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Walzwerk Finow – Entlassungen auf Druck der „Deutsche Bank AG“?

Eine ebenso aktuelle wie beunruhigende Nachricht stellte der rbb vor wenigen Minuten ins Netz. Demnach plant die „Walzwerk Finow GmbH“ Entlassungen in einer Größenordnung von rund 20 % ihrer derzeit 156 Mitarbeiter. Als Grund hierfür wird u.a. ein starker Auftragsrückgang genannt. Während die“ IG Metall“ Verhandlungserfolge gegenüber der Geschäftsführung erhofft mehren sich die Anzeichen, dass besonders Kreditgeber „Deutsche Bank“ auf einen erheblichen Stellenabbau dringt.

In den letzten Jahren hatten sich die Walzwerkler auf „die Herstellung von geschweißten Stahlrohren und kalt umgeformten Stahlprofilen spezialisiert“ und wurden „ein erfolgreicher Zulieferbetrieb der Automobilindustrie“.
(Quelle: www.wikipedia.de)

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

6 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. 20%??? Das ist der Hammer und eine Frechheit. :-(
    Arbeitnehmer sind Menschen, die von ihrem Lohn sich und ihre Familien ernähren müssen und keine Dispositionsmasse!
    Mal sehen, wie die IG Metall auf diese Hiobsbotschaft reagiert und handelt.

  2. Hier stelle ich nochmal die Meldung des rbb rein, falls sie von der Homepage verschwinden sollte:

    ——————————-
    Arbeitsmarkt
    Entlassungen im Walzwerk Finow

    Das Walzwerk Finow (Barnim) will ein Fünftel seiner Mitarbeiter entlassen. Das erfuhr die rbb-Nachrichtensendung „Brandenburg aktuell“ am Donnerstag von der Geschäftsleitung des Unternehmens.

    Als Zulieferer für die Automobilindustrie muss das Werk derzeit einen Auftragsrückgang von bis zu 75 Prozent verkraften.

    Die IG Metall will durch Verhandlungen mit der Geschäftsleitung die Entlassungen noch verhindern. Allerdings dränge vor allem die Deutsche Bank als Kreditgeber auf einen Personalabbau.
    Stand: 26.02.2009 15:17
    ——————————-

    Was ist denn nun Fakt? Sind die geplanten Entlassungen vom Tisch? Warum berichten die lokalen Medien nicht davon? Mit keinem Artikel oder TV-Bericht. Wo bleiben die Infos? Ist das Thema so unwichtig?

  3. Dies habe ich auch noch gefunden, in der Märkischen Allgemeinen: Link

    Starker Auftragsrückgang
    IG Metall: Entlassungen beim brandenburgischen Walzwerk Finow
    Eberswalde – Die Walzwerk Finow GmbH Eberswalde (Barnim) will etwa ein Fünftel ihrer Mitarbeiter entlassen. Mit dem Betriebsrat liefen derzeit Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan, sagte ein Sprecher der IG Metall heute in Eberswalde (Barnim).

    Er bestätigte eine Vorab-Information des RBB-Fernseh-Nachrichtenmagazins „Brandenburg aktuell“. Demnach will sich die Geschäftsführung von 36 der rund 200 Beschäftigten trennen. Der Betriebsrat will dem Sprecher zufolge versuchen, die Anzahl der Betroffenen so gering wie möglich zu halten und auch Möglichkeiten aus dem Konjunkturpaket II zu nutzen.

    Im Unternehmen waren Geschäftsführung und Betriebsrat vorerst nicht erreichbar. Das Unternehmen ist ein Zulieferer der Automobilindustrie. Eine zügige Lösung sei vonnöten, sagte der Gewerkschafter. Dem Bericht zufolge muss das Walzwerk derzeit einen Auftragsrückgang von bis zu 75 Prozent verkraften. dpa

  4. Ich wünsche der IG Metall und dem Betriebsrat harte und gute Verhandlungen, das Bestmögliche für die Belegschaft des Walzwerkes Finow zu erreichen! Meine Solidarität haben sie.

  5. Also es werden ca. 36 Mitarbeiter entlassen bzw. wurden entlassen.
    Tja die Wirtschaftskrise verschont auch nicht unsere Region und unsere Betriebe nicht. :-(

    Ein muss aber noch gesagt werden bis ca. September letzten Jahres wurden sogar mehrere Mitarbeiter neu eingestellt usw.
    Zu diesem Zeitpunkt war ja noch nicht die Folgen Finanzkrise zu sehen und die Metal-und Stahlbranche war bis dahin sehr erfolgreich.

    Ja mich hat es auch verwundert das die lokale Presse eigentlich gar nichts darüber geschrieben hat! Aber der MOZ sind wohl andere Themen wichtiger…

  6. Hire and Fire allgegegenwärtig.
    Vielleicht wollte man sich gleichzeitig auf diese Weise einigen „unangenehmen“ Mitarbeitern entledigen.
    Die Finanzkrise ist das eine, dass die Metallbranche eine sehr zyklische ist, das andere. Doch branchenspezifische Eigenarten sollten nicht zum Nachteil der Beschäftigten werden.
    Ich vermisse hier auch die mahnenden Worte der regionalen Politik.
    Entlassungen sind nicht nur von firmeninterner, sondern auch von gemeinschaftlicher Relevanz.