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Genmais-Versuch in Werneuchen: Syngenta will GA21-Mais im Barnim testen

In diesem Jahr wird es im Barnim erstmals seit 2001 wieder gentechnisch veränderten Mais auf dem Acker geben. Ein Landwirt aus Werneuchen hat seine Fläche dem transnationalen Konzern Syngenta zur Verfügung gestellt. Dieser wird ca. 9.000 m² mit Genmais bestellen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um den an vielen anderen Brandenburger Standorten angebauten MON 810-Mais von Monsanto. Syngenta benutzt die Fläche um den Genmais namens GA21 zu testen. Dieser ist noch nicht für den kommerziellen Anbau zugelassen. Es handelt sich also um einen Versuch im Freiland. Ausgang ungewiss.


Abb: Medienmitteilung von Syngenta zum gewonnenen Patentstreit gegen Monsanto (2006)

Der Genmais GA21 ist resistent gegen das firmeneigene Totalherbizid Touchdown (Wirkstoff Glyphosat). Wie sein Name schon suggeriert wird alles platt gemacht, was mit dem Herbizid in Berührung kommt – außer dem GA21-Mais. Dieser wurde gentechnisch so verändert, dass er die Chemie-Kur unbeschadet überstehen kann. Im Gen-Labor wurden dem Mais Bestandteile von Reis und einem Agrobakterium eingeschleust. Von Natur aus wären die drei bestimmt nie zusammen gekommen.

Gegen das Vorhaben hat sich bereits Protest geregt. Imker aus der Region, Nachbarn und andere Landwirte finden den Versuch alles andere als gut. Er gefährde ihre Existenz, wird beklagt. Beispielsweise könne der GA21-Mais andere Maispflanzen in der Nähe verunreinigen. Trotz eines so genannten Sicherheitsabstands von 200 Metern kann das nicht ausgeschlossen werden. Und den Bienen seien Sicherheitsabstände sowieso egal, wird von Imkern erwidert. Wenn sich keine anderen Blüten anbieten, fliegen Bienen auch Mais an. Dabei sammeln sie den gentechnisch veränderten Pollen, welcher später dann im Honig zu finden ist. Bei so viel Kritik bleibt Werneuchen in diesem Jahr Ärger wohl nicht erspart. Demos folgen den Freisetzungsversuchen regelmäßig.

Der Versuch findet auf einem Acker in Weesow, einem Ortsteil von Werneuchen, statt. Er wird von Syngenta oder einem Auftragnehmer durchgeführt. Ziel ist die Wirksamkeit des Herbizids und die Eigenschaften des Genmais zu überprüfen.

Bis zum Jahr 2012 geht der Pachtvertrag, so dass theoretisch drei Jahre lang Genmais getestet werden kann. Danach folgt ein Jahr der Nachbeobachtung. Der Versuch wird noch an zwei anderen Standorten durchgeführt. In Herzberg/Elster und in Eichenbarleben. Bis Anfang April kann beim Bundesamt für Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit gegen alle drei Versuchsflächen noch Widerspruch eingelegt werden.

Weitere Infos unter www.gentechnikfreies-brandenburg.de

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20 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Hallo Christian,

    noch ist es nicht raus, ob es wirklich Gen-Mais auf Barnimer Feldern geben wird. Angesichts der drohenden Gefahr müssten sich die zahlreichen Barnimer Gegner allerdings noch konsequenter vernetzen und Gegenaktionen anbieten. In diesem Zusammenhang müssen wir uns schnellstmöglich unterhalten.

  2. Wegen des Genmaises vor meiner Tür stehen mir die Haare zu Berge.

    Inzwischen habe ich mit dem Bürgermeister der Stadt Werneuchen und dem Ortsbürgermeister von Weesow gesprochen. Keiner von beiden spricht sich gegen diese Maßnahme aus. Nach dem Moto: „früher haben auch alle geglaubt, dass Menschen sterben werden, wenn ein Zug eine höhere Geschwindigkeit als 25kmh erreicht…“

    Welcher Landwirt seine Felder zur Verfügung stellt, ist hier in Weesow auch bekannt. Doch man spricht nicht drüber!!!
    Werden die entsprechenden Landwirte eigendlich für die Zurverfügungstellung des Landes honoriert??
    Falls ja interessiert mich natürlich in welcher Höhe!

    Bis jetzt habe ich erst mit einer Frau aus Weesow gesprochen, die wie ich ebenfalls gegen dieses Experiment ist. Am Montag werden wir gemeinsam zur Sprechstunde des Ortbürgermeisters gehen. Was auch immer dabei herauskommen mag.

    Mein Problem ist, dass ich überhaupt nicht weiß, wie ich gegen diese Anpflanzungen angehen soll und kann, und das meine zeitlichen und energetischen Kapazitäten für intensive Recherchen nicht ausreichen,
    geschweige denn dessinteressierte Menschen zu überzeugen.

    Weesow hat sowieso keinen besonders guten Ruf, unter anderem wegen seiner Rechtslastigkeit, da brauchen wir hier nicht noch unberechenbare Genbomben und Monopolanbahnungexperimente.

    Daher äußere ich in diesem Forum mal einen Wunsch:
    Ich wünsche mir hier auf dem Barnim-Blog Aufklärung und Unterstützung, um diese Anpflanzung doch noch zu verhindern.

    Ich freue mich auf alle Wunscherfüllenden…

    Godiva

  3. Wie wäre es mit einer Unterschriftensammlung? Ich wäre auf jeden Fall dabei! Ich kann ja mal eine Unterschriftenliste erstellen und sie Karl-Heinz schicken, damit er sie hier zum Download einstellt. Oder gibt es bereits eine solche Liste?

    Das Umweltinstitut in München hat auch eine Unterschriftensammlung gegen den Anbau von Kartoffeln mit Cholera-Genen initiiert. Ich denke, das ist zwar nicht viel, aber zumindest ein Mittel, um dem Bürgermeister und anderen Entscheidungsträgern zu zeigen, dass viele dem nicht so gleichgültig gegenüber stehen. Negative Folgen der Genmanipulation sind ja bereits nachgewiesen worden! Ich finde es schlimm, wie schleichend sich das immer weiter ausbreitet. Und wie wenig man in den Medien als Anwohner und damit auch unfreiwillig Betroffener informiert wird.

    Ist denn die Entscheidung schon endgültig getroffen? Mit Sicherheit wird sich das finanziell für den Landwirt lohnen und zwar nicht wenig!

  4. Hallo Bettina,

    ja, wenn es um wirtschaftliche und überhaupt um Macht geht, wird natürlich geschwiegen oder nur über das Allernotwendigste informiert und dann den eigenen Interesse entsprechend. Und es geht hier auch niemals darum den Hunger der Welt abzuschaffen, sondern lediglich die eigene Habgier zu befriedigen.

    nein, eine endgültige Enscheidung ist wohl noch nicht getroffen, denn es ist noch möglich Einwendungen abzugeben, im Stadthaus Werneuchen. Und beim Bundesministerium für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

    Heute Abend werde ich, wie gesagt, mit unserem Ortsbürgermeister sprechen und morgen Abend bekomme ich weitere Informationen im GKR (GemeindeKirchenRat)

    Unterschriften Liste ist eine gute Idee. Vielleicht sind sie ja mit Info-Blättern zu kombinieren.

    Godiva

  5. Einwendungen gegen den Ga21-Versuch sind beim Aktionsbündis Gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin-Brandenbrug zu finden:

    http://www.gentechnikfreies-brandenburg.de/html/einwendung-mais-2009.pdf

    Das ist zwar keine klassische Unterschriftensammlung, aber erstens läuft das schon und zweitens hat es mehr Wert als eine Unterschriftensammlung, denn es entspricht der Fortmalität im Antragsverfahren für diese GA21-Freisetzung in Weesow (bzw. an den anderen drei Standorten)

  6. Hallo Christian,

    vielen Dank für den Link zur Einwendung.

    Ich habe mich inzwischen nach den Verantwortlichkeiten erkundigt.
    Für die Folgen der Freisetzung von gentechnisch veränderten Pflanzen liegt die Verantwortung bei uns Verbarucherinnen und Verbrauchern.

    Weder unsere Regierung, noch eine Partei, weder die Landwirte und – wirtinnen geschweige denn die Pharmakonzerne selbst übernehmen irgendeine Veratnwortung. Siehe folgenden Streitfall:
    Link

    Für Landwirte, die durch gentechnisch verseuchte Pflanzen geschädigt wurden, gibt es soviel ich weiß keine Entschädigung…

    Im GemeindeKirchenRat der Stadt Werneuchen haben wir einstimmig für eine genpflanzenfreie Landwirtschaft und somit gegen die Freisetzung von Genmais in Weesow und im Barnim gestimmt.

    Also nocheinmal:
    Ich wünsche mir massenweise Unterstützung für einen genPflanzenFreien Barnim

    Godiva

  7. Pingback: Der Wind des Widerstandes - Bundesweite Tagung gegen die Agro-Gentechnik in Eberswalde

  8. Pingback: !!Gute Nachricht!! Weesow und der Barnim bleiben GenMaisFrei : )

  9. Frau von Freienthal,

    heute ist der 8. April 2009.
    Am 15. Februar haben Sie in diesem Blog den Ort Weesow und damit alle Einwohner als rechtslastig bezeichnet. Der Kommentar ist hier zu lesen.
    Auf unserer letzten Einwohnerversammlung im Ort haben Bürger mit Recht auf Ihren Kommentar verwiesen und sich über Sie und Ihre Äußerungen beschwert.
    Sie haben über den Ortsvorsteher von Weesow verlauten lassen, dass Ihnen diese Worte „im Eifer des Gefechts nur so rausgerutscht “ sind. Sollten Sie es damit wirklich ernst meinen, stellt sich mir die Frage, ob dies wirklich so ist.
    Ich habe Sie bereits aufgefordert, sich öffentlich bei den Einwohnern von Weesow zu entschuldigen und tue dies hier nun wieder.
    Sie haben kein Recht, so über uns zu reden; zumal Ihnen dafür jegliche Beweise fehlen und Sie nicht so aktiv am dörflichen Leben teilhaben, dass Ihnen eine solche Aussage auch nur im Entferntesten zusteht.
    Entschuldigen Sie sich! Es wird Zeit!
    Jan-Pierre Habicht; auch im Namen sehr vieler Weesower

  10. Sehr geehrter Herr Habicht,

    bleiben wir mal bei den Fakten: Frau von Freienthal hat keinesfalls alle Einwohner als rechtslastig bezeichnet. Wenn man sich die letzten Wahlergebnisse anschaut, wäre solch eine Behauptung auch nicht haltbar. Das Gegenteil ist doch der Fall. Bei der letzten Bundestagswahl gab es in Ihrem Dorf 42,6% Stimmen für die SPD und 21,3 % für die PDS, eine satte rot-rote Mehrheit. Ihre CDU hat nur 20,6% erhalten, die NPD sogar nur eine Stimme (0,7%). Also, lassen Sie die Kirche im Dorf, und gestehen Sie anderen auch mal einen Versprecher zu.

    Frohe Ostern!

  11. Herr Wenzlaff,
    danke für Ihre schnelle Antwort in diesem Blog.
    Einige kleine Bemerkungen seien mir an dieser Stelle erlaubt:
    Frau von Freienthal hat natürlich nicht etwa die Einwohner als rechtslastig bezeichnet, sondern den „Ruf“ Weesows. Nach meinem Dafürhalten ist dies sogar eine höhere Stufe der Beschuldigung, denn einen „Ruf“ muss man sich erst mal erarbeiten. Aber vielleicht war es ja nur eine unüberlegte Wortwahl. Und es ist ja auch nur ein Blog; journalistische und stilistische Kostbarkeiten sind also nicht zu vermeiden-leider.
    Ob die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl eine Rolle dabei spielen, wage ich zu bezweifeln. Zur Klärung des hier bestehenden Problems taugen sie wohl nicht. Zweifellos unpassend auf diesem Kommunikationsniveau ist der Satzaufbau Ihres Schreibens. In einem Satz fassen Sie die Ergebnisse der satten rot-roten Mehrheit zusammen; in einem zweiten Satz die Ergebnisse der CDU und der NPD-eine stilistische Kostbarkeit?
    Eine letzte Anmerkung-auch wenn dies hier eigentlich nicht hergehört: Es handelt sich nicht um „meine CDU“. Ich bin nicht Mitglied der CDU und auch nicht Mitglied einer anderen Partei-eine journalistische Kostbarkeit?
    Ihre Einlassungen haben mich leider nicht davon abgebracht, meine Forderung erneut zu stellen:
    Frau von Freienthal: Entschuldigen Sie sich!

    Jan-Pierre Habicht

  12. Sorry, Herr Habicht, dann müssen die Angaben auf der Webseite der CDU Werneuchen falsch sein. Dort steht, dass ein Jan-Pierre Habicht für die CDU im Ausschuss für Wirtschaft und Soziales sitzt. Womöglich ein Namensvetter.

    Meine Aufzählung der Weesower Wahlergebnisse ist eine einfache Aufzählung, da müssen Sie nichts hinein interpretieren. Der Vollständigkeit halber nenne ich auch noch die 7,3% für die Grünen und die 6,6% für die FDP. Ich kann aus diesen Wahlergebnissen (und den oben genannten) beim besten Willen keine „Rechtslastigkeit“ in Weesow erkennen. Im Gegenteil. Die Weesower Bevölkerung wählt mehrheitlich sozialdemokratisch und kommunistisch. Aber das hatte ich ja schon geschrieben.

  13. @Karl-Heinz
    Ich möchte vom eigentlichen Thema nicht noch weiter entfernen, aber der Begriff „kommunistisch“ im Zusammenhang mit der Partei „Die Linke“ ist nun wirklich nicht mehr zeitgemäß.

    @“Jan-Pierre Habicht“
    Vielleicht sollten Sie sich hier im Blog ein anderes Synonym zulegen, dann würde eine Verwechslung mit realen Akteuren im Raum Weesow nicht stattfinden. Am einfachsten wird es aber immer noch sein, den realen Namen zu verwenden!

  14. @Andreas:
    Häh, seit wann gibt es in der LINKEN keine Kommunisten mehr? Das solltest Du mal mit deren Kommunistischer Plattform besprechen. Link
    @Andreas + Karl-Heinz:
    Ohne jetzt inhaltlich auf die Aussagen von Herrn Habicht einzugehen, hat der zum Thema CDU lediglich behauptet nicht Mitglied zu sein.
    Das verträgt sich durchaus mit einer Berufung zum sachkundigen Einwohner.

  15. @Stefan: viermal richtig. Zu deinem dritten Satz: das ist auf der Werneuchener CDU-Website nicht ganz klar zu erkennen, wer Mitglied ist und wer nicht. Aber natürlich hast du Recht. Ich hätte ja auch einfach anrufen können.

  16. Meine Herren,
    und das alles kurz vor Ostern!
    Schön, wo so ein kleiner Ausflug in die weiten des Webs hinführt.
    Damit die Formalien nicht noch weiter diskutiert werden müssen, obwohl ich ausdrücklich betone, dass es nicht zur Sache gehört:
    1. Mein Name ist Jan-Pierre Habicht (kein Fanta-Name; ich bin es wirklich und habe bis eben nicht geglaubt, dass es Verwechslungen geben könnte)
    2. Ich bin Mitglied des Ortsbeirates Weesow und kandidierte parteilos auf der Liste der FDP bei der letzten Kommunalwahl für den Ortsbeirat
    3. Ich bin sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Wirtschaft und Soziales
    4. Das alles ist für mein Anliegen völlig nebensächlich.
    5. Da Sie offensichtlich keinen Beitrag zur Sache leisten wollen (zur Erinnerung: es geht um meine Forderung an Frau von Freienthal) schlage ich vor, sich des Themas zu entledigen.

    Herr Wenzlaff: Sie könnten auch noch weitere Wahlergebnisse aufführen, um die Rechtslastigkeit Weesows in Frage zu stellen bzw. das Gegenteil zu beweisen. Wir denken ja quasi fast ähnlich. Leider hat Frau von Freienthal, nachdem sie plötzlich entdeckt hat, das Gen-Mais vor der eigenen Haustür nicht lustig ist (sie wusste ja vorher gemäß Kommentar nicht so richtig, wie man mit einer solchen Situation umgeht), einen kleinen populistischen Feldzug begonnen und gedacht bzw. wenigstens vermutet, dass alle kleinen Kinder der Flötenspielerin hinterdrein laufen.
    Aber entweder war die Flöte verstimmt oder es waren nicht genug Kinder da; jedenfalls blieb Frau von Freienthal wegen fehlenden Zuspuchs wohl nichts weiter übrig, als scharf zu schießen. Aus Sicht der Weesower Leser dieses Blogs ging dieser Schuss leider nach hinten los oder besser: Rohrkrepierer!
    Aber trösten Sie sich: Auch Einwohner anderer Ortsteile (Hirschfelde) haben sich auf übelste Art und Weise über Weesow ausgelassen, nachdem sie ihre Feindschaft gegenüber GVO entdeckt hatten; öffentlich und auch vor Frau von Freienthal. Reaktion: keine! Gleiches gilt auch für meine Forderung an Frau vF: Keine Reaktion.
    Also: Name stimmt; Partei nicht; Funktion stimmt.

    Frau von Freienthal: Entschuldigen Sie sich!

    Jan-Pierre Habicht

  17. Hallo Herr Habicht,

    schön, dass Sie wieder da sind. Ich habe heute zwei oder dreimal versucht, Sie telefonisch zu erreichen. Leider habe ich Sie nicht erreicht. Es wäre schön gewesen, wenn ich Sie schon am 7. März in Weesow kennengelernt hätte, als ich die Podiumsdiskussion in der Kirche moderiert habe. Die Kirche war recht voll, deshalb weiss ich garnicht, ob Sie dabei waren. Vom Werneuchener CDU-Fraktionsvorsitzenden über Kreistagsabgeordnete verschiedener Parteien bis zur Europaabgeordneten der Grünen ein breites Spektrum der poltischen Meinungen und eine gute Diskussion. Frau von Freienthal war auch da und hat die auswärtigen Gäste begrüsst. Das wäre eine gute Gelegenheit gewesen, ihr Missverständnis zu klären.

    Aber holen Sie es doch einfach nach. Machen Sie doch den ersten Schritt, seien Sie Kavalier und gehen Sie einfach mal bei Ihrer Nachbarin vorbei, vielleicht mit einem kleinen Ostergruss und ein paar netten Worten. Weesow ist viel zu schön, um sich gegenseitig Stress zu machen.

    Ich wünsche Ihnen ein Frohes Osterfest!

  18. @Karl-Heinz Wenzlaff
    Ooooh, jetzt wird es hier ja richtig kuschelig-harmonisch ;-).

    @Stefan Stahlbaum
    Ich habe nie behauptet, dass es bei den Linken keine Kommunisten und Alt-Stalinisten gibt. Dies macht sie aber nicht zu einer kommunistischen Partei. Sie ist maximal eine sozialistische Partei. Und einige wesentliche Grundzüge und Forderungen sind ursozialdemokratisch und gewerkschaftsnah im ursprünglichen Sinne.

  19. Liebe Frau von Freienthal,
    Sehr geehrte Herren im Blog(thema),

    Zum ersten, Herr Habicht ist nicht Mitglied der CDU , sitzt aber auf Vorschlag der CDU/FDP Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Soziales.

    Die Partei „SED/PDS/LINKE“ ist für mich eine kommunistische und in Teilen extremistische Kaderpartei. Der Wandel vom Saulus zum Paulus hat nie stattgefunden.

    Ich denke, Dank an Herrn Wenzlaff, Weesow hat einen linken Ruf, alles andere wäre subjektiv.

    Aber was heißt „Links“, wenn wir diese Begrifflichkeiten schon verwenden. Links ist also „SED/PDS/LINKE“ und SPD, was ist dann die CDU? Nach diesem Maßstab rechts. Gut, dann kann ich mit der Aussage von Frau von Freienthal leben. Denn ich denke nicht, dass Frau von Freienthal die Absicht hatt,e Weesow in die rechtsextremistische Ecke zu stellen.

    Die Meinungsäußerungen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Werneuchen, die Ortsteile sind hier inbegriffen, sind und waren gut, und haben im Endeffekt eine Lösung gebracht. Man muss nicht mit jedem einer Meinung sein, eine in der Sache zu haben, hilft aber manchmal weiter. Dafür allen meinen Dank.

    Heute am Karfreitag gedenken wir dem Tode Jesus Christus. In Stille.

    Ich wünsche Allen für die Nächsten Tage, Einkehr und Friede.

    Mathias Wiegand
    CDU Fraktionsvorsitzender Werneuchen