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Ein Bienchen für das Bauamt der Stadt Eberswalde!

In meinem Artikel „Diese baulichen Mängel in Finow müssen dringend beseitigt werden!“ vom 5. Januar befasste ich mich u.a. mit der Sanierung des Abwasserkanalsystems in der Franz-Brüning-Straße in 16227 Eberswalde (Ortsteil Finow). Noch vor Weihnachten und damit unverzüglich hat die Leiterin des Eberswalder Bauamtes, Frau Köhler, darauf reagiert und mir in einem Antwortschreiben den Sachverhalt umfassend erläutert.

Darin heißt es:

Ihren Vorschlag hat die Stadt aufgenommen und geprüft. Eine Berücksichtigung im Bürgerhaushalt 2009 erfolgt nicht, da es andere Lösungsmöglichkeiten gibt.
Bei dem Gully in der Franz-Brüning-Straße handelt es sich um einen Gully, der an einen Sickerschacht angeschlossen ist. Eine Niederschlagswasserleitung existiert dort nicht. Das bedeutet, das Niederschlagswasser wird an Ort und Stelle versickert. Bei Starkregen kann das Wasser nicht sofort versickern, es dauert eine Zeit, bis alles Wasser weg ist.
Eine Überprüfung und Reinigung der Schächte erfolgt durch die Verwaltung im Rahmen des Verwaltungshaushaltes im Jahr 2009.
Eine Sanierung der Leitung ist nicht möglich, da eine Leitung nicht vorhanden ist.
Das grundsätzliche Problem kann nur durch einen Straßenausbau der Franz-Brüning-Straße und Erich-Weinert-Straße gelöst werden.
Die Stadt hat im Jahr 2008 eine Straßenbaukonzeption für das Wohngebiet Finow erarbeiten lassen. Darin wurde der Zustand der Straßen festgestellt und die Möglichkeiten eines Ausbaus der Straßen untersucht. Diese Konzeption wird zurzeit ausgewertet und dann sollen nach Vorstellung der Verwaltung jeweils nach Priorität und Umfang ein bis zwei- Straßen jährlich ausgebaut werden. Mittel sind in der Haushaltsstelle 63000.96011 – Anliegerstraßen Finow eingeplant. In diesem Zusammenhang wird auch ein Straßenausbau der Franz-Brüning-Straße und Erich-Weinert-Straße geprüft.

Das Gute ist, dass ich die Anlieger nun über den Sachverhalt informieren kann. Dafür möchte ich dem Bauamt der Stadt Eberswalde herzlich danken und ihm – wie man hier im Osten so sagt – ein Bienchen geben!

Bleibt an dieser Stelle nur noch die Anmerkung, dass bei einem grundhaften Straßenausbau der Franz-Brüning-Straße alle bautechnischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden sollten, den dort vorhandenen alten Alleebaumbestand zu erhalten.

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Veröffentlicht von

Dr. Andreas Steiner, Diplom-Geograph und Waldökologe, lebt seit 1999 im Barnim. Als Fachgutachter ist er bei einem Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Berlin beschäftigt, der innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von klein- und mittelständischen Unternehmen im Bereich Technologie betreut. Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich der Querdenker und -tuer ehrenamtlich in der Umwelt- und Sozialpolitik. Im Rahmen der Brandenburger Kommunalwahlen 2008 wurde er als Parteiloser für Bündnis 90/Die Grünen in die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung gewählt. Ende 2011 musste er aufgrund eines Wohnsitzwechsels dieses Mandat niederlegen. Derzeit gehört er der Gemeindevertretung Schorfheide an und ist Vorsitzender der Fraktion Freie Wähler/Bürgergemeinschaft Kommunalabgaben (BKB). Steiner hat Mitgliedschaften der GRÜNEn LIGA Brandenburg und der NaturFreunde Oberbarnim-Oderland. Seine Hobbys sind Wandern, Radfahren, Schwimmen, Saunieren, Kochen – und natürlich der ehrenamtliche Journalismus, insbesondere wenn es um die Behandlung kritischer und brisanter Themen geht. Folgenden Leitspruch eines großen deutschen Gewerkschafters hat er sich zum Lebensmotto gemacht: „Nicht Ruhe, nicht Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit“ (Otto Brenner, 1968).

6 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Wann wird denn endlich dieser tiefliegende Gullideckel vor der Ampel von der Bahnhofsbrücke in Richtung Stadt auf Straßenniveau angehoben oder wenigstens der Verursacher oder der Bauabnehmer dort hineingeworfen???

  2. @Gabi
    Dazu möchte ich Ihnen folgenden Tipp geben:
    Bitte reichen Sie Ihr Anliegen mit Ortsbeschreibung bei der Stadtverwaltung Eberswalde (Frau Geißler) ein.
    Vorschläge zum Bürgerhaushalt können demnächst nicht nur am Ende des Jahres für das nächste Jahr gemacht werden, sondern zukünftig permanent.
    Das ist eines der positiven Veränderungen in der Eberswalder Stadtpolitik mit Blick auf mehr Transparenz und Bürgernähe.

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