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Zeugnisnoten abschaffen? – Grüne Jugend Brandenburg stellt Forderungen

Kurz vor Beginn der Winterferien hat die Grünen Jugend Brandenburg die Abschaffung der „traditionellen“ Zeugnisnoten gefordert. Diese täuschen , schreibt Sprecherin Sarah Benke, „eine objektive Bewertung vor“ machen aber „keinerlei Aussagen über individuelle Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler“. Die GRÜNE JUGEND , so Benke weiter,

„sieht in der Praxis der Notenvergabe einen unnötigen Stressfaktor für Kinder und Jugendliche. Die Schülerinnen und Schüler werden einem unverhältnismäßigen Leistungsdruck und negativen Stress erzeugenden Vergleichen untereinander ausgesetzt. Dadurch sinkt die Motivation zum Lernen und die Freude am Schulbesuch bleibt gänzlich auf der Strecke.Wir fordern daher ein Ende der traditionellen Notenvergabe! (…).Stattdessen sprechen wir uns für sogenannte Bildungstagebücher aus, die primär als Feedback für die Lernenden dienen sollen.“

„Regelmäßig geführte Lerntagebücher und individuelle Lernentwicklungsgespräche stellen eine sinnvolle Alternative zur konventionellen Notenvergabe dar.Ziffernnoten erzeugen größte Ängste bei Schülerinnen und Schülern. Dieser Stressfaktor gehört endlich abgeschafft!“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Seit dem ich selbst ein Schulkind habe, merke ich erst wie schwierig das Thema Schule ist. Als Eltern will man einfach nichts falsch machen, ohne aber genauch zu wissen was das Richtige ist. Genauso verhält es sich mit den Schulnoten. Sie sind ungeeignet den Lernerfolg des Einzelnen darzustellen, aber sie machen ein Leistungsvergleich innerhalb einer Gruppe möglich. Das ist mindestens genauso wichtigt, denn Aufgabe der Schule ist es ja nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch auf das Leben vorzubereiten.

  2. Manchmal frage ich mich, wie ich den Besuch einer Polytechnischen Oberschule und einer Erweiterten Oberschule ohne Schäden verkraftet haben.
    Ich werde dass Gefühl nicht los, dass Deutschland planmäßig verblödet.

  3. Im „Kleinen roten Schülerbuch“, einem Klassiker der Achtundsechziger kann man alles finden zur Fragwürdigkeit von Zensuren – klar, dass das in der EOS nicht rezipiert wurde. Auch in Bayern wurde es im Gymnasium nur unter der Bank gelesen.
    Ich reiche den Text bei Gelegenheit nach. Ich hatte nicht geglaubt, dass sich noch mal einer dafuer interessiert, jetzt, wo wir mit China, Japan, Vietnam und Korea konkurrieren muessen, da koennen wir uns die emanzipatorische Paedagogik nicht leisten.

  4. Richtig. Zensuren und Lehrer abschaffen, spart Kosten. Und dann statt Mathematik nur noch Religion und nur noch am Sonntag vormittag. Wäre mal Zeit für einen Volksentscheid.