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Ja, ich trinke gern Bier und habe mir über die Jahre durchaus eine Art „Markenbewusstsein“ zugelegt. Jever wird wohl für immer mein Favorit bleiben, aber das gibt es halt nicht immer und überall. Alternativ konsumiere ich Berliner Pilsner, ein klassisches Konsens-Produkt mit dem man auch als Gastgeber eigentlich nicht viel falsch machen kann.

In einer erkennbar „konkurrenzlastigen“ Flasche habe ich es (zumindest bewusst) noch nicht genossen. Gestern war es soweit. “Mein Berliner” begrüßte mich mit der sattsam bekannten Radeberger-Prägung.
Schlamperei, war mein erster Gedanke. Dann habe ich gegooglet und festgestellt, dass die „Radeberger-Gruppe“ inzwischen so ziemlich alles kontrolliert was ich unter dem Begriff Pils gelten lasse.
Alkoholgenuss mit Bildungseffekten, allzu oft geschieht das vermutlich nicht.

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3 Kommentare zu “Fehlabfüllung – Wie kommt das Berliner Pilsner in die Radeberger-Flasche?”
  1. Ich hoffe nicht, dass meine Lieblingsbrauerei (http://www.meckatzer.de) auch irgendwann mal von den ganz Großen wie Heineken, Bitburger & Co. geschluckt wird. Meist geht das zu Lasten der Qualität und führt zu Preiserhöhungen.

  2. Zum Thema “Meckatzer” hatten wir vor ca. einem Jahr schon einmal eine längere Diskussion (die mit einem Graureiher begann).
    Davon abgesehen führt der “Identitätsverlust eines Produktes vermutlich tatsächlich Qualitätsverlust. Schon deshalb, weil da Einiges an Gebräu aus ein und demselben Hahn kommt.

  3. Bei Meckatzer habe ich aber nicht so die Sorge bezüglich einer “feindlichen Übernahme”. Dahinter stehen die Menschen der ganzen östlichen Bodenseeregion. Und die werden ihr kulinarisches Heiligtum nicht so einfach verscherbeln lassen!

  4.  
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