web analytics

TV-Tip: Restaurant „Versunkene Glocke“ in Wandlitz morgen bei „Rach der Restauranttester“ auf RTL

Christian Rach, Sternekoch und Restauranttester in Diensten von RTL, kommt immer dann wenn es in Deutschlands Profiküchen brennt. Zerstrittenes Personal, fehlende Geschäftskonzepte, verdreckte Küchen … diese und andere Unzulänglichkeiten haben schon so manches gastliche Haus in die Pleite getrieben. Die „Versunkene Glocke“ in Wandlitz hatte über viele Jahre einen ausgezeichneten Ruf. Inzwischen ist der Lack fast vollständig ab. Als Sündenbock ausgemacht: Chef Wolfgang Rakitin. Gourmet-Report gibt einen „Vorgeschmack“ auf das, was morgen ab 21:15 Uhr im TV zu sehen sein wird.

„Chef Wolfgang wirkt unmotiviert, überfordert und faul. In den wenigen Tagen werden hier nicht alle nötigen Veränderungen vorgenommen werden können. (…) Zu allererst muss entrümpelt und aufgeräumt werden. Zusammen mit Vater und Sohn überarbeitet Christian Rach die Speisekarte. Der 30-jährige Martin und sein Koch Thomas stürzen sich mit Begeisterung in die Herstellung der neuen Gerichte.(…) Alle Hände werden benötigt. In all dem Arbeitstrubel fällt einer besonders auf – Chef Wolfgang Rakitin. Aber nicht durch Motivation, sondern durch Langsamkeit und Unfähigkeit. Immer wieder muss Christian Rach ihm sagen, wo es lang geht.“

Was am Ende rauskommt wird man sehen. Noch jedenfalls scheint die „Versunkene Glocke“ zu leben und lädt morgen zu einem gemeinsamen Fersehabend ein. Telefonische Reservierungen werden unter (033397) 2 18 70 gern entgegengenommen.

TV-Tip: Restaurant
TV-Tip: Restaurant
TV-Tip: Restaurant

Ähnliche Artikel:

26 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Schwer vorstellbar, dass ein Nischensender für bildungsferne Schichten ein gutes Restaurant wirklich in den Ruin treiben könnte. Aber diese Beschreibung klingt tatsächlich nicht so lecker.

  2. @Karl-Heinz:
    Das „in den Ruin treiben“ bekommen die in der Reihe vorgestellten Restaurantbetreiber ganz gut selbst hin. Herr Rach kommt natürlich als Retter (was nicht immer gelingt).
    Wen meinst Du eigetlich mit „bildungsferner Nischensender“, RTL? Bildungsfern lasse ich ja noch gelten, aber sprechen wir nicht vom Deutschen TV-Marktführer?

  3. Naja, 11,8% Marktanteil in Deutschland sind für einen luxemburgischen Sender mit Kölner Außenstelle sicher eine ganze Menge. Aber ist RTL damit Marktführer?

  4. So war jedenfalls mein Kenntnisstand und über viele Jahre war das richtig. Inzwischen haben sich die öffentlich-rechtlichen offensichtlich wieder etwas gefangen. 2008 war ZDF (13,4%) vor ARD(12,5) und RTL(11,7).

  5. Oh, sogar nur 11,7 Prozent. Aber wenn heute abend um 21:15 Uhr alle Barnimer bei Rach, der Restauranttester zusehen, kommen sie auch wieder auf 11,8%.

  6. Erste Lektion: Forelle und Krautsalat geht gar nicht.
    Zweite Lektion: Kochen nach Farben ist Quatsch.
    Das Essen ist dennoch gut. Lecker sogar…Na bitte!

  7. Eine Empfehlung des Restauranttesters: Hier würde eine Abrissbirne Sinn bringen. Warum, so die Frage an den Restaurantchef, habt ihr Euch für eine solche Bruchbude entschieden?
    Weiter gehts, mit „Erste Hilfe Maßnahmen“.
    Das Essen schmeckt übrigens noch immer.

  8. 3 Tage Zeit um aufzuräumen und Licht ins dunkle Gaststübchen zu bringen. Chef Wolfgang grummelt.Küche dicht? Is doch so schönet wetter.Da kommen die Leute.Ach ja?
    Rach geht indess zu Spreeradio, Werbung machen.

  9. Wolfgang,Wolfgang Wolfgang…tststs…
    Glocke-Chef Rakitin übt sich weiter in der „Kunst des Langsamen“. Rach motiviert mit lustigen Stories über Taubenfang.
    Der „Gruftcharakter“ des Restaurants schwindet. Wolfgang lächelt.
    Und jetzt gibt`s erstmal „neue Nudeln“.
    Das Essen, so hörte ich grade, schmeckt noch immer (nur besser).

  10. Trommelwirbel.Eröffnung der „Versunkenen Glocke“ nach beschwerlichen Tagen.Wetter ist scheiße, Hütte trotzdem voll. Hochdruck in der Küche. Wolfgang „lustwandelt im Garten.

  11. Sieg, Sieg, Sieg… das Restaurant-Publikum ist begeistert (und das liegt sicher nicht an RTL). Rach kuschelt mit Junior-Chef Martin und gibt Rakitin senior noch eine letzte Therapiestunde:
    „Lerne Gastgeber zu werden!“
    Nach 5 Wochen kommt der Sternekoch kontrollieren.
    Wolfgang hat noch Fabelpüppchen aufgestellt.
    ChristianRach schwelgt in der Faszination des Einfachen:
    Fisch, gute Bratkartoffeln,gratinierter Fenchel…alles wird gut, so leicht geht das!

    Na jut, im Sommer kiek ick mir dit Janze och mal an.
    Wolfgang halt durch!

  12. Ich kenne die Glocke seit 35 Jahren, schon schöne Stunden zu gebracht, muss mal wieder hin. KLempo

  13. An Stimmungsberichten vom heutigen „Public Viewing“ in der „Versunkenen Glocke“ wäre ich übrigens sehr interessiert. Gab`s Freibier?

  14. Die Glocke war früher Zwischenstation – Liepnitzsee – Einkauf in Wandlitz und zurück – das letzte Mal als ich da war, gab es da noch eine Juk-Box

  15. Also, ich finde die Sendereihe nicht schlecht. Zwar fragt man sich bei Rach immer, ob es in Deutschland noch Gewerbeaufsichtsämter gibt, denn die meisten der von ihm gestylten Schuppen gehören sicherlich wegen Dreck und Müll geschlossen. M.E. wird auch immer wieder klar, dass bisher keine Firma deshalb bankrott ging,weil die kleinen Angestellten oder Arbeiter (oder Köche und Kellner) zu faul waren. Auch bei den bisherigen Rach-Objekten – Berlin, Max-Beer-Str. oder Gelsenkirchen oder Güstrow habe ich gesehen – stank der Fisch immer am Kopf. Natürlich ist die Sendung sensationslüstern aufgemacht und es fehlt letztendlich die betriebswirtschaftliche Analyse des Geschäfts. Aber man kann selbst als Zuschauer etwas lernen. Und wenn auch nur, wo man in den Restaurants garantiert immer die Dreckecken findet…

  16. @Karl-Heinz … ich habe gerade mal nachgeguckt: – insgesamt 5,93 Millionen Zuschauer waren dabei, als Rach die „Versunkene Glocke“ sanierte, – der Marktanteil lag bei starken 18,4 Prozent, – 3,31 Millionen junge Zuschauer reichten für 24,9 Prozent Marktanteil … Du meintest doch mit Nischensender nicht etwa die einstigen Platzhirsche … ;-)

    Ich frage mich schon seit einiger Zeit, wo denn eigentlich die so genannten bildungsfernen Schichten zu suchen sind? Das durch RTL angezogene Publikum sah gestern in der Versunkenen Glocke extrem gut situiert und eher bessergebildet aus – man zeigte sogar vereinzelt Hut ;-)

    Nur so ganz nebenbei: diese Art von ehrlicher (und genaugenommen unbezahlbarer) Werbung für den Barnim wäre doch eigentlich Aufgabe der Wito – was macht die denn derzeit so?

  17. @benno:

    Oha, das sind ja imposante Zahlen. Ich selbst schaue in der Woche höchstens zwei Stunden fern, weshalb mir der Erfolg von Koch- und Renovierungssendungen unerklärlich bleiben wird. Die letzte Kochsendung, die ich zu Ende gesehen habe, war wohl eine mit Fersehkoch Kurt Drummer, der vor acht Jahren verstorben ist.

    Ich vermute allerdings, dass der Erfolg dieses Genres damit zu tun hat, dass einige junge Menschen inzwischen in der zweiten Generation nicht mehr von ihren Eltern gelernt haben, wie man aus einzelnen rohen Zutaten eine Mahlzeit bereitet.

    Mit den Renovierungs-Shows ist es definitiv so. Da schlägt die seit 20 Jahren fehlende polytechnische Bildung (Werkunterricht, UTP, PA) inzwischen voll durch. Da reichen offenbar die Endlosschleifen im Baumarkt-TV auch nicht mehr aus.

    Apropos: Wo kann man eigentlich die Einschaltquoten tagesgenau nachlesen?

    Bloggende Grüße
    Karl-Heinz

  18. @Karl-Heinz … http://www.quotenmeter.de/ scheint ganz gut zu sein, ansonsten einfach Google News …

    Das mit den zwei Stunden pro Woche reicht doch schon – ich schalte derzeit nur gezielt ein, wenn Gordon Ramsey, Jamie Oliver oder Christian Rach am Start sind. Jede dieser Sendungen geht eine Stunde pro Woche … ;-)

    Deine Reaktion auf die RTL-Geschichte zeigt aber schon das ganze pseudointellektuelle Dilemma – eigentlich machen die Starköche doch nur das, was man früher gerne Sozialarbeitern überlassen hätte: Lebensberatung. Letzeren war es ja bis vor kurzem schon zu anstrengend mit ihrer Hochschule in einen vermeintlich sozial belasteten Berliner Bezirk umzuziehen … ;-)

    Die aktuelle kulinarische Situation im Barnim ist wie im gesamten Land Brandenburg grenzwertig – damit werden noch immer Touristen vergrault. Ich hab’s schon geschafft abends gegen 22 Uhr von einem bekannten wichtig auftretenden Hotel und Restaurant nördlich von Jüterbog schnell mal mit dem Zug zurück nach Berlin zu fahren, um dort essen zu gehen – eigentlich wollte ich in Brandenburg essen und übernachten.

    Wäre also eigentlich die Arbeit zum Beispiel von denjenigen, die noch immer gerne am Freitag Mittag um 12 Uhr ins Wochenende verschwinden, obwohl sie sich eigentlich um die Gäste und die Angebote der Region kümmern sollten – zum Beispiel die Touristinformation in Wandlitz … Und bei aller Liebe – das kulinarische Schlemmerland DDR hielt sich nach meiner Erfahrung insbesondere in Brandenburg in sehr engen Grenzen.

  19. Ich glaube und weiß, dass es im Barnim gute Restaurants gibt. Mein persönlicher Favorit ist (besonders was die Qualität der Speisen angeht) seit langem der „Zepernicker Hof“ in Panketal.
    Da nur „Versuch kluch macht“ sollten wir unsere zukünftigen Autorentreffen (die ja eigentlich immer in wechselnden Gasträumen stattfinden) zukünftig jeweils mit einer „Restaurantkritik“ verbinden.

  20. @Stefan Stahlbaum … der Zepernicker Hof ist doch genau das Beispiel dafür: keine Öffnungszeiten auf der Website – weiß ich, ob ich da Sonntag abends noch einen Koch (also den in der Küche … ;-) antreffe?

    Andererseits ist Panketal ja noch S-Bahnbereich und damit etwas anders zu bewerten als das flache Land. Da tut’s eben richtig weh, wenn man Hunger hat und nicht mit dem Auto oder vom nächsten Bahnhof mal schnell 100 Kilometer nach Berlin zurückfahren kann.

    Den größten Ärger habe in in letzter Zeit im Schlaubetal zwischen Grunow und Peitz erlebt – auf einer netten Sonntagswanderung dazwischen (bis zu irgendeinem Dorf wo aus unerfindlichen Gründen zufällig auch am Wochenende ein Bus fuhr) gab’s auf vielleicht zwanzig, dreißig Kilometern nix, gar nix! Soll heißen, in jedem Dorf sah irgendwas immer wie ein ehemaliger, vielleicht sogar existierender Gasthof aus, nur leider zu – einfach mal Öffnungszeiten an die Tür schreiben oder gar da sein? Nö! Im Ergebnis ist dann die Idee zu entstanden … ;-)

  21. Pingback: Erneuter Leserrekord beim Barnim-Blog im Februar 2009

  22. Pingback: Restaurant „Versunkene Glocke“ in Wandlitz: Whisky-Abend mit Live Dudelsack am 07. März 2009

  23. Pingback: Empfehlenswerte Restaurants im Barnim – Heute: Die Restauration „Alte Schmiede“ in Zepernick – Von Stefan Stahlbaum