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Alle Artikel im Februar 2009

Im Vorfeld der Kommunalwahlen  wähnte sich „König Kunde“ in einer äußerst luxuriösen Position. Besonders die „maximale Steigerung“ der bürgerschaftlichen Mitbestimmung gehörte zu den Standartwahlversprechen. Eigentlich wollten das Alle. Dann wurde abgestimmt und der „gemeine Wähler“ sieht sich zunehmend mit der politischen Realität konfrontiert.

Nicht nur die Wandlitzer mussten inzwischen feststellen, dass es bis zur „Bürgerkommune“ noch ein weiter Weg ist. In Panketal war die Briefwahl bei Bürgerentscheiden heftig umstritten. In der Brandenburger Kommunalverfassung für grundsätzlich zulässig erklärt enthielt der Verwaltungsentwurf zur Hauptsatzung eine „Ausschlussklausel“. Die selbsternannten „Volksparteien“ fanden das schick. Die Bürger müssten sich halt ein bisschen anstrengen wenn sie etwas erreichen wollten hieß es sinngemäß aus den Reihen der CDU. Die SPD quälten ganz offensichtlich ähnliche Sorgen. Eine Verbesserung der Beteiligungsrechte? Ein gruseliger Gedanke!
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“Auf die Bewegung kommt es an”. Unter diesem Motto trafen sich am ersten Februar-Wochenende Kritikerinnen und Kritiker der Agro-Gentechnik im Eberswalder Waldsolarheim. In Brandenburg befinden sich auch in diesem Jahr wieder die meisten Genmais-Flächen. Dort ist die Aussaat von MON 810 geplant. 1.650 Hektar waren zum 18.02.2009 im bundesweiten Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für die märkischen Felder angemeldet. Daher wollten die OrganisatorInnen unbedingt ein Zeichen setzen und das Treffen ins Hauptanbauland verlegen. Eine gute Idee.
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“Ich war in der Vergangenheit bereits einige male in Eberswalde, aber hätte mir seinerzeit jemand erzählt, dort würde es einmal ein so lebendiges Filmfestival geben, ich hätte es wohl kaum geglaubt.” so Andreas Dresen in seinem Grußwort an die Besucher des 5. Filmfestes Eberswalde. Diese Reaktion ist typisch für nicht-Barnimer Erstbesucher des Festivals, insbesondere für Berliner (Andreas Dresen lebt allerdings in Potsdam). Oft fällt in dem Zusammenhang der Begriff “Provinz” und dann wird es im Gespräch nicht selten interessant. Denn während gerade die in der Provinz lebenden Menschen “Provinz” oft negativ begreifen, hat diese Bezeichnung doch in Zeiten der immer stärkeren Metropolisierung  eine zunehmend ambivalente Bedeutung. Das hat die Macher des Filmfestes Eberswalde dazu bewogen, dem Festival für die Zukunft eine neue Ausrichtung zu geben.

Filmfest Eberswalde – die Provinziale
Filme für die Provinz – Filme über die Provinz.

Zum sechsten Mal ruft also das Filmfest Eberswalde Filmemacher auf, Ihre Beiträge für den internationalen Wettbewerb einzureichen. Der Preis ist „das e” und wird in 3 Kategorien vergeben:

  • Kurzfilm (bis 20 min und ohne thematische Einschränkung)
  • Animationsfilm (bis 20 min und ohne thematische Einschränkung)
  • Dokumentarfilm (ohne Längenbegrenzung mit thematischem Bezug: Filme über die Provinz)

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Eine ebenso aktuelle wie beunruhigende Nachricht stellte der rbb vor wenigen Minuten ins Netz. Demnach plant die “Walzwerk Finow GmbH“ Entlassungen in einer Größenordnung von rund 20 % ihrer derzeit 156 Mitarbeiter. Als Grund hierfür wird u.a. ein starker Auftragsrückgang genannt. Während die“ IG Metall“ Verhandlungserfolge gegenüber der Geschäftsführung erhofft mehren sich die Anzeichen, dass besonders Kreditgeber „Deutsche Bank“ auf einen erheblichen Stellenabbau dringt.
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www.spd-eberswalde.de

Landrat Bodo Ihrke. Pressefoto. Quelle: www.spd-eberswalde.de

Viele Barnimer dürften den Namen ihres Landrates Bodo Ihrke noch nicht einmal kennen. Das jedenfalls glaubt der CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Thomas Jakobs. Damit sollte er nicht daneben liegen.
Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2008 hatte ich mir den Spaß erlaubt, Eberswalderinnen und Eberswalder nach dem Namen des Kreischefs zu fragen. Etwa 100 Meter vom „schönen“ Paul-Wunderlich-Haus, dem Sitz des Landrates, entfernt. Es waren 30 an der Zahl. Doch nur 2 Personen konnten mir den richtigen Namen nennen. Ich gebe zu, die Umfrage war alles andere als repräsentativ, dürfte dennoch ein Stimmungsbild nahe der Realität zeichnen.

Der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski ist bereits nach zwei Amtsjahren populär. Durch seine beherzt klare Positionierung in Sachen Sondermüllverbrennungsanlage Theo Steil gewann er bei den Bürgerinnen und Bürgern an Ansehen. Bodo Ihrke hingegen – mit seinen 19 Amtsjahren als Landrat schon ein kommunalpolitischer Methusalem – gilt in der Bevölkerung von Bernau bis Eberswalde immer noch als Unbekannter. Das sollte ihm zu denken geben. Lesen Sie weiter »

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Aus Interesse an den regional wichtigen Ereignissen und Entwicklungen bin ich schon seit Jahren  regelmäßiger, konsequenter Leser der kostenpflichtigen Tagespresse. Mag man von der MOZ halten was man will, wenn man in der Lage ist, gedruckte Informationen etwas zu filtern, kann man hier doch die eine oder andere Information erhalten. Und das mehr oder weniger objektiv. Selbst wenn ich mich darüber wundere, wie sehr sich Hans Still in Bodo Ihrkes Wade verbissen hat oder dass Monika Schmidt in ihrem Artikel vom 20.02.2009 den mit 35.000 Euro ohnehin schon knappen Etat für Freie Kulturarbeit noch einmal um 2 Drittel gekürzt hat (ohne Beschluss der Stadtverordnetenversammlung!): das alles kann ich be- und auswerten. Die Information zählt, und die bekomme ich dann doch irgendwie.
Nun aber sind die Zeiten des ruhigen Informationsflusses vorbei und das nicht nur, liebe Mitautoren und Leser, weil verschiedene Webblogs im Barnim versuchen, alternativ über Entwicklungen aufzuklären. Nein, echter Boulevard-Journalismus bricht über uns herein!

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Barnimer Bürgerpost Februar 2009

Barnimer Bürgerpost Februar 2009

Dem kürzlich erschienenen Februarheft der “Barnimer Bürgerpost” entnehmen wir diesen brisanten Artikel, bei dem es nochmals um Rechtswidrigkeiten beim Verkauf der Stadtwerke Eberswalde geht. Eine uralte Geschichte? Ja und Nein. Bereits der ehemalige Bürgermeister Reinhard Schulz musste sich in dieser Sache erklären, und auch in der Boginski-Ära ist offenbar nicht alles korrekt gelaufen. Geschah dies hinter dem Rücken von Friedhelm Boginski, der seit 30. November 2006 als Bürgermeister die Fäden im Eberswalder Rathaus in der Hand hält?

Lesen Sie den Artikel von Gerd Markmann: Lesen Sie weiter »

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