacher ausgemacht.
Die wer oder was bitte? Nun, eigentlich gehören “Lohas” (steht für „Lifestyle of Health and Sustainability“) zu den Guten. Sie kaufen brav im Bioladen ein, radeln gern und achten nicht zuletzt beim Energieverbrauch auf Qualität und Herkunft. Andererseits treibt sie ihr Bildungshunger, verbunden mit einem (wie gesagt, statistisch) überdurchschnittlich komfortablen Einkommen, oft in ferne Länder und die damit verbundene Vielfliegerei lässt die “Luftverschmutzungskasse” offenbar heftig scheppern.
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Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Vermischtes, Tags: Biesenthal, Ruednitz, 1.363 mal gelesen
 Wintermorgen in Rüdnitz, 17. Februar 2009
Der Winter hat Ostbrandenburg voll im Griff. Fünfzehn Zentimeter geschlossene Schneedecke hatten wir hier im Barnim schon lange nicht mehr für mehrere Tage.
Und es sieht weiter gut aus! Bis zum Wochenende soll es weitere Schneefälle geben, so dass Schlittenfahren im Barnim ein Vergnügen sein dürfte. Und ich werde nach langer Zeit mal wieder die Langläufer vom Dachboden holen und auf dem Berlin-Usedom-Radweg nach Biesenthal laufen.
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Die Wehrpflicht, in der Bundesrepublik Deutschland am 21. Juli 1956 eingeführt, hat zwar schon relativ lange Bestand, ist aber alles andere als unumstritten. Die Grünen halten sie für nicht mehr zeitgemäß und fordern die Abschaffung “(…)zugunsten von regulären Beschäftigungsverhältnissen in der Bundeswehr und Freiwilligendiensten in der Gesellschaft“. Die SPD plädierte 2007 für eine „freiwillige Wehrpflicht“ und geriet im Zuge dessen in einen heftigen Streit mit ihren christdemokratischen Regierungspartnern.
Jens Koeppen, CDU-Abgeordneter für den Wahlkreis 57 (Uckermark-Barnim I), ist vor einigen Tagen von einem User der Politplattform www.angeordnetenwatch.de um eine Stellungnahme zum Thema gebeten worden. Hier ein paar Auszüge seiner Antwort:
“(…)ich stehe zur Wehrpflicht und zum Grundwehrdienst in unserer Bundeswehr. Die Wehrpflicht hat sich bewährt und sie ist nach meiner Überzeugung auch zeitgemäß. Sie stellt ein geeignetes Instrument dar, um den neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen zu begegnen. Die Wehrpflicht ist zudem eine aktive Sicherheitsvorsorge für Deutschland und seine Bündnispartner. Die allgemeine Wehrpflicht in Deutschland hat wesentliche Vorzüge gegenüber einer Freiwilligenarmee. Sie ist als Spiegelbild der Gesellschaft eine Armee des Volkes.“
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Kultur, Tags: Eberswalde, 1.177 mal gelesen
Wenn in der Heimat die Stellen knapp werden kommt das Jobcenter manchmal auf die merkwürdigsten Ideen. So ergeht es auch Melkerin Eva, die sich plötzlich auf einer Schweizer Alm wiederfindet. Sohn und Freund bleiben zurück. In der Hütte ihre neuen Chefs Daniel gibt es viel zu tun. Nach und nach kommen sich der Käser und die Aushilfe auch menschlich näher. Die Deutsch-Schweizerische Koproduktion “Nur ein Sommer” wurde bereits im Jahr 2007 produziert und in Eberswalde, sowie den Schweizer Alpen gedreht. 2008 erhielt der Streifen den Förderpreis der DEFA-Stiftung. Kinostart in Deutschland ist der 12.03.2009.
Schauspielerin und Sängerin Anna Loos scheint die melkende Eva äußerst überzeugend verkörpert zu haben. Die Vorauswahljury des „Deutschen Filmpreises“ nominierte sie jedenfalls für die beste weibliche Hauptrolle.
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Geschrieben von Hartmut Lindner in Achtung, Satire!, Tags: Braunkohle, Potsdam, 1.243 mal gelesen
Nein, richtig rechnen konnte der Igel eigentlich nicht. Er hatte aber dennoch eine gute Nase, so ein süßes Igelnäschen, fürs Geschäft. Seine Preise waren nicht knapp, sondern eher etwas großzügiger kalkuliert, so dass die Gewinne immer stimmten. Seriöse Geschäftsleute, die auf die Ausgewogenheit von Preis und Leistung geeicht waren, die auf Nachhaltigkeit der Geschäfte und Geschäftsbeziehungen achteten, rümpften über den Zuzügler die Nase, mussten aber bald feststellen, dass der Schwede dank seiner vielen Töchter, die er in die Welt gesetzt oder schlicht zugekauft hatte, marktbeherrschend geworden war. Ihm gehörte alles, was mit Luft, Wasser, Boden und Feuer zu tun hatte, so dass er jedem seine Konditionen diktieren konnte. Da war guter Rat teuer, da wurde die Atemluft knapp.
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