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Gisa Kuhn abgewählt – Förderverein für Senioren und Behinderte in Zepernick entscheidet

abgewählt

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Im 2. bzw. 3. Versuch wurde Gisa Kuhn heute als Vorstandsvorsitzende des Fördervereins für Senioren und Behinderte abgewählt. Nachmittags um 5 hatten sich ca. 40 Menschen in der Zepernicker Mensa eingefunden. Der Termin hatte für etwas Verwirrung gesorgt, war doch das Treffen in der Presse zu 18:00 Uhr angekündigt worden.
Wer später kam hatte immer noch Gelegenheit an einer „Zweit-Sitzung“ teilzunehmen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Kuhn-Stellvertreter (oder doch nicht Stellvertreter?) Steffen Groitzsch wurde die Beschlussfähigkeit festgestellt und Rechtsanwalt Michael Schwarz übernahm die Versammlungsleitung. Öffentlichkeit und Presse waren zugelassen.

Im Anschluss schritten die anfänglich 17 Mitglieder zur Tat. Offenbar handelte es sich überwiegend um solche, die Groitzsch erst wenige Wochen zuvor als „einzig arbeitender Vorstand“ aufgenommen hatte.
In Schritt 1 wurde das Protokoll vom 26.08.2008 für nichtig erklärt. Hier war unter anderem der Vereinsausschluss von Steffen Groitzsch dokumentiert worden. Es folgte die Abberufung des Vorstandes mit Ausnahme von Groitzsch, der schließlich in seinem Amt als Stellvertreter bestätigt wurde. Diskutiert wurde nur wenig. Die meisten Redebeiträge kamen vom Anwalt Burchhard Führers. Dann war Pause. Ob die soeben gefassten Beschlüsse tatsächlich Rechtsgültigkeit haben, darüber waren sich auch einige Vereinsmitglieder nicht so ganz einig. „Es ist ein Versuch“, sagte ein Neu-Förderer schulterzuckend. „Wir werden sehen was daraus wird“.

Zu Beginn der 2. Sitzung sollten die unter Gisa Kuhn abgelehnten Aufnahmeersuchen erneut beschieden werden. 2 Bewerber zogen ihre Anträge vorher zurück.
Panketals Bürgermeister Rainer Fornell begrüßte zunächst die neue Struktur des Vereines.
Als Rechtsvertreter eines zukünftigen Verhandlungspartners halte er eine Mitgliedschaft jedoch für schwierig. Zudem, so Fornell sinngemäß, wäre er zukünftig befangen und bei Entscheidungen der Gemeindevertretung nicht stimmberechtigt. Seniorenheim-Betreiber Burchhard Führer folgte und schloss sich den Ausführungen Fornells im Wesentlichen an.

Nach dem Aufnahmeprozedere wurde, sicher ist sicher, erneut die Abberufung von Gisa Kuhn beschlossen. Trotz größtmöglicher Harmonie geschah das nicht ganz widerspruchslos. Einer der Anwesenden bezeichnete die Veranstaltung als „Farce“. Steffen Groitzsch sei, nachdem er über 2 Jahre die Mitgliedsbeiträge schuldig blieb, ausgeschlossen worden und nicht berechtigt im Namen des Vereins zu handeln. Dem entgegnete erneut Führer-Anwalt Plitt. Der bestritt zwar nicht den Grund des angeblichen Ausschlusses, wies aber auf „Form- bzw. Verfahrensfehler“ hin. Steffen Groitzsch ist in Folge dessen nicht aus dem Vereinsregister gestrichen worden.

Der Geschäftsführungsbericht der gGmbH für Senioren und Behinderte fiel, wegen Nichtanwesenheit eines entsprechenden Vertreters, aus. Am Rande wurde bekannt, dass Gisa Kuhn anderenorts zur selben Stunde mit „den Ihren“ tagte. Die Neuwahl des Vorstandes habe ich aus Zeitgründen nicht mehr verfolgen können. Zu den Vorgeschlagenen gehörten die beiden ehemaligen Gemeindevertreter Martin Jehle, Bernd Köpke , sowie  Manuela Kelm.

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