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Volksbegehren „Keine neuen Tagebaue“ gescheitert – Reaktionen Brandenburger Blogs

Das Scheitern des Volksbegehrens „Keine neuen Tagebaue“ ist in den letzten 2 Tagen bereits vielfach diskutiert worden. Wir haben mal nachgeschaut was die „Märkische Blogosphäre“ sagt.
andI vom Rammblog, der quasi in letzter Sekunde unterzeichnete, klingt frustriert.

„Tja, da war die Last-Minute-Unterschrift heute dann wohl auch noch für die Katz. Das Volksbegehren ist gescheitert. Darf sich Vattenfall also weiter den Hals voll baggern….“

Auf dem Blog der „Piratenpartei“ beschäftigt man sich mit der Ursachenanalyse:

„Am Fall des Volksbegehrens “Gegen neue Tagebaue” wurde deutlich, das Freie Sammlungen in einem Flächenland mindestens möglich werden sollten und Unterschriften nicht an weit entlegene, schlecht informierte und selten geöffnete Ämter gekoppelt werden sollten.“


„Vattenfall“ und die Landesregierung, heißt es weiter:

„sollten sich jetzt nicht zurücklehnen und glauben, das ihre Auffassung von der Zukunft der Lausitz bestätigt worden sei. Denn die Unterschriftenanzahl des Volksbegehrens kann nicht als Maßstab dienen. Das was da passiert ist, sollte daher ein Nachspiel haben sonst verliert die Politik noch mehr an Glaubwürdigkeit in seine Bürgernähe.“

„Bürokratische Hürden müssen sein“ kontert da „der-ostsee.com“ aus Cottbus.

„Der Unterschreibende sollte sich mit dem Thema schon auseinandergesetzt haben und von sich aus handeln und nicht im Vorbeigehen mal irgendwo unterschreiben.“

Es folgt ein Bekenntnis zur Braunkohleverstromung:

„Es kann also immer nur ein Kompromiss werden, der in der Lausitz die Braunkohle in den Mix mit einbindet. Es hilft also nichts die Kohle zu verteufeln, sondern die Verwendung der Braunkohle muss klimafreundlicher werden.“

Volksbegehren
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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Schade, ich hätte gedacht, dass das Ziel erreicht wird. Na mal sehen, wie es weiter geht.

    Sonnige Grüße