Alle Artikel im Januar 2009
Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Vermischtes, 966 mal gelesen
Eine Meldung, jähes Entsetzen und die Welt ist nicht mehr was sie war.
Ein Verbrechen, so grausam, dass der Verstand nicht begreifen will, die Seele kapituliert und der Ruf nach härteren Strafen die einzig logische Konsequenz sein kann.
Ein Kaugummiautomat an der Klosterfelder Hauptstraße haben Diebe ins Visier genommen und aufgebrochen. Die Kripo ermittelt.. (Quelle: MOZ, vom 23.01.2009)
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Medien, 507 mal gelesen
Der Countdown läuft. Seit Tagen schon trommelt Frank Mangelsdorf, Chefredakteur der Märkischen Oderzeitung, um Aufmerksamkeit. Der Anlass ist entsprechend. Morgen, endlich, startet die MOZ ihre “Große Leserbefragung”. Was Sie ihrem sympathischen Tagesblatt schon immer mal sagen wollten sich aber bisher nicht getraut haben, es naht “die Stunde der Abrechnung”. Ihr “persönlicher Fragebogen” wartet in der Wochenendausgabe . Die ist zwar ein bisschen teurer als die “Werktags-Postille” aber immerhin liegt ein portofreier Rückumschlag bei.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Kultur, Tags: Vattenfall Europe AG, 793 mal gelesen
Seit Mittwoch kennt die gespannte Weltöffentlichkeit nun endlich das deutsche „Unwort des Jahres 2008“. Mit „Notleidende Banken“ gab es den erwarteten Favoritensieg. Auf den Plätzen folgen „Rentner-Demokratie“ und „Karlsruhe-Touristen“. Zum Drittplatzierten ein kurzer Blick in die „Laudatio“:
“Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt diffamierte Bürger, konkret die Politiker Gerhart Baum und Burkhard Hirsch, die wegen Zweifeln an der Verfassungsmäßigkeit von Gesetzen schon einmal vor das Bundesverfassungsgericht gegangen waren und dies beim neuen BKA-Gesetz noch einmal tun könnten, als „Karlsruhe-Touristen“ – ein bedenkliches Verständnis der Grundrechte“ (Quelle: www.unwortdesjahres.org).
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Die Politik-Plattform www.abgeordnetenwatch.de wurde ursprünglich freigeschaltet um den Hamburgern einen besseren Überblick zu Hintergründen und dem Abstimmungsverhalten ihrer Bürgerschaftsabgeordneten zu verschaffen. Besonders die „Frage-Antwort-Rubrik“ wurde bald so beliebt, dass die Macher in Richtung Bundespolitik expandierten. In der Regel beschäftigen sich die Bürgerfragen mit handfesten und greifbaren Themen. Anteile “philosophischer Grundsatzdiskussionen” sind aber nicht ausgeschlossen.
Mit Letzterem sah sich neulich Frau Dr. Enkelmann konfrontiert. Wie sie sich geschlagen hat? Hier ein paar Auszüge:
Frage (F. Ludwig, vom 14.01.2009):
Sehr geehrte Frau Enkelmann,
wir sind eine junge Familie aus dem Landkreis Barnim und haben etwas gefunden und erprobt, was alle Menschen betreffen dürfte.
Es folgen kurze Ausführungen zum bedingungslosen Grundeinkommen (Anmerkung des Autors)
Wir fragen Sie, sind nicht alle Probleme dieser Welt eine Frage der Leitbilder, die das Bewusstsein der Menschen bestimmen? Gibt es neue Leitbilder? Glauben Sie, das es Menschen gibt, die den Sinn des Lebens erkennen? Was würden sie solchen Menschen raten, wie sie ihre Erfahrungen in die politischen Entscheidungen mit einbringen können.“
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Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Vermischtes, Tags: Frankfurt/Oder, 976 mal gelesen
 Pappeln auf dem Ziegenwerder
Wir sind im Barnim von den Behörden ja schon einiges gewohnt, wenn es um das schnelle Bedienen der Kettensäge geht. Welche Orgie aber gerade in Frankfurt (Oder) auf der Insel Ziegenwerder unter dem Vorwand der “Verkehrssicherungspflicht” gefeiert wurde, da kann sich unsere UNB hier noch ein paar kollegiale Tricks abschauen.
Mehr gibt es drüben bei Yvonne auf dem Märkisch-Oderland-Blog unter dem Titel “Frankfurt (Oder) auf dem Holzweg?” zu lesen.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Politik, Tags: Thomas Lunacek, 607 mal gelesen
Thomas Lunacek hat ein Kapitel seines Lebens beendet, wir tun`s auch. Deshalb in aller Kürze: Wie von Einigen erwartet ist der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag gestern von seinem Amt zurückgetreten. So steht die Skandalpartei acht Monate vor der Wahl wieder einmal führungs- und planlos im politischen Niemandsland..
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Vermischtes, 827 mal gelesen
War es der Amtsantritt des 44. amerikanischen Präsidenten oder ist es doch der Messias, der ab heute im “Weißen Haus” Station macht? Die Reaktion der Öffentlichkeit wäre momentan wahrscheinlich ähnlich. Das “Phänomen Obama” ist noch immer Gegenstand unzähliger Erklärungsversuche und der Hype um ihn scheinbar ungebrochen.
In Europa, so meinen viele, kann sich eine solche “Lichtgestalt” kaum entwickeln. Zu lebendig ist die Erinnerung an “die Verführer”, die “Menschenfischer” und ihr verheerendes Wirken. Die Wahlsysteme in Deutschland und Österreich, ist zu lesen, zielen genau deshalb darauf ab, Personenkult zu verhindern.
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Am Montag wurden in Berlin die Preisträger des goldenen Prometheus 2008 bekannt gegeben – auch zwei Barnimer Journalisten waren bekanntlich unter den Nominierten.
Jens Weinreich, der inzwischen wohl bekannteste Barnimer Journalist und Blogger, wurde von der prominent besetzten Jury zum Deutschen Onlinejournalisten des Jahres gewählt. Hiermit wird jemand geehrt, der mit seiner kontinuierlichen, investigativen Recherche Mißstände in deutschen Sportverbänden beim Namen nennt, die Selbstherrlichkeit und Demagogie von Funktionären wie Herrn Zwanziger geißelt und deshalb von diesen geschnitten und kriminalisiert wird. Jens Weinreich ist für viele “Watchblogger” in diesem Land längst ein Vorbild geworden.
Herzlichen Glückwunsch, Jens, von allen LeserInnen und AutorInnen des Barnimblogs!
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In meinem Artikel “Diese baulichen Mängel in Finow müssen dringend beseitigt werden!” vom 5. Januar befasste ich mich u.a. mit der Sanierung des Abwasserkanalsystems in der Franz-Brüning-Straße in 16227 Eberswalde (Ortsteil Finow). Noch vor Weihnachten und damit unverzüglich hat die Leiterin des Eberswalder Bauamtes, Frau Köhler, darauf reagiert und mir in einem Antwortschreiben den Sachverhalt umfassend erläutert. Lesen Sie weiter »
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Schön, dass sich die Märkische Allgemeine Zeitung als letzter Hort des Brandenburger Qualitätsjournalismus (das meinen wir wirklich so) mal wieder des Themas “Blogs auf dem flachen Lande” angenommen hat. Sarah Schaschek schreibt dort am Montag über “Die Brandenblogger” und erwähnt auch unser BAR-Blog als ein “mit Leben gefülltes Blog”. Herzlichen Dank für dieses Kompliment!
Für mich war besonders interessant, einige neue Brandenburger Blogs kennenzulernen, so das Blog von Sabine aus “Zepernick im Berliner Speckgürtel”. Weshalb Sarah Schaschek aber Sabine für “eine der wenigen Bloggerinnen in Brandenburg” hält, verstehe ich nicht ganz. Allein hier auf der Blogroll des Barnim-Blogs und unter unseren Autorinnen zähle ich acht Bloggerinnen, drüben auf dem MOL-Blog zwei weitere. Unter den 170.000 aktiven Bloggerinnen und Bloggern in Deutschland gehört rund die Hälfte dem weitaus schöneren Geschlecht an – weshalb sollte es also gerade in Brandenburg keine Bloggerinnen geben?
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