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XXL-Restaurants – coming soon: Die „Alte Schmiede“ in Zepernick

Update vom 24.01.2010:
Die „Alte Schmiede“ ist inzwischen kein XXL-Restaurant mehr.
Einen aktuellen Erlebnisbericht des Barnim-Blogs zur derzeitigen Bewirtschaftung findet ihr hier.

XXL-Restaurants liegen im Trend. Spätestens seitdem sich Thomas „Jumbo“ Schreiner, Galionsfigur bekennend Übergewichtiger, telegen durch toilettendeckelgroße Schnitzel und 3-Kilo-Burger spachtelt ist Völlerei scheinbar keine Sünde mehr. Der urwüchsige Kampf „Mann gegen Fleischbrocken“ wurde kurzerhand zu einer Art „Erlebnisgastronomie“ erhoben und bestimmt deutschlandweit die Bewirtschaftungskonzepte einiger Restaurants.
Mit „xxl-tempel.de“ haben die Ritter der Gefrässigkeit inzwischen einen Online-Guide durch die Untiefen maßloser Nahrungsmittelzufuhr. Anlässlich des 1. Geburtstages der Site am 31.01.2009 sind alle Fressmonster herzlich in den Landgasthof Adler zu Fürth-Kröckelbach geladen.

Wenn ich mich zukünftig ins Koma mampfen will, habe ich es bald nicht mehr weit. Einem Werbeplakat entnahm ich gestern , dass auch die „Alte Schmiede“ im Herzen Zepernicks ab 1. Februar offensichtlich auf xx-large umstellt. Nun ja, rustikal waren Ambiente und Speisekarte schon immer, aber bislang lagen die Portionsgrößen der mittelalterlich angehauchten Lokalität mit separater Pferdefleischkarte durchaus im Normalbereich. Wie gigantisch das Angebot tatsächlich ausfällt werde ich zu gegebener Zeit in Erfahrung bringen.

Einen Selbstversuch spar ich mir aber, alles hat Grenzen.

XXL-Restaurants - coming soon: Die
XXL-Restaurants - coming soon: Die
XXL-Restaurants - coming soon: Die

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

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  2. @Andreas (bzw. seiner Verlinkung):
    Ich denke ebenfalls , dass in den XXL-Buden die Quantität oft zu Lasten der Qualität geht. Übrigens in jeder Hinsicht, denn neben dem Fleisch kommt irgendwann auch die Zubereitungstechnik an ihre Grenzen. 3 Kilo Steak am Stück, wie soll man das vernünftig braten (und warum)?
    Übrigens gibt es bei unseren Nachbarn in MOL (Herzfelde) bereits einen „XXL-Tempel“ namens „Zur Alten Schmiede“. Die Mengenangaben der Speisekarte liegen sicher nicht am oberen Level aber Cheeseburger mit einem Kilo Fleisch…lieber nicht.

  3. XXL- Gastronomie, das ist ja wohl ein „Freudscher Versprecher“.

    In so einer Bude bin ich dann doch kein Gast mehr, sondern eher Mastschwein.
    Seit 10 Jahren schon kaufen wir keinerlei Fleisch mehr im „normalen“ Handel, weder in einer Metzgerei und erst recht nicht in einem Supermarkt.
    Wir halten uns einige Schafe, von denen einmal im Jahr die Böcke geschlachtet werden (der Metzger kommt zu uns ins Haus). Diese Böcke sind auch mindestens zwei Jahre alt.
    Es ist also kein L a m m f l e i s c h und wir müssen uns auch mit dem Töten auseinandersetzen.
    Zusätzlich haben wir eine Quelle gefunden wo wir Schweinefleisch bekommen, das den Namen noch verdient. Diese schweine laufen in einem etliche Hektar grossen Freigehege herum und ernähren sich selbst, es gibt keinerlei Kraftfutter oder sonstige Zusätze, daher dauert es auch lange bis so ein Schwein „schlachtreif“ ist. Dementsprechend ist auch der Preis.
    Wenn nun einer denkt ich wäre ein reicher Krösus, aber wir leben knapp über Hartz 4 Niveau.
    Nur, wir essen nicht täglich Fleisch und auch keine 3 Kilo. Ist auch gar nicht nötig, denn so ein Schnitzel dieser Schweine schmeckt so gut, wie ich es aus meiner Kindheit kenne die über 50 Jahre vorbei ist.
    So etwas ist dann ein Genuss von dem man lange zehren kann und man feut sich wieder aufs Essen.

    Merke, Essen ist nicht nur eine Notwendigkeit, es ist auch bzw. sollte auch ein Genusserlebnis sein.
    Bei meiner Frau habe ich dies tag – täglich, weil sie einfach gut kochen kann und aus wenig viel macht.
    Da könnten sich solche „Fresser“ vielleicht etwas abgucken!

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